Rebekah hob die Verwundete hoch und brachte sie in Klaus Bett. Freya und Hope setzten den Zauber fort. Doch die Sorge um Caroline schwächte ihre Kraft und sie brauchten deutlich länger.
Caroline zitterte selbst unter der Decke. Sie hatte gar nicht bemerkt, dass der Wolf sie überhaupt erwischt hatte. Sie hatte Durst und die ersten Halluzinationen setzten ein. Sie atmete schwer. Sie halluzinierte von Klaus, von den Was wäre wenn.
Sie lag auf der Seite und hatte sich zur Tür gedreht, als er den Raum betrat.
"Caroline." Sein Blick war voller Sorge. Mit drei großen Schritten war er bei ihr. Er setzte sich hinter sie und stützte sie. Er hielt ihr sein Handgelenk hin. "Trink, Liebes."
"Du bist nicht real", murmelte Caroline.
"Bitte", flehte Klaus. "Trink."
Caroline schüttelte den Kopf.
"Bitte"
Seine Stimme klang so flehen wie an dem Tag als er sie gebeten hat ehrlich zu ihm zu sein. Es brach ihr das Herz. Sie schaute in seine Augen und sah die Verzweiflung und die Tränen, die ihm über die Wange liefen. Carolines Herz zerbrach.
Sie biss zu und trank. Sie spürte wie ihre Kraft zurück kehrte, wie die Wunde heilte und das Gift ihren Körper verließ. Sie trank. Viel mehr als sie brauchte, aber er hielt sie nicht auf. Nach einiger Zeit löste sich Caroline von ihm. "Du bist hier. Du bist wirklich hier..." Caroline lächelte.
"Ja", lächelte Klaus zurück. "Ich bin hier."
Caroline setzte sich auf und drehte sich zu ihm um. Ihr Lächeln war so strahlend wie nie zuvor. Klaus liebte dieses Lächeln, dieses Licht. Caroline küsste ihn. Vorsichtig Strich er ihr durch die Haare. Er war genauso froh sie küssen zu können, sie berühren zu können. Caroline wurde fordernder. Klaus lächelte leicht, doch machte sich auch sorgen.
"Liebes du solltest dich ausruhen...."
Caroline schaut ihn an. "Aber-"
"Caroline so ein Werwolfbiss ist nicht einfach so verheilt."
Caroline setzte ihren Hundeblick auf. "Bitte..."
Klaus lächelte leicht. "Ruh dich aus. Wir haben jetzt alle Zeit der Welt. Ich bleib auch bei dir."
Caroline gähnte. Sie nickt und kuschelte sich an ihn. "Ich bin froh, dass du hier bist. So froh." Dann schloss sie die Augen und schlief ein. Klaus betrachtete sie eine Weile. Nie hätte er gedacht könne er sie wieder halten, wieder küssen. Er liebte sie vom ganzen Herzen. Das Licht seines Lebens. Sein Engel. Er Strich ihr die Locken aus dem Gesicht. Es war ihm ein Rätsel wie jemand so reines und unschuldiges ihn lieben konnt, nach all dem was er getan hat, nach der ganzen Dunkelheit, die er gebracht hatte, auch ihr. Es ergab für ihn keinen Sinn. Nach einer Weile schlief er auch ein.
Die Nacht war ruhig. Die Ruhe vor dem Sturm. Caroline lag die ganze Nacht neben Klaus. Sie hatte Alpträume, das hatte Klaus gemerkt. Sie hatte gewühlt getreten und gewimmert. Klaus war einige Mal davon aufgewacht.
"Guten Morgen, Liebes." Caroline hatte die Augen aufgeschlagen und sofort wieder angefangen zu lächeln. Das war also kein Traum gewesen.
"Morgen." Sie stemmte sich leicht hoch und küsste ihn. Klaus lächelte in den Kuss hinein. Nie hätte er gedacht, dass er und Caroline eine Art Beziehung führen würden, aber das taten sie wohl, oder?
Caroline löste sich von ihm und schaute ihn an. "Alles gut? Du siehst so abwesend aus."
"Alles besten." Klaus lächelte sie an und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn.
Caroline zog skeptisch eine Augenbrau hoch doch sie bohrte nicht weiter nach.
"Wie wäre es mit Frühstück?"
Klaus blieb den ganzen Tag nur so halbanwesend. Caroline fragte sich was ihm durch den Kopf ging.
Er wirkte irgendwie verunsichert. Er hatte ihre Küsse die eigentlich zu mehr hätten werden sollen, wenn es nach Caroline ging, nur mit einem leichten Lächeln quittiert. Caroline wurde unsicher. Wollte er sie überhaupt noch? Hatte sie irgendwas getan, was seine Gefühle verändert hat? Was denn?
Am Abend stand sie unsicher im Bad. Sie hatte bis jetzt kein eigenes Zimmer von ihm bekommen, also wusste sie nicht, ob sie jetzt in seinem Zimmer schlafen sollte. Caroline hatte sich für Nachtwäsche echt in Schale geworfen. Sie hatte ein enges weißes kurzes Nachthemd an, das leicht durchsichtig war. Vielleicht würde das etwas bringen. Sie ging aus dem Bad in Klaus Zimmer. Er lag auf dem Bett und schaute hoch an die Decke. Er warf nicht mal einen Blick auf Caroline obwohl sie die Tür durchaus geräuschvoll zufallen hatte lassen.
"Klaus?" Carolines Verunsicherung wuchs. Wenn er sie nicht mal anschaute...
Doch dann sah er sie an. Caroline konnte hören wie sein Herzschlag einen Taken aussetzt und sein Atem sich beschleunigte. Also wollte er sie doch, oder?
"Caroline..." Er schien nach Worten zu ringen. Caroline stand verunsichert an der Tür. "Wow", brachte er schlussendlich hervor. Caroline wurde rot.
"Ich dachte nur.... Ich mein, ich bin ja wieder fit... und.... Ich hab dich vermisst. Wirklich. "
Klaus lächelte. Er stand von dem Bett auf und ging auf sie zu. Er küsste sie sanft auf die Stirn und legte dann die seine an ihre.
"Ich hab dich auch vermisst, Liebes."
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Come Back
FanficCaroline spürte den Schmerz mit jeder Faser ihres Herzens. Er wat fort. Er war tot. Gestorben für die Liebe. Warum lebte er nicht für sie? Die Verzweiflung suchte Caroline heim. Ohne ihn war sie nichts, ohne ihn konnte sie sich selbst nicht ertragen...
