Lucys POV:
"Haben wir dich endlich!"
Oh gott nein! Bitte nicht!
Wie konnte mir das nicht sofort auffallen?
Diese merkwürdige Kälte hätte mich alamieren müssen!
Langsam drehte ich mich um, nur um meine Befürchtung bestätigt zu bekommen.
Da waren wieder diese blauen Monster.
Ich machte auf dem Absatz kehrt und lief los, egal wohin, hauptsache weg.
Ich lief wie eine irre umher.
Na super, sonst wimmelte es hier von Agenten und jetzt total leer.
Egal, weiterlaufen.
"Schneller! Holt sie euch!" hörte ich die Stimme des Anführers und automatisch beschleunigte auch ich.
Ich wollte gerade links abbiegen, als ich in jemanden reinlief.
Erschrocken sah ich auf, in das Gesicht von Bruce.
"Bruce komm schnell mit! Da ... da sind wieder diese blauen Monster!"
Er wirkte überrascht und gerade als ich ihn mit mir ziehen wollte, hatten diese Wesen uns schon erreicht.
Mein Vater zog mich beschützerisch hinter sich.
"Dreh dich einfach um, und lauf mit mir." flüsterte ich ihm zu, doch meine Idee gefiel ihm anscheinend nicht, den er versteckte mich einfach noch mehr vor den Blicken dieser Monster.
"Gib uns das Mädchen!" sprach nun wieder der große Anführer.
"Was wollt ihr von dem Mädchen?"
"Nichts was für Euch von belang wäre!
Ich fordere nur noch ein einziges Mal, was mir zusteht!"
Oh oh, der Oberprolet klang etwas genervt!
Bruce, ich hoffe du weißt, was du tust.
"Sie steht euch nicht zu! Sie ist ein freier Mensch!"
"Menschen!" schnaubte der große verächtlich und ohne lange zu überlegen, durchstieß er Bruces Magen mit einem dieser Hand-Eisdolche!
Ich zuckte zurück, doch da ich direkt hinter Bruce stand, flogen einige Tropfen des dickflüssigen, roten Blutes in mein Gesicht, und auf meine Kleidung.
Ich schrie auf.
"DADDYYYYY!! NEEEEIIIIINNN!!"
Kaum sackte er zu Boden, umgriffen mich eiskalte Hände und zogen mich mit.
"Lass mich los! Ich muss ihm helfen! Lass mich jetzt gehen!" schrie ich und zerrte an meiner Hand, um sie aus seinem eisernen Griff zu befreien, doch es half nicht.
Mein Entfürer war nicht sehr beeindruckt davon, er war eher genervt.
Er legte eine Hand auf meinen Kopf und schickte kalte stöße durch diese und von einem Moment zum nächsten, war ich wie Paralysiert.
Als ich mich nicht mehr bewegen konnte, warf mich dieser Koloss über seine Schulter und trug mich weiter.
Irgendwann sah ich aus dem Augenwinkel, wie er eine Art Kristall auf den Biden warf, welcher zersplitterte und die Sicht auf eine karge Eisige Landschaft freigab.
Er spazierte auf dieses komische Loch zu und dann waren wir auch schon nicht mehr bei S.H.I.E.L.D.
Ich musterte die Gegend, überall wuchsen Eiskristalle heraus und der Boden war in einem düsteren Blau gefärbt, genauso wie der Himmel.
Allgemein sah es eher karg und trostlos aus, nicht eine einzige Blume blühte hier.
Langsam kehrte das Gefühl in meinen Körper zurück und kurz danach hätte ich mich wieder vollkommen bewegen können, doch ich wahrte den Schein, nicht in der Lage zu einer Bewegung zu sein, denn wiederholen wollte ich das von vorhin sicher nicht.
"Ahhh Arames du bist wieder da, und wie ich sehe, hast du unseren Gast diesmal mitgenommen. Ich wusste, du würdest mich nicht noch einmal enttäuschen!"
Sagte eine kalte, raue Stimme.
Ich wurde abgestellt und da sie dachten, ich könnte mich nicht bewegen, hielten sie mich nur an den Schultern fest.
Der Mann gegenüber von mir hatte blaue Haut,so wie die anderen auch, nur war seine dunkler und eisiger und seine Augen glühten in einem stechenden rot, wie ich es noch nie gesehen habe.
"Ich bin Laufey, Herrscher der Eisriesen und du?" richtete er die Frage an mich und kam mit seinem Gesicht nahe an meins.
"Nicht interessiert an euren Spielchen!" gab ich trotzig zurück, holte aus und verpasste ihm einen Kinnhaken.
Seine Augen verengten sich und er sah äußerst furchteinflösend aus.
"Dummes, dummes Menschenkind! Du wirst uns schon helfen, verlass dich darauf!
Arames, bring unseren Gast doch in sein neues Zuhause!" ordnete der König an und ich wurde wieder hochgehoben.
Der, dessen Name Arames war, brachte mich zu einer Art Thron, darunter befand sich eine Einbuchtung und er schmiss mich gegen die Wand. Ich prallte ander Wand ab und fiel auf den Boden, wo ich vorerst auch liegen blieb.
Bevor er ging haute er mit seiner Hand in den Boden und dicke Eisstangen, die die Gitterstäbe bildeten, schossen aus dem Boden.
Ich wollte mir eine Strähne aus dem Gesicht wischen, als ich etwas warmes berührte.
Ich sah auf meine Hand und dort befand sich eine rote Flüssigkeit.
Es war Blut, Bruces Blut!
Sie haben ihn getötet, vor meinen Augen! Er ist tot und das nur meinetwegen!
Oh Gott, nein! Heiße Tränen rannen meine Wange hinunter.
Ich legte mich in der Embryostellung hin und versuchte mich zu beruhigen, raus komme ich hier sowieso nicht, zumindest noch nicht.
"Du gibst also schon auf?" ertönte die kratzige Stimme von diesem Laufey.
"Was wollt ihr von mir?"
"Du hast etwas in deinem Besitz, was für uns von großer Bedeutung ist, um in den Krieg gegen Asgard zu ziehen und glorreich daraus hervorzukommen und wie es der Zufall so will, bist nur du in der Lage, diesen Gegenstand einzusetzen."
Ich begriff gar nichts, welcher Gegenstand? Was ist Asgard? Und ich soll bitte was machen?
Aber Krieg klingt nicht gut, desshalb schüttelte ich den Kopf.
"Du wirst uns schon noch helfen, ob du willst oder nicht!"
Ich schüttelte wieder meinen Kopf und sagte
"Also wenn du mich kennen würdest, wüsstest du, dass ich ein ziemlicher Sturkopf sein kann, also bezweifle ich, dass ich helfen werde!"
Daraufhin grinste er hämisch und flüsterte diesem Brocken namens Arames etwas zu.
Ehe ich mich versah, richtete er seine Hände in meine Richtung und keine Sekunde später durchzuckte ein grauenhafter Schmerz meinen Körper.
Ich schrie auf und hörte Laufey im selben Moment lachen.
"Hast du genug?" fragte er mit einem diabolischen grinsen im Gesicht.
"War das schon alles? Mehr habt ihr nicht zu bieten?" versuchte ich ihn zu provozieren, doch es schien ihn nicht sonderlich zu interessieren.
"Ich denke sie möchte noch ein wenig mehr. Arames erhöhe den Schmerz!"
Mein ganzer Körper fühlte sich an, als wäre er in Eis gefangen und es schmerzte unglaublich.
"Aufhören! Bitte!" brachte ich schwer atmend hervor.
Arames senkte seine Hände und ich sackte zu Boden.
Zitternd saß ich da, wie ein häufchen Elend.
"Ich gebe dir Zeit bis zum nächsten Eismond, dann hast du eine Entscheidung zu treffen und es ist besser die Richtige!" rief mir der Oberherrscher zu, ehe er verschwand.
Wenn ich jetzt noch wüsste, was ein Eismond sein soll...
"Wenn mich irgendwer hören kann, bitte helft mir! Ich bin gefangen, bei den Eisriesen! Bitte hilfe, ich halte das hier nicht aus!"
Ich versuchte Hoffnung zu schöpfen, indem ich mir einfach vorstellte, dass irgendjemand mein Flehen erhören würde.
DU LIEST GERADE
My new life (Avengers FF)
FanfictionMein Leben verlief eigentlich ganz normal. Ich ging zur Schule, traf mich mit Freunden soweit alles ganz normal. Dann wurde ich Angegriffen und alles änderte sich... ABGESCHLOSSEN!
