Kapitel 34

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Sicht eines Aussenstehenden:

"Diese scheuslichen Asen! Sie müssen immer meine Pläne durchkreuzen! Aber ich werde schon noch bekommen, was ich will!"
schimpfte der Herrscher der Eisriesen.
Man konnte ihm die Wut ansehen.
"Ich werde diese lächerlichen Asen vernichten, sobald ich die Macht dazu besitze!
Arames, es hat sich als weise erwiesen, dir noch einmal mein Vertrauen zu schenken, desshalb wirst du noch einmal mit den Truppen hinabsteigen.
Nur nimm dieses Mal auch jemanden mit, der ihr am Herzen liegt, dass könnte eine gute Möglichkeit sein, um ihren Willen zu brechen."
befahl er seinem treuen Diener.
"Also langsam wird Eure Vorgehensweise langweilig!" Man hörte nur eine Stimme, sehen konnte man jedoch niemanden.
"Wer bist du? Wie kannst du es wagen, derart mit mir zu sprechen?"
"Lasst mich Euch helfen.
Als Gegenleistung erwarte ich nur, vollen Gehorsam Eures Heers und Asgard sowie Midgard sind mein!"
Ein schwarzhaariger Mann mit blauen Augen tauchte vor dem Thron des Eisriesen auf.
Man konnte das Misstrauen in dem Gesicht des Eisriesen sehen.
"Gut, wenn ihr nicht wollt, dann gehe ich."
Der Mann drehte sich um und wollte gehen.
"Warte."
Ein grinsen umspielte die Lippen des schwarzhaarigen, denn er wusste bereits, dass Laufey seinem Angebot nicht wiederstehen wird.
"Welchen Grund hättest du den schon, uns zu helfen, Ase?"
Mit einer solchen Frage hatte der Chaosgott schon gerechnet.
"Ich wurde hintergangen und verraten, das ist alles, was ihr wissen müsst!"
Und so kamen sie zu einer Übereinstimmung.

Lucys POV:

Als ich meine Augen aufschlug, war ich alleine im Zimmer, Bruce muss wohl schon aufgestanden sein.
Ich ging ins Bad und duschte mich.
Das warme Wasser tat unendlich gut.
Nach ungefähr 15 Minuten stellte ich das Wasser ab, trocknete mich ab und zog mir etwas an.

Ich hatte Hunger, wesshalb ich mir aus der Küche eine Schüssel Schokomüsli holte und mich dann ins Wohnzimmer setzte.
>> Warum ich?
Fragte ich mich, als ich so da saß.
Bis jetzt war alles normal, naja, gut normal ist relativ, aber ich ging zur Schule, hatte meine Freundin, mit der ich mich ab und zu traf und ich hatte mein Zuhause, ganz ohne irgendwelche Monster und Superkräfte.
Andererseits, hätte ich dann niemals die Wahrheit über meine Eltern herausgefunden und ich hätte niemals die anderen alle kennengelernt.

"Worüber denkst du grad nach?" riss mich Tony aus meinen Gedanken.
"Ach über dies und das, du weißt schon."
>> Sehr schlaue Antwort Lucy, wirklich sehr schlau.
"Ja, ähmm also, gehts dir gut?" war Tonys nächste Frage und mir wurde klar, wieso er herkam, anstatt seine Zeit mit Pepper zu verbringen, wie üblich wenn sie lange getrennt waren.
"Bruce hat's dir erzählt!" stellte ich fest, woraufhin er nickte.
"Es ist wirklich alles bestens, es ist einfach nur so viel passiert in letzter Zeit und dann hatte ich halt mal nen Alptraum. Das ist doch normal!"
"Wir machen uns nur Sorgen, passiert ja nicht jeden Tag, dass man von Außerirdischen auf nen anderen Planeten gebracht wird. Du bist jetzt bestimmt die neue Königin vom Mars!"
"Tony du bist manchmal echt idiotisch.
Oh und wenn dann von Asgard."
Während ich ihn korrigierte musste ich wegen seiner Bemerkung schmunzeln.
"As-Was? Bist du sicher, dass du auf dem Rückweg zur Erde nicht auf den Kopf gefallen bist?" fragte mich Tony mit vollem Ernst in der Stimme, was mich dazu brachte los zu lachen.
"Wenn überhaupt, bin ich die Königin von Asgard!"
"Hat sich da jemand in unseren Allmächtigen Thor verknallt?" fragte Tony und wackelte mit den Augenbrauen.
Ich sah ihn entsetzt an und verneinte vehement.
"Ganz ruhig, du sagtest Königin von Asgard und soweit ich das Verstanden habe, ist Thor der Thronfolger. Ich bezweifle, dass du auf den Bärtigen alten Odin stehst!"
Ich musste meine Augen verdrehen.
"Tja, hättest du besser aufgepasst, wüsstest du, dass es noch einen Prinzen in Asgard gibt, sein Name ist Loki.
Und außerdem war das nur ein Witz." verteidigte ich mich.
Tony wollte schon wieder etwas entgegnen,als Bruce reinkam und sich setzte.
Im gleichen Moment stand Tony auf und verließ das Zimmer.

"Ist alles in Ordnung mit dir? Sei bitte ehrlich." bat mich mein Gegenüber und es brach mir beinahe das Herz in sein sorgenvolles Gesicht zu sehen.
"Ich habe es Tony gerade auch erklärt, es ist einfachso viel passiert in letzter Zeit und dann hatte ich halt einen Alptraum, dass ist doch vollkommen normal!"
Er nickte und wurde wieder still, doch die Stille hielt nicht lange an.
"Kann ich dich was fragen?"
"Natürlich!" kam prompt seine Antwort.
"Wie war meine Mutter so?"
Diese Frage brannte mir schon seit einer Ewigkeit auf den Lippen, doch ich hatte noch nie Zeit gehabt, zu fragen.
Er sah hoch, direkt in meine Augen, dann fing er an zu erzählen.

"Ihr Name war Lina, sie war sehr hübsch. Du ähnelst ihr sehr.
Sie hatte lange braune Haare und Haselnussbraune Augen.
Sie war sehr freundlich und auch sehr gebildet.
Wir trafen uns das erste Mal in einem kleinen Cafe. Ich hatte es eilig und wollte mit meinem Kaffe in der Hand schnell aus der Tür laufen. In dem Moment kam deine Mutter rein und ich bin gegen sie gelaufen.
Der Kaffe ergoss sich über uns beide, doch sie war nicht sauer, wie es sonst jeder wäre, sondern fing an zu lachen.
Ihr lachen hörte sich an, wie das eines Engels.
Ihre braunen Augen sahen mich an und ich war in ihrem Blick gefangen.
Ich war verzaubert von ihrer Schönheit.
Ich entschuldigte mich abermals und sie versicherte mir, es wäre alles gut.
Wie ich schon gesagt habe, hatte ich es eilig, wesswegen ich ihr meine Nummer aufschrieb, damit sie mich anrufen konnte, damit ich die Rechnung für die Reinigung bezahle.
3 Tage später rief sie mich dann auch tatsächlich an, aber nicht wegen der Rechnung, sondern weil sie mich treffen wollte.
Ich war sehr froh darüber, denn die letzten 3 Tage musste ich immerzu an sie denken.
Seitdem unternahmen wir öfter etwas zusammen und irgendwann fragte ich sie, ob sie offiziell mit mir ausgehen will, du weißt schon, meine Freundin sein und so.
Ja, irgendwann heirateten wir dann auch und wir waren mehr als glücklich zusammen."

Ich musste lächeln. Auch wenn ich nicht der sentimentalste Typ bei soetwas bin, aber die Art wie er über sie sprach, war wirklich herzerwärmend.

"Nun, irgendwann gab es einen kleinen Unfall in meinem Labor und ich wurde zum Hulk.
S.H.I.E.L.D wurde auf mich aufmerksam und sagte, es wäre das Beste für mich und meine Frau, wenn ich untertauche, damit ich niemanden verletzte. Ich gab ihnen recht, ich meine, ich habe mich ja selbst als Monster gesehen und so verschwand ich einfach aus ihrem Leben. Was ich nicht wusste war, dass sie Schwanger war. Hätte ich das gewusst, dann hätte ich euch niemals alleine gelassen, dann wäre sie jetzt noch bei uns und du hättest nicht so viel durchmachen müssen."

Er hatte Tränen in den Augen und ich bekam auch eine Gänsehaut.
Er gab sich die Schuld an allem was geschehen ist.
Ich stand vom Sofa auf, ging zu ihm und nahm ihn in den Arm.
Jetzt war es an mir, ihn zu beruhigen.
"Es ist nicht deine Schuld! Du wolltest sie beschützen. Der Rest ist Pierce beziehungsweise Hydras Schuld!
Mach dir keine Vorwürfe."
Es tat mir leid, ihn so zu sehen, zumal es erst das zweite Mal seit meinem beinahetot war, dass ich ihn so verletzlich sah.

"Ladies and Gentleman, Lord Fury erbittet unsere Gesellschaft, ich zitiere
'Stark, ich habe keine Lust mit Ihnen zu diskutieren, bewegen sie einfach ihren Arsch hier her und nehmen Sie Dr. Banner und Lucy mit! Sofort!' Zitat ende." unterbrach uns Tony mit solch einer Feinfühligkeit.

Bruce fuhr sich übers Gesicht und dann machten wir uns auf den Weg zur Basis.
Wie immer wurden wir kontrolliert, das wir auch wirklich wir waren und dann gingen wir durch die Gänge.
Was Fury wohl von uns will? Hat Thor was wegen Loki gesagt? Wie es Loki wohl geht?
In Gedanken versunken bemerkte ich nicht, dass vor mir jemand war und so geschah es, dass ich in die Person reinlief.
"Oh Gott, das ist ja so peinlich. Es tut mir leid!"
Ich stand auf und sah die Person an.
Ich konnte es kaum glauben
"Maria?"

My new life (Avengers FF)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt