Wir gingen weiter. Liefen durch einen Wald. Wohin wollten wir überhaupt? "Zu deinen Erinnerungen", sagte James, der ganz vorne an der Spitze lief. Ich nickte nur. "Hey!", protestierte ich dann. Die anderen grinsten und ich verschränkte beleidigt die Arme. Keinen schien das zu stören. Ich schnaubte und musterte die Umgebung.
Irgendwann kamen wir an einem See vorbei, der eine starke Anziehungskraft auf mich ausübte. Ich trat näher und sah hinein. Verschiedene Bilder wirbelten darin herum, doch ich konnte nichts außer Farbschlieren erkennen. Ich beugte mich hinunter und kniff die Augen leicht zusammen, doch sie blieben unscharf. Ich beugte mich noch näher ans Wasser. Ich sah, wie ich einem Mädchen wehtat. Ich schluckte schwer. Das Mädchen sah aus, wie diese Serine aus der Erinnerung. Warum hatten wir gekämpft? Wir waren doch alle gleichstark! Ich schüttelte den Kopf, unfähig wegzusehen. Plötzlich riss mich jemand zurück. Ich sah in James besorgtes Gesicht. Ich verstand nicht, warum er sich Sorgen machte. Dann sah ich wieder zum Ufer. Die Erde, auf der ich gerade noch gekniet hatte, bröckelte und verschwand dann im Teich. Ich schauderte und wich noch einen Schritt vom Rand zurück. "Danke", murmelte ich. Ein langgezogenes Fauchen ertönte. Im Wasser bewegte sich etwas. Immer größere Wellen schwappten ans Ufer und auch in den Büschen um uns herum raschelte es. Ängstlich sah ich mich um, doch noch war, was auch immer da kam, im Schatten verborgen. Dann schob sich die erste Kreatur aus dem Gebüsch. Zuerst ein verkohlter Fuß. Die Haut war schwarz und die Zehennägel lang und scharf. Dann trat das ganze heraus. Es sah ein bisschen aus, wie ein Mensch mit Armen, die bis zum Boden reichten. Die gesamte Haut war verbrannt. Sogar die langen, scharfen Zehen- und Fingernägel waren schwarz. Das einzige, was nicht zu dem Äußeren zu passen schien, waren die Augen. Sie waren von einem dunklen grün und blinzelten uns an. Kaum war das erste Monster aufgetaucht, schob sich ein zweites und drittes aus dem Wald. Ich sah zum See und erkannte, dass sich auch dort solche Ungeheuer aus den Wellen erhoben und eine Mauer bildeten. "Sie wollen verhindern, dass sie ihre Erinnerungen wiederbekommt", fluchte Royal und sie bildeten einen Kreis um mich. Langsam schoben wir uns der Mauer aus verbrannten Ungetümen entgegen. Auf einmal schoss ein Schmerz dirch meinem Kopf. Es schien, als wollte er meinen Schädel sprengen. Ich wimmerte und presste mir die Hände an den Kopf. Der Schmerz hörte nicht auf und ich sah, dass Royal, Nico, Sebastian, Sam und James mir besorgte Blicke zuwarfen.
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Hi:)
ich hoffe es hat euch gefallen! Wir waren in einem Gebäude in dem es -8°C waren. D: Da drin waren Eisfiguren ausgestellt und es war richtig toll! ^^
Lolli
: "Ich will meinen Namen wiederhaben, wie auch immer er lautet."
Royal: "Geben wir dir doch einen Ersatznamen. Wie wärs mit 'Sweetie'?"
+James: "Abgelehnt!"
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Wechsel der Zeit(3)
Fantasy[Teil 3] Lin wurde entführt, doch jetzt ist sie in einer eisigen Eiswüste. Allein. Ihre Freunde haben keine Ahnung, wo sie sein könnte. Dort geschieht ihr einiges, bevor sie sich schließlich die Meinung bildet, dass WAHs und DVHs Freunde sein sollte...
