21. Kapitel

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Als es fast Mittag war, gingen wir runter in die Halle. Ich hätte beinahe aufgestöhnt, als ich Renn da stehen sah. Er blickte sich aufmerksam um. Ich grinste. Schade, dass Ledesa im Zimmer geblieben war. Als wir bei ihm waren, sagte er: "Ich werde euch begleiten." Ich sah zu Luzia, die mir mitleidig auf die Schulter klopfte. "Willst du wirklich hierbleiben?", jammerte ich leise. Sie grinste. "Irgendwer muss euch ja da rausholen, wenn ihr den Boden berührt", meinte sie zufrieden und nickte siegessicher mit dem Kopf. Ich seufzte und folgte dann den anderen. Draußen verwandelten wir uns und flogen los. Ich suchte den Wald ab, aber ein Lager konnte ich nicht erkennen. "Wo ist denn das Lager der WAH?", fragte ich nach der fünften Runde über den Wald. "Übe dich in Geduld", erwiderte Renn nur, der konzentriert auf die Baumwipfel starrte. Ich warf James einen verwirrten Blick zu, doch der zuckte nur mit den Schultern.

Nach der zehnten Runde war ich kurz davor umzudrehen. "Da!", sagte Renn plötzlich und deutete auf eine Lichtung. "Das ist genau so eine Barriere, wie die über unserer Schule." Ich nickte erstaunt und wir steuerten darauf zu. Im Wald landeten wir vorsichtig. Die Tretminen auf der Wiese müssten wir umgangen haben. Pyra kam auf uns zu. "Hallo Lin", begrüßte sie mich. Hinter ihr stand Sutomu, der uns misstrauisch musterte. Renns Blick lag auf dem Anführer der WAH und ich konnte förmlich sehen, wie die Blitze flogen. Ich holte tief Luft und sagte: "Dieser Kampf muss ein Ende haben." Sutomu wandte sich jetzt mir zu. "Wie kommst du darauf, dass wir uns ergeben werden?", fragte er mit erhobener Augenbraue. Ich seufzte und fuhr fort: "Ihr sollt euch gar nicht ergeben und wir werden uns auch nicht ergeben! Es muss wieder Frieden herrschen." Sutomu verschränkte die Arme. "Das glaube ich dir nicht", meinte er und hob herausfordend das Kinn. "Es ist aber wahr", meinte Pyra und sah zu ihm. "Ich habe es gesehen." Sutomu seufzte und fasste sie an den Schultern: "Was sie dir gezeigt hat, war eine Lüge. Sie hat es sich ausgedacht." Sie schüttelte den Kopf und ich war froh, dass sie meiner Meinung war. 'Denkt ihr der lässt sich überzeugen?', fragte Sebastian skeptisch. 'Pyra versucht es doch. Sie wird das schon schaffen', erwiderte Nico. Ich sah zu ihm. Er sah direkt zu Pyra. Auch Royal musterte ihn. "Wenn wir dich anlügen würden, bräuchten wir uns nicht die Mühe zu machen, hierher zu kommen", meinte Renn. Sutomu funkelte ihn an. "Sei du still, Rêso", fauchte er und sah wieder zu Pyra. "Rêso?", hackte ich nach und sah zu Renn. Der wich meinem Blick aus. Dann sah er wieder zu Sutomu und meinte sauer: "Das hast du absichtlich gemacht, Urufu!" Nun horchte auch Pyra auf. "Urufu?", sah sie abwartend zu Sutomu, der Renn finster anstarrte. "Was wird hier gespielt?", fragte Pyra und ihre Augen verengten sich.

Hi:)
ich hoffe es hat euch gefallen! Ach ja, das letzte Kapitel war aus James Sicht, woe ihr wahrscheinlich schon mitbekommen habt.
Lolli
Lin: "Ich will das jetzt wissen!!"
Renn: "Da gibt es nichts zu wissen."
Sutomu: "Genau."
Pyra: "Ach ja?"
James: "Ich helfe euch die beiden zu befragen."
Nico: "Ich auch! Mich interessiert das nämlich."
Royal: "Klingt spaßig."
Renn: "Die verschwören sich gegen uns."
Sutomu: "Sieht ganz danach aus."

Wechsel der Zeit(3)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt