Was machst du mit mir?

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Ich öffnete meine Augen und bereute es direkt, das ich wach geworden war. Mein ganzer Körper tat schrecklich weh und ich hatte, dass Gefühl mein Bein würde in Flammen stehen. Ich sah mich um und entdeckte Blitz im Wasser angekettet gegenüber von mir in einem Käfig. „Y/n, bist du wach? “, erkannte ich die Stimme von Heidrun. Ich nickte, denn ich fühlte mich gerade einfach nur zu schlecht um zu antworten. Das Mädchen half mir auf und ich erkannte, dass wir auf einem Drachenjägerschiff waren. Bevor ich Fragen konnte was passiert war, trat ein Jäger an die Käfigtür. „Viggo und Johann möchten mit euch reden. “, sprach er. Der Mann trat zu Seite und ließ die beiden herantreten. Mein Blick ruhte sofort wieder auf Viggo und auch er sah mich an. Da war es schon wieder dieses Gefühl in meinem Bauch. Seine Augen waren so unfassbar schön. Bei ihm war einfach alles perfekt. „Wo ist der Rest eurer Crew und noch wichtiger wo ist das Drachenauge? “, fragte Johann und. Ich sah ihn an und erwiderte dann: „Was für ne dumme Frage, offensichtlich sind das Drachenauge und Hicks nicht hier. Also sind wir die falschen Ansprechpartner. “ Sehr herausfordernd sah ich Johann an und dieser lächelte nur. „Es ist also wahr, Y/n furchtlos und frech. “, sagte er nach einiger Zeit. Ich lehnte mich gegen die Wand und mein Blick verfing sich schon wieder in Viggos Augen. Und auch er sah mich an. Ich blendete alles um mich herum aus und sah nur noch Viggo an. Nach einiger Zeit drehte er sich jedoch mit Johann Weg und die beiden gingen. Ich sah Viggo hinterher. „Ich hab einen Plan, wir graben uns raus. “, riss mich Taff aus meinen Gedanken. Er hielt einen Becher in der Hand und begann am Boden herum zu schaben. „Viggo möchte mit dir sprechen. “,sagte auf einmal eine Wache hinter uns. Ich drehte mich um und sah, dass sein Blick auf mich gerichtet war. Weswegen ich wusste, dass ich wohl gemeint war. Der Jäger schloss die Tür auf und führte mich nach draußen, vor Viggos Kajüte stoppte er. „Rein da und wehe du machst Ärger!“,drohte mir die Wache. Ich trat ein und sah Viggo, wie er an seinem Tisch saß und ein Keule und Klaue Spielfeld vor ihm aufgebaut war. Er sah hoch als ich eintrat. Viggo stand auf und zeigte auf einen Stuhl. Vorsichtig und misstrauisch setzte ich mich. Ich beobachtete wie er sich ebenfalls auf einen Stuhl setzte und mich dann mit seinen braunen Augen ansah. Wieso konnte er nur so gut starren? „Y/n, ich bin wahrlich beeindruckt von deinen Kampfkünsten. Du bist nicht zu unterschätzen so viel steht fest. “, begann er das Gespräch. Immernoch hatte ich nicht von seinen Augen weg gesehen. Wieso sagte er mir sowas? Viggo stand auf und kam auf mich zu. Ich sprang auf und musste feststellen, dass ich keinerlei Fluchtmöglichkeiten hatte. Ich wich vor Viggo zurück, bis ich an einer Wand stand und nicht mehr weiter nach hinten gehen konnte. Viggo nahm meine Hände in seine Hand und sagte dann:„Y/n ich war schon sehr beeindruckt von dir als ich dich auf den Markt Inseln gesehen habe. Ich habe dich gesehen und seitdem gehst du mir nicht mehr aus dem Kopf.“ Ich starrte Viggo an und brauchte ein wenig um zu begreifen, was er da gerade sagte. War das jetzt sowas wie ein nutzloser Vortrag oder empfand er das gleiche für mich wie ich für ihn. Ich sah ihn an und schluckte. Viggo sah mir tief in die Augen dann nährte sich sein Gesicht meinem. Ich tat gar nichts, ich stand einfach nur da. Dann berührten seine Lippen die meinem. Erst war ich in einer Art Schockstarre und bewegte mich keinen Zentimeter, doch dann gefiel mir der Kuss. Allerdings erwiderte ich ihn nicht, weil ich wusste, dass Viggo mein Feind war. Ich stand einfach nur da. Viggo löste sich von mir und sah mir tief in die Augen. Dann schien der Drachenwurz des Pfeils erneut zuzuschlagen. Ich verlor mein Bewusstsein und sackte zusammen. Allerdings bemerkte ich noch, wie Viggo mich auffing.

Y/n x Viggo Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt