Glück gehabt

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Ich riss die Augen auf. Ich lag immer noch neben Blitz auf der Klippe. Es war alles nur ein Traum! Zum Glück!! Das einzige Problem war, dass der Traum meine Angst genau gezeigt hatte. „Komm Blitz wir fliegen wieder zurück.", sagte ich und stieg auf Blitz Rücken. Er hob ab und wir flogen durch die Nacht. Plötzlich sah mich meine Drache erwartungsvoll von unten an. „Was?",fragte ich ihn. Blitz antwortet nicht, sondern warf mich einfach aus dem Sattel. „Was soll das Blitz?",schrie ich während ich fiel. Kurz vor meinem Aufprall auf der Wasseroberfläche verwandelte ich mich den schneeweißen Tagschatten. Blitz gurrte zufrieden und flog direkt neben mich. Ich war ein bisschen nervös, allerdings genoss ich den Moment in dem wir über einige Inseln flogen. Ich schoss einen Plasmastrahl direkt vor mich und flog hindurch, sodass in unsichtbar wurde. Ich hatte absolut keine Lust, dass ich von jemandem entdeckt wurde. Ich hatte Angst vor zur Zeit wahrscheinlich allem. Vor Viggo und meiner Beziehung, vor Johann und Krogan und manchmal vor mir selbst... Blitz flog immer noch direkt neben mir und ich war froh, dass ich immerhin noch ihn hatte. Egal was war ich konnte ihm alles sagen. In diesem Moment fiel mir ein Lagerfeuer auf einer Insel vor mir auf. Ich setzte zur Landung an und mein Skrill folgte mir obwohl er mich ja nicht einmal sehen konnte. Kaum berührten meine Pfoten den Boden verwandelte ich mich in einen Menschen. Mit gezogenem Bogen schlich ich auf das Licht zu. Am Feuer saß eine Person, allerdings sah ich nicht wer es war. Blitz knurrte böse und ich zielte auf die Person. Dann erst erkannte ich, dass ich auf genau der Insel war, auf der ich in der letzten Nacht Viggo getroffen hatte. War er wieder erschienen und wartete auf mich. Ich ließ den Bogen sinken und gab Blitz ein Zeichen. Mein Drache ging langsam auf die Person zu und tat so, als ob er ein wilder Drache wäre, der hier durch Zufall vorbei kam. „Oh, hey Kleiner. Warte mal zu kommst mir bekannt vor.“,sagte eine Frauenstimme. Ich kam aus meinem Versteck und ging auf die Person zu. „Y/n was machst du denn hier?“,fragte mich Astrid ohne mich anzusehen. „Ich war auf einem Nachtausflug und habe das Feuer hier gesehen.“,antwortete ich. „Und du Astrid was machst du hier?“,stellte ich ebenfalls eine Frage. Sie antwortete:„Naja, also ich warte hier auf mein Date.“ Als sie das sagte wurde sie ein bisschen rot. Ich wusste sofort wen sie meinte. Nickte ihr zu und stieg auf Blitz. „Keine Sorge, ich halte solange die Stellung auf der Klippe. Viel Spaß euch beiden.“,sagte ich und flog dann weg. Während dem Flug erinnerte ich mich an mein erstes Date mit Viggo. Ich vermisste ihn, sollte ich einfach einen Brief verschicken? Aber es könnte sein, dass Johann den Brief abhält und ihn liest. Das kann ich nicht riskieren. Irgendwann erreichte ich unsere Basis und ging in meine Hütte. Dort lag schon wieder ein Brief:

Liebe Y/n,

ich vermisse dich unfassbar. Bitte antworte, ich muss dich sehen. Vielleicht können wir uns ja etwas überlegen, wie wir vorhaben uns öfter zu treffen, ohne das Johann/Hicks etwas mitbekommen. Bitte Y/n gib mir noch eine Chance. Ich liebe dich einfach unfassbar. Ich weiß, dass du es auch tust, aber das du einfach Angst hast. Bitte, ich kann dich beschützen. Bei mir bist du sicher, ich würde alles für dich tun.

Viggo

Ich klappte den Brief zu und mir lief eine Träne die Wange hinunter. Wie schaffte Viggo es immer wieder so süß zu sein?

Y/n x Viggo Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt