Der Traum

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Nicos POV: 

Als ich in die Hütte kam, schlief Brina am Boden. Ich hob sie auf und legte sie in ihr Bett. Sie sah in solchen Momenten, wie schutzlos sie sich manchmal vorkam. Ich setzte mich auf das Bett neben ihr und zog mein Handy heraus und scrollte durch das Internet als ich hörte wie sie sich bewegte. Sie hatte begonnen im Schlaf zu sprechen und filmte es schnell.

Brinas POV:

Helena und ich saßen am Dach der Hydra Anlage. Es war Kalt, aber das machte uns nichts aus.  Tief in mir wusste ich was nun kommen würde, denn es war nichts weiter als eine Erinnerung. 

,, Weist du was? Wir leben. Wir lieben. Aber vor allem Lügen wir.'', stellte ich fest

,, Du hast Recht. Aber ich liebe dich und du mich.'', flüsterte sie. 

Wir durften nicht gehört werden. Denn wenn sie rausfinden, das wir Gefühle füreinander hatten, würden sie dafür sorgen, dass wir sie bald nicht mehr hatten. Das wussten wir beide. Sich in ein Mädchen zu verlieben konnte hier ein Todesurteil sein.

,, Ich wünschte du könntest die Sterne sehen. Sie sind wunderschön'', berichtete mir Hel.

Plötzlich ertönte eine Sirene! Wir sprangen vom Dach und zogen unsere Waffen.

,, Zweiter Sektor!'', rief ich. 

Wir stürmten zum Zweiten Sektor und was wir dort vorfanden überraschte uns beide! 

,, Wir werden Angegriffen!'', schrie ich. 

Eine große Zahl an Soldaten hat es irgendwie geschafft unbemerkt vorzudringen. wir zogen uns unsere Masken über und stürzten uns auf sie. Messerangriff, Doppeltritt, Schuss, Ducken, Elektroschock und gleich drei waren Tot. Im Schlamm zu kämpfen war nicht so einfach wie normales Kämpfen. Da kam mir eine Idee. 

,, Zielt auf die Beine!'', schrie ich den andern auf russisch zu. 

Schnell begannen wir die Beide zu verletzten. Das Blut floss über die Hose und die Schuhe und tropfte dann in den Schnee. 

,, Aus dem Schlamm!'', schrie ich weiterhin in russisch! 

Die anderen Projekte flohen schnell aus dem Schlamm! Ich zog meinen Taser und versorgte ihn mit der Energie des Tesserakt. Dann jagte ich 20 000 Volt durch den Schlamm! Die Soldaten schrien. Es tötete sie nicht aber es erschöpfte sie und schlug sie KO. Jetzt vielen wir über sie her! Ich rannte mit meinen Messer durch die Soldaten und Stach um mich herum in ihre Körper. Eine Kugel traf mein Bein, aber ich ignorierte es erfolgreich. Aber es waren zu viele! Ich rannte nach drinnen und holte Benzin. Ich verschüttete es über den Angreifern. Hellena zündete es mit ihrem Taser an und ein Feuer entflammte unter den Soldaten. Und Schreie tönten durch die Nacht. Wir holten uns schnell noch mehr Waffen. Dann eröffneten wir das große Feuer von Dach aus. In dieser Nacht floss viel Blut. 234 Kinder haben alleine eine Armee aus 1000 Mann niedergemetzelt. 

Als wir fertig waren verschwanden wir. Die Wölfe, Bären und so weiter würden sich schon um das Chaos kümmern. Wir setzten uns wieder auf das Dach. Wir warteten auf die Raben. Wenn sie kamen waren die Wölfe nicht mehr fern. Die wenigen überlebenden waren Gefangene. Sie würden gefoltert und verfrachtet werden. Da tauchte ein gewaltiger Rabenschwarm auf und mehrere Wolfsrudel folgten. Ich wusste nicht warum, aber ich liebte das Heulen der Wölfe. Wölfe waren diszipliniert. Sie folgten ihrem Anführer und dieser musste seinen Rang verteidigen. Nur wer sich dem Alpha anschloss konnte im Rudel bleiben. Ich wusste nicht was ich hatte, aber i9ch lehnte meinen Kopf an Hellenas Schulter. Es war schön zu wissen, dass es jemanden gab dem man vertrauen konnte. Ich sah sie an und sie küsste mich. Es war ein leichter aber warmer und süßer Kuss. 

Children of the ShadowWo Geschichten leben. Entdecke jetzt