Kapitel 110

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Emma pov:
Plötzlich hörte ich ein gleichmäßiges Piepen neben mir. Schnell öffnete ich meine Augen, um zu schauen woher dieses kam. Aber es war so grell, dass ich sie direkt wieder schließen musste.
,, Sie kommt zu sich!", hörte ich eine weibliche Stimme leise sagen.
Ich hörte daraufhin mehrere Schritte. Wer das wohl ist? Und wo bin ich überhaupt?
Erneut versuchte ich meine Augen zu öffnen, aber diesmal deutlich langsamer als zuvor. Ich kniff leicht meine Augen zusammen, aber konnte sie offen lassen. Mein Bauch tut irgendwie echt weh. Woher das wohl kommt? Nach kurzer Zeit erkannte ich Diego, welcher mich besorgt anblickte. Wieso schaut er mich so besorgt an? Wo bin ich hier?
Schnell blickte ich mich um. Ich lag in einem Bett in einem hellen Raum und neben mir stand ein Monitor, der die ganze Zeit piepste. Moment mal, ich bin in einem Krankenhaus? Was mache ich hier? Wie bin ich hier hergekommen? Wieso kann ich mich an nichts erinnern?

Panisch wollte ich mich aufsetzen, aber ich wurde direkt von einer Hand wieder hinunter gedrückt. Augenblicklich schaute ich in die Richtung von der Hand. Es war Noah, welcher mich aber genauso sorgenvoll anschaute wie Diego.
,, Alles ist gut Süße. Du brauchst keine Angst haben, ok? Dir passiert hier nichts. Wie fühlst du dich?", versuchte mich Noah sofort zu beruhigen.
,, Was mache ich hier?", fragte ich heiser.
,, Was ist das letzte woran du dich erinnern kannst?", wollte nun Diego von mir wissen.
,, Scott hat mich von der Schule abgeholt."
,, Und danach weißt du nichts mehr?", hakte Noah nochmal nach, woraufhin ich den Kopf schüttelte.
Beide tauschten einen Blick miteinander aus, den ich nicht deuten konnte. Also nach der Reaktion der beiden, muss wohl irgendwas passiert sein. Aber wieso kann ich mich daran nicht erinnern?

,, Wie geht es dir?", wurde ich von Noah direkt aus meinen Gedanken unterbrochen.
,, Weiß nicht. Mein Bauch tut irgendwie voll weh und fühle mich voll k.o.", antwortete ich ehrlich.
,, Dass du dich gerade K.o fühlst, ist ganz normal, wenn man ohnmächtig war. Ich müsste nochmals deinen Bauch abtasten und dann gebe ich dir was gegen die Schmerzen, ok?", erwiderte Noah.
,, Wieso musst du meinen Bauch abtasten?", fragte ich ihn nervös.
,, Damit ich genau weiß wo du Schmerzen hast und das kann ich beim Abtasten merken.", erklärte er mir, aber mir kam es so vor, als würde er mir irgendwas verheimlichen. Ich nickte nur unsicher. Er tastete daraufhin meinen Bauch vorsichtig ab und fragte mich öfters, ob ich Schmerzen habe.
,, So geschafft. Das hast du sehr gut gemacht. Ich gebe dir nun was gegen die Schmerzen."
,, Wieso bin ich hier?", fragte ich Diego aufgewühlt, als Noah kurz den Raum verließ.
,, Darüber reden wir gleich wenn Noah wieder da ist ok?", antwortete er mir einfühlsam und streichte mir vorsichtig über die Wange.

Kurze Zeit später kam dann Noah bereits wieder und gab mir einen kleinen Becher mit einer Flüssigkeit darin. Zögernd betrachtete ich diesen.
,, Das ist nichts schlimmes. Es hilft dir gegen die Schmerzen.", versicherte er mir. Immer noch argwöhnisch trank ich es daraufhin.
,, Du kannst dich an nichts mehr erinnern was passiert ist, nachdem Scott dich abgeholt hat?", hakte Noah nach, woraufhin ich den Kopf schüttelte.
,, Kannst du dich an eine Situation mit Zac erinnern?", wollte Diego noch genauer wissen.
Wieso mit Zac? Wie kommt er denn jetzt auf ihn? Was hat er denn mit der Situation zu tun?





Heyy, das ist mein 110 Kapitel. Ich hoffe es gefällt euch. Ich werde versuchen wieder öfters zu updaten, aber wird wahrscheinlich ziemlich unregelmäßig sein😅

My big brothers Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt