Ich lächelte sie verlegen an.
"Freut mich..."
"Die Freude ist ganz auf meiner Seite. Sagt seit ihr schon verheiratet?"
Ich sah sie verwirrt an.
"Mutter...!" protestierte Pacem
"Ja oder nein?"
"Ich bin erst 16 natürlich bin ich noch nicht verheiratet." sagte ich verwirrt.
Mit einem mal war sie viel netter zu mir.
"Sag mein Sohn wie hast du sie kennengelernt?"
"Sie ist im Wald in eine unserer fallen gelaufen und..."
Die Königin wandte sich wieder an mich.
"Oh das tut mir schrecklich leid mein Sohn kann manchmal richtig schusselig sein. Ich hoffe ihr habt euch nicht verletzt."
"Nein, nein alles ist gut." ich war grade ein bisschen mit der Situation über fordert.
"Ich würde euch gerne zum Bankett einladen, als Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten. Und natürlich werdet ihr auch hier wohnen..."
Kam mir das nur so vor oder war sie ein bisschen aufgedreht?
"Hach es gibt noch so viel zu tun. Mein Sohn begleite sie doch bitte zu unserem Gästezimmer." mit diesen Worten rauscht sie davon.
Der Prinz wandte sich an mich:
"Es tut mir leid meine Mutter kann manchmal ein bisschen überheblich sein."
"Was du nicht sagst."
"Kommt ich zeige euch euer Zimmer."
Ich folgte ihm in das schloss. Es war so anders als das vom König es gab reich verzierte Wandteppiche, bunte Fenster und große Licht erfüllte Hallen.
Vor einer Tür blieb er dann stehen.
"Ich werde euch dann abholen wenn es Zeit fürs Bankett ist." mit diesen Worten verabschiedete er sich.
Ich schaute ihm noch hinterher bis er um die nächste Ecke verschwand, dann öffnete ich meine Zimmer Tür und trat ein. In der Mitte stand ein riesiges hell grünes Himmel Bett. Das Zimmer war in den verschiedensten grün tönen gestrichen.
Neben dem Bett stand ein kleines nachtschränklein. In dem Zimmer gab es noch einen Schreibtisch mit Stuhl, ein Regal mit Büchern, einen großen wand spiegel und einen ziemlich großen Schrank. Angrenzend an das Zimmer gab es ein Badezimmer, dass komplett in blau gestrichen war. Das beste war, das Zimmer hatte einen Balkon von dem aus man eine perfekte Sicht auf den Schlossgarten hatte. Nach meiner Erkundungstour öffnete ich den schrank. Ich fand darin ein paar ziemlich über ladene Kleider und ein paar schlichtere. Von Hosen war natürlich keine Spur. Ich zog mein braunes, ziemlich dreckiges Kleid aus(ich hatte unterwegs Klamotten gewechselt um weniger aufzufallen) und nahm ein lindgrünes schlichte Kleid mit braunem verziertem Gürtel heraus und zog es an. Es hatte lange weite Ärmel und passte perfekt. Die Stiefel tauschte ich gegen braune ballerinas. Ich nahm mir ein interessant aussehendes Buch vom Regal schmiss mich aufs Bett und fing an zu lesen. Weit bin ich nicht gekommen, denn nach gefühlten 5 Minuten klopfte es an der Tür.
"Ja komm rein."
Pacem kam rein und sah mich erstaunt an.
"Ihr könnt lesen?!"
"Ja die Bücher sind doch dafür da, oder?"
"Jaja sicher...naja ich wollte euch zum Bankett holen."
Der Saal wo das Bankett gefeiert wurde war riesig genauso wie der Tisch. Die Königin und der König waren schon da. Die braunen Haare hatte pacem anscheinend von seinem Vater die grünen Augen von seiner Mutter.
"Ailin darf ich dir vorstellen das ist mein man Elao, Elao das ist Ailin."machte uns die königin bekannt
"Schön sie kennen zu lernen."
Ich versuchte sehr höflich zu klingen.
Der König sah mich erwartungsvoll an. Ich starrte zurück. Es war mir schon klar das ich hätte knicksen sollen aber ich tuhe so was immer nur aus Spaß. Nach ner Weile räusperte sich Elao.
"Nun denn lasst uns mit dem mahl beginnen."
Wir nickten zustimmend und setzten uns. Während dem essen entstand eine peinliche stille.
"Ihr habt doch sicherlich davon gehtört das es jetzt einen Wächter des Feuers geben soll, oder?" Versuchte die königin ein Gespräch in gang zu bringen.
"Ja sicher was ist damit?" Fragte der König
"Ihr wisst doch auch das der Schatten König ihn gefangen gehalten hat..."
Nicken.
"Er soll angeblich geflohen sein und jetzt wird er Überall im Lande gesucht."
Ich rutschte in meinem Stuhl ein Stück weiter nach unten.
Während sich Pacem und Elao sich im Stuhl auf richteten.
"Das ist toll dann wird es vielleicht gar keinen Krieg geben." Meinte Pacem
"Ja stellt sich nur die Frage wo er hingegangen ist. Sicherlich suchen die Wächter auch schon nach ihm." Belehrte Elao Pacem eines besseren.
Ich betrachtete meine Handfläche, das durfte auf keinen Fall jemand sehen aber das war leichter gesagt als getan. Vielleicht sollte ich Handschuhe anziehen oder - meine Gedankengänge wurden von dem König unterbrochen.
"...Ailin!"
"Äh ja was?"
"Wir fragten uns gerade woher ihr kommt."
"Ja also aus einem Dorf das ziemlich unbekannt ist. Es heißt München und ist ziemlich klein."
"Pacem hat mir von dem Feuer erzählt. Ist eure Familie darin umgekommen?"
"Mein Vater ist weggezogen in das Land der Wächter um uns eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Meine Mutter war schon sehr krank und Geschwister hatte ich keine."
"Oh das tut mir leid."
"Das muss es nicht."
"Ich nehme an ihr wollt Rache am König nehmen?"
"Nein! Nein, würde ich das tun wäre ich kein Stück besser als er."
"Ich verstehe..."
Der rest des Banketts zog sich dahin wie Kaugummi. Sie quwetschten mich über mich und meine Familie aus. Ich versuchte die fragen so wahrheitsgemäß wie nur möglich zu beantworten, was mir nicht immer so gelang, aber ich gab mein bestes.
Am nächsten morgen wachte ich zum ersten mal seit langem erholt und ausgeschlafen aus. Ich beschloss ein bisschen die Stadt zu besichtigen durch die wir gestern gekommen sind. Mal kucken was es so auf dem Markt alles gibt. Ich stand auf suchte mir das schlichteste. Kleid raus das es gab. Ich wollte ja nicht weiter auffallen zumal ich gar kein Geld hatte um irgendwas zu kaufen. Ich zog mir ein paar ziemlich unbequeme Schuhe an und ging raus. Zumindest hatte ich das vor aber ich hab mich erstmal verlaufen also hat das ganze länger gedauert als ich dachte. Schließlich habe ich es dann mit der Hilfe von drei nächsten und vier deiner doch noch Geschafft aus diesem Labyrinth raus zu kommen. Es führte eine schmale Straße vom Schloss direkt in die Stadt. Nach etwa fünf Minuten kam ich in der Stadt an. Der Markt lag in der Mitte der Stadt und war voll von Menschen. Ich schlenderte von einem Stand zum anderen und betrachtete möglichst unauffällig alle Sachen. Es gab die unterschiedlichsten Sachen von Haushaltsgeräten bis hin zu irgendwelchen Krebs. Ich nehme an das das so Magie Zeug und so ist. Nach ein paar Stunden habe ich genug gesehen und ich beschließe mich wieder zurück zu gehen. Was natürlich zur Folge hatte das ich mich dank meines grandiosen Orientierungssinn verlief. Was auch sonst. Inzwischen war ich in einer Wohngegend angekommen.
"Des war ja mal wieder je tolle Idee. Ich alleine in je fremde Stadt. Super" ich seufzte und weit und breit niemanden den ich hätte fragen können. Oder Moment mal da kam doch jemand um die Ecke gerannt...
"Entschuldigung aber kannst du mir vielleicht sagen wie ich-"
Noch bevor ich zuende reden könnte packte er mein Handgelenk, zog mich hinter die nächste Ecke und hielt mir den Mund zu.
Ich versuchte mich zu wehren doch er war einfach tausendmal stärker als ich. Einen Moment später liefen drei bewaffnete Soldaten an uns vorbei. Als sie weg waren ließ er mich los. Ich drehte mich um und betrachtete ihn.
DU LIEST GERADE
Earth keeper
FantasyWas war mit dieser Welt nur los?! Ständig wollten sie das ich in den krieg ziehe und an meinen Fähigkeiten trainierte. Die Leute haben auch noch nie etwas von Demokratie gehört. Und ja hier gab es Magie und ich besaß auf einmal die mächtigste von al...
