Sophie:
Ich saß auf einer Bank im Park vor dem Krankenhaus. Ich war nun schon seid einer Woche hier. Nicht das ich nicht schon längst geheilt wäre oder mich von meinem Schock erholt hätte. Nein ich weigerte mich einfach strickt dagegen das Krankenhaus ohne die Gewissheit, das es Phil gut ging, zu verlassen. Verschlafen schaute ich in den blauen Himmel. Seid Tagen schien die Sohne und kein Wölkchen war am Himmel zu sehen. Trotzdem war es eiskalt und so brauchte ich mehrere Jacken damit ich nicht fror. In diesem Moment entdeckte ich einen jungen Mann der einen dicken Pulli trug dessen Kapuze er sich ins Gesicht gezogen hatte. Seine Hände steckten in den Seiten seines Hoodies. Er schien es eilig zu haben und versuchte offensichtlich nicht aufzufallen. Ich schüttelte den Kopf. Wann würden diese Heimlichtuer endlich verstehen das sie so noch viel mehr auffallen würden. Ich legte den Kopf in den Nacken und schloss die Augen.
Ca. eine Stunde später betrat ich wieder das Gebäude um mir am Automaten einen Kaffee zu holen und dort entdeckte ich Phil der vergeblich versuchte den elektrischen Kasten zu bedienen. Das sah so putzig aus das ich etwas schmunzeln musste. Ich überlegte ob ich einfach an ihm vorbei gehen und mir meinen Kaffee wo anders holen sollte entschied mich aber doch dagegen und stellte mich neben Phillip. "Hi ähm soll ich dir vielleicht helfen?", fragte ich und lächelte ihn an. Er schreckte hoch und schaute mich emotsionslos an. Ich schluckte und versuchte dem bohrendem Blick stand zu halten. Nach einer Weile nickte Phil und schaute mir zu wie ich die Knöpfe bediente. Schließlich drückte ich ihm den Becher in die Hand. "Danke", war das einzige was er sagte bevor er sich umdrehte und wieder in sein Zimmer ging. Ich schluckte den Kloß in meinem Hals hinuter und ging dann auch in mein Zimmer zurück. Ich wollte wieder den alten Phil zurück.
Samuel:
Keine Ahnung wie lang ich geschlafen hatte. Als ich aufwachte schien die Sonne durch das kleine Kellerfenster. Mir war kalt und da half die dünne Stoffdecke natürlich auch nichts. Das Bett war steinhart und quietsche jedes Mal wenn ich mich umdrehte. Außerdem bekam ich langsam Hunger und mein Arm tat auch weh. Eigentlich viele Punkte um auszurüsten aber dazu hatte ich keine Lust. Nach ein oder zwei Stunden kam dann jemand die Treppe hinuter. Es war Viola wieder mit einem Brot und einer Flasche Wasser. "Guten Morgen", flötete sie und stellte das Essen auf dem Boden ab. "Hob hob raus aus den Federn!", rief sie und zog mir die Decke weg. Wie ein kleines Kind versuchte ich sie mir wieder überzuziehen. Doch Viola packte das andere Ende der Decke und wollte einfach nicht los lassen. Also zog ich mit so viel Kraft wie ich mit einem Arm aufwenden konnte und mit einem Rums landete das Mädchen auf mir. Mein verletzter Arm wurde dabei eingequetscht und ich schrie auf. Ohne zu zögern sprang Viola von mir herunter. Ihr Gesicht war rot anlaufen und sie drehte sich schnell von mir weg. "T...tut mir leid", stotterte sie und hob das Brot vom Boden auf. Als sie sich wieder umdrehte hatte sie wieder dieses teuflische Grinsen im Gesicht. "Das... war mit voller Absicht! ", lachte sie und in diesem Moment sah ich die Spritze die in meinem Arm steckte. Das hatte also so enorm wehgetan. Langsam verschwamm alles vor meinen Augen und wurde zu bunten Bildern. Ich fühlte mich seltsam leicht und auch irgendwie gleichzeitig müde. Vor meinen Augen drehten sich bunter Spiralen und knallige Schlangenlinien. "Was zur Hölle ist das", brachte ich gerade so hervor und von irgendwo ganz weit weg hörte ich ihre Stimme: "Nur eine Mischung aus den stärksten Drogen die überhaupt existieren. Du bist sozusagen mein Versuchskaninchen!", nach dieser Antwort war ich schon ohne Bewusstsein.
Hero:
Während Phil und Sophie noch im Krankenhaus waren, waren wir wieder zu unseren Eltern in den Tower gezogen. Zumindest vorüber gehend um die weiteren Abläufe von Sams Rettung abzusprechen. Wir hatten leider keinen auch nur kleinsten Anhaltspunkt wo wir mit der Suche beginnen sollten. Die Älteren entschieden das wir in zwei Teams täglich die Stadt und die umliegenden Gegenden durchsuchen sollten. Heute am Samstag waren ich und Tovio dran. Nebeneinander gingen wir ein Eis essend durch die Straßen und Gassen natürlich immer darauf bedacht ja nichts wichtiges zu verpassen. Als wir die Time Square verließen fanden wir auch schon etwas seltsames. Ob es etwas mir Samuel zu tun hatte wussten wir nicht. In einer Sackgasse in einer Dunklen Ecke stand eine verhüllte Gestalt. Sie hatte die Hände in die Taschen ihres Hoodies geschoben und schaute abschätzend die kahle Mauer nach oben. Plötzlich sprang sie vom Boden weg und klebte in einer Höhe von ca. drei Metern an der Wand. Dann krabbelte das Wesen den Rest nach oben und verschwand auf dem Dach. Mein Eis klatschte auf den Asphalt und Tovios Mund stand speerangelweit offen. "Komm wir folgen dem Vieh!", rief ich und wir rannten am Boden dem Ding hinterher. Offensichtlich merkte es das jemand ihm folgte aber trotzdem behielt er sein Tempo. Ich lief etwas Hinter Tovio. Der Depp hatte ja auch viel längere Beine als ich. Wärend des Rennens fiel mir auf das wir uns dem Tower näherten. Das Vieh landete am zehnten Stockwerk und verschwand oben wo sich Starks Büro befand. "Shit was ist das?"
Nach ein paar Minuten kamen wir völlig fertig aus dem Aufzug gestolpert und stürzten ins Wohnzimmer. Da saß ernsthaft dieser Pullityp und prostete uns mit einer Kaffeetasse zu. Stark saß neben ihm und begann bei unseren gehezten Gesichtern zu grinsen. Mein Vater legte mir eine Hand auf die Schulter und ich starrte den Fremden fassungslos an. "Ihr habt echt verdammt lange gebraucht", lachte der und Tovio schien kurz davor sich auf den Typen zu stürzen. "Ich bin Peter und ihr müsst die beiden göttlichen Juniors sein."
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The Avengers - Next Generation 2
FanficSeid den drei verrückten Professoren ist Ruhe eingekehrt. Die neuen Avengers sind bereits erwachsen und haben ihren Schulabschluss hinter sich. Aber eine neue Herausforderung steht bevor der sie sich stellen müssen. Sind sie dem gewachsen?Wir werden...