Redest dir ein du bist glücklich.
Redest dir ein du bist normal.
Redest dir ein du wärst von allem geheilt. Naiv.
Lächelst in den Spiegel und bemerkst deine eigene Falschheit nicht.
Triffst dich mit Freunden. Lachst. Betrachtest Emotionen von einer anderen Seite.
Redest dir ein du bekommst dein Leben auf die Reihe.
Ein Tag, zwei Tage, drei Tage... Armselig.
Tust Dinge die als normal gelten. Ein Wort, welches du verabscheust. Glücklich?
Und dann legt sich in deinem Kopf ein Schalter um.
Du wirst runtergerissen. Fällst. Ertrinkst in Selbstmitleid und gleichzeitig in tiefem Hass. In deinem Kopf öffnet sich die Tür hinter der jegliche negativen Gedanken gehalten waren. Eingeschlossen. Verdrängt. Weggesperrt. Alles überkommt dich auf einmal. Druck. Zu viel. Du hast keine Motivation mehr. Keine Hoffnung mehr auf Besserung. Schottest dich ab um andere zu schützen. Bereust jedes Wort und jede Stille.
Deine Gedanken drängen dich zum Abgrund. Zukunftsangst. Der Versuch deine Gedanken zu ordnen endet in Nebelschwaden. Bis du an der Klippe hängst. Fallen und Hochklettern. Immer wieder. Lächelst verachtend in den Spiegel und der Versuch deinen Alttag zu meistern endet kläglich.
Und all das passiert immer wieder.
Aussicht auf ein Ende? Vergeblich...
~195 words~
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Shitstorm
PoetryDer wahrscheinlich bereits unzählbare Versuch den Shitstorm aus meinem Kopf an die Oberfläche zu bringen. Kurz: Jede Menge deeper stuff
