Kapitel 29

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Ich lief einfach weiter. Mein Handy welches ich wieder auf vibrieren gestellt hatte. Ignorierte ich vollkommen. Irgendwann fing es auch noch an zu regnen. Aber auch das ignorierte ich.

Als ich eine halbe Stunde später komplett durchnässt Zuhause ankam, lief ich direkt in mein Zimmer und schloss die Tür ab.

Ich zog meine nassen Sachen aus und ging in mein anlegenes Badezimmer. Dort ging erstmal duschen.

Ich ließ das warme fast heiße Wasser über meinn nackte Haut fließen und bemerkte dabei garnicht das ich weinte.

Tränen suchten sich den Weg runter über meine Wange und landeten mit einem platsch auf dem Boden der Dusche.

Warum weinte ich eigendlich?

Ich hatte einen Jungen geküsst , obwohl ich ihn nicht liebte und hatte so vielleicht einen lieb gewonnenen Freund verloren.

Mir kam eine Idee und ich beeilte mich aus der Dusche zu kommen , um  dann in meine Kleidung zu schlüpfen.
Danach griff ich nach meinem Handy und öffnete den Chat zu Dylan.

Bevor ich jedoch meine geplante Nachricht schrieb,  wischte ich mir eine letzte  Träne von meiner Wange.

Ich: Sorry, dass ich einfach so weggerannt bin , aber es hat sich falsch angeführt.    Ich hoffe, dass wir trotzdem Freunde bleiben?

Ich wusste, dass ihn diese Nachricht etwas treffen würde, aber ich wollte nicht, dass er sich unnötige Hoffnungen macht.

Nach einer Stunde in der ich nervös in meinem Zimmer hockte, vibrierte mein Handy.  Ich griff sofort danach und diese Nachricht ließ meine Augen wieder feucht werden.

Dylan:  tut mir leid dir das sagen zu müssen aber du warst für mich nie eine Freundin. Du warst die Person warum ich morgens aufstand und zur Schule ging. Und der heutige Tag war anfangs der schönste seit langem.  Und dann lässt du mich einfach stehen. Du hast mich einfach im Stich gelassen.  Ich weiß nicht wie ich dir das verzeihen kann.
Leicht wird es nicht und ich brauche erst mal Abstand zu dir.

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