Harry POV:
"Harrrrrrrrrrrrryyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy!!!!!!" Ich musste sofort grinsen,als ich Louis Gebrüll durch unsere Wohnung hörte. Er hatte wahrscheinlich mal wieder versucht uns ein Frühstück zu machen und dabei hatte er vermutlich entweder ein Ei fallen lassen, den Toaster in die Luft gesprengt, die Butter so nah an die Herdplatte gestellt, dass sie geschmolzen war, die Kaffee-Maschine zum Absturz gebracht oder sonst was. Ihm viel immer wieder etwas anderes ein, nicht, dass er das mit Absicht macht (das wäre ja noch schöner), aber er stellte sich bei Hausarbeit, besonders Küchenarbeit, einfach unglaunlich doof an. Mein Grinsen wurde noch breiter als ich ein "Verdammt Harry, wie macht man den Wasserkocher an?!" hörte. Ich stand kichernd auf und lief, nur mit Boxershorts bekleidet, die Treppe zu unserer Küche hinunter. Louis stand komplett verzweifelt im Raum und drückte auf einem Knopf auf unserem Wasserkocher herum. "Guuuuuten Morgen, Lou!" lachte ich ihn an, und nahm ihm das Gerät aus der Hand. "Morgen, Hazza! Tut mir echt leid, ich wollte dich nicht wecken, nur dieser Wasserkocher ist einfach im Arsch!! Ich glaub der ist irgendwie kaputt oder so..." murmelte er entnervt und ich grinste so sehr, dass ich das Gefühl hatte mein Gesicht besteht nur noch aus meinem Mund. "Hä? Was guckst du so?", fragte Louis mich leicht säuerlich und ich zog nur eine Augenbraue hoch. "Naja, weißt du, so ein Wasserkocher ist da um Wasser zu kochen und wenn man etwas kochen will dann versucht man es zu erhitzen. Soweit alles klar?!" Er nickte genervt "Ja schoooon, aber..." "Naja und wenn man etwas erhitzen will, dann braucht man eindeutig Strom!", unterbrach ich ihn. "Deshalb sollte man dieses Gerät mit einer Steckdose verbinden, weil da kommt der Strom her!!" sagte ich ernst und wedelte mit dem Ende des Kabels des Wasserkochers herum. Louis schlug sich mit der Hand auf die Stirn und brach kurz darauf in Lachen aus. Ich stimmte mit ein, nicht nur weil diese Situation echt komisch war, sondern auch weil Louis Lachen einfach so ansteckend war. Ich liebte sein Lachen, wenn er seinen Kopf nach hinten riss oder sich auf die Schenkel klopfte. In diesem Moment vergass er einfach all seine Probleme und, wenn er glücklich war, dann war ich es auch. Nachdem wir uns beruhigt hatten, frühstückten wir noch zusammen und redeten über dies und jenes oder schwiegen einfach eine Weile. Das klingt jetzt ziemlich unangenehm oder verklemmt, aber so war es nicht. Ich könnte stundenlang neben Louis sitzen und ihn einfach nur ansehen und jeder seiner Bewegungen beobachten und es genießen ihn bei mir zu haben.
Nachdem wir die Küche aufgeräumt hatten -eigentlich nur ich denn, wie schon gesagt, hasst er Küchenarbeit und hatte sich daher einfach nur dekorativ in den Weg gestellt-, ging ich duschen. Das Wasser prasselte auf mich herab und ich dachte wieder an Louis. Er war so unglaublich perfekt. Seine wunderschönen Augen, sein Lächeln, sein Körper und vorallem sein fröhlicher, strahlender, kindischer und trotzdem kluger und manchmal (eher selten) vernünftiger Charakter. Ich hatte mich schon lange in ihn verliebt, aber niemand wusste davon oder hatte auch nur die geringste Ahnung davon, dass ich schwul war, denn wer zeigt schon gerne der Welt seine Gefühle? Noch dazu, wenn sie anders waren, als die der meisten, vielleicht sogar falsch? Ich seufzte und drehte die Dusche ab, um mir dann ein Handtuch um die Hüfte zu wickeln und in unserem Schlafzimmer zu verschwinden. Schnell suchte ich mir irgenetwas zum Anziehen heraus (was nicht ganz stimmte, denn ich zog mit Absicht DAS T-Shirt an, von dem ich wusste, dass Louis es besonders an mir mochte). Dann schlenderte ich ins Wohnzimmer, wo Louis auf dem Sofa hockte und irgendein Fußball-Magazin durchblätterte. Er hob den Blick als er mich kommen hörte und sofort bekam ich Gänsehaut an meinen Armen. Er sah mich eine Weil an und lächelte dann. "Was wollen wir heute machen? Wozu hast du Lust?" Wir hatten im Moment 2 Wochen Pause bevor wie wieder mit den Konzerten beginnen würden und Niall war in Irland bei seiner Familie und Liam und Zayn bei ihren Freundinnen. Keine Ahnung warum Louis nicht bei Eleanor war, aber ich war ehrlich gesagt sehr froh darüber. "Tja.. gute Frage. Wie wärs mit einen Ausflug in den Park? Also Fußball, Schwimmen und Picknick oder sowas?", schlug ich vor. Er strahlte und fragte "Sicher? Nicht, dass du danach total ausgepowert und traurig bist, da ich sowohl in Fußball als auch in Schwimmen einfach mal viiiiieeeeeeeeeel besser bin als du?" Ich schaute in gespielt sauer an. "Ok Fußball. Aber Schwimmen? Das letzt mal musste ich dich aus dem See retten, weil du sonst ertrunken wärst und..." "Haaaaaalt stop! Du hattest mich untergetaucht und warst danach so gnädig, dass du mich wieder hochgezogen hast, aber ich und ertrinken????", er sah mich entsetzt an, doch ich sah an seinen strahlenden Augen, dass er genauso viel Spaß an unserer 'Diskussion' hatte wie ich. Ich lachte noch einmal auf, bevor ich in die Küche ging und alles für ein Picknick vorbereitete. Ich war gerade dabei Äpfel in Stückchen zu schneiden als sich eine Hand auf meine Schulter legte. Ich drehte mich um und sah in Louis leuchtenden, blauen Augen. Ich schluckte kurz und wendete schnell meinen Blick ab. "Ich will auch mithelfen!", motzte Lou und verzog seinen Mund zu einem Schmollmund. Schon seltsam, aber er schaffte es sogar mit 21 Jahren und diesem eigentlich kindischen Verhalten nur zum Knuddeln auszusehen. Ich lachte und meinte "Ja klar! Du kannst schon einmal Brot schneiden, aber pass auf, dass bei der Schneidemaschiene auch wirklich der Stecker drinnen ist!" Er lachte ebenfalls und began dünne Scheiben vom Brot abzuschneiden. Nachdem alles fertig war und wir auch sonst unsere Sachen gepackt hatten, machten wir uns auf den Weg zum Auto, um zu einem Park zu fahren, der etwas abgelegen war und wo fast nie irgendjemand war, damit wir unsere Ruhe vor Fans hatten.
*Im Park*
"Loooouuuuuu! Ich kann nicht mehr! Können wir bitte kurz was essen?!", rief ich und er fing an zu lachen. "Hab ichs nicht gesagt?! Naja ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich auch ziemlich kaputt vom Fußball bin...", gab er zu. Also setzten wir uns auf die Decke und stopften gierig Brote, Obst und Kuchen in uns hinein. Ich dachte gerade darüber nach, ob ich Louis vielleicht doch von meinem Gefühlen von ihm erzählen sollte, als mich plötzlich eine Weintraube mitten auf die Nase traf. Ich schreckte auf und sah Louis entsetzt an. Dieser began sich vor mir auf dem Boden zu krümmen und hielt sich den Bauch vor Lachen. "Hahahaha... dein Gesicht!!! Das hättest du sehen müssen! Hahahaha..." Er konnte gar nicht mehr aufhören zu brüllen und sah aus als würde er gleich an seinem Lachen verrecken. Ich stimmte mit ein und warf ebenfalls eine Weintraube nach ihm. Er hörte sofort auf zu lachen und sah mich einen minimalen Augenblick verwirrt an, bevor er sich selber ein handvoll Trauben nahm und sie alle auf einmal nach mir warf. Und schon war eine fröhliche Weintrauben-Schlach im Gange, die damit endete, dass Louis sich auf mich warf und mich kitzelte. Ich war verdammt kitzelig und Louis wusste das und nutzte es diesem Moment aus. Ich konnte nicht mehr und schrie nur noch "Louuuuuuuuuu... hör... auuuuuuuf!!!!!!!!!" zwischen meinen Lachern. Schließlich ließ er mich Ruhe und legte sich zufrieden grinsend neben mich. Ich drehte meinen Kopf zu ihm und sah ihn einen Moment in die Augen bevor ich mein Gesicht schnell von ihm wegdrehte und seufzte. Es fiel mir immer schwerer mich zurück zu halten, um ihn nicht einfach eng zu umarmen oder meine Lippen auf seine zu pressen. Er sah mich immer noch an und ich spürte seine Blicke über mein Gesicht schweifen. Fragend zog ich eine Augenbraue hoch, doch er schüttelte nur den Kopf und zog mich mit den Worten "Komm, lass uns schwimmen gehen. Ich hab noch ne Rechnung mit dir offen..." hoch. Ich grinste und lief ihm, immer noch seine Hand haltend (*kriiiibbbbbbbel!!!!!*) hinterher. Als wir am kleinen See angekommen waren hielt er vorsichtig seinen Fuß ins Wasser. "Brrr... kaaaalt", sagte er während er sich auf einmal umdrehte, mich an der Hüfte hoch hob und ins Wasser klatschen ließ. "Aaaaaah Louuuuu..." mehr konnte ich nicht sagen, weil ich nun von Wassermengen umgeben war. Ich paddelte mit meinen Händen und wollte gerade auftauchen, als mich eine Hand am Arm erst herunter drückte und dann sanft wieder hoch zog. Als mein Kopf schließlich wieder über Wasser war keuchte ich erstmal und drehte mich um. Wo war Louis? Die Frage beantwortete sich von selbst, als sich ein Körper vor mir aus dem Wasser erhob. Louis stand mit dem Rücken zu mir da und ich konnte seinen wunderschönen,schmal gebauten, aber dennoch muskolösen Körper sehen. Schnell wendete ich meinen Blick ab und trat stattdessen näher an ihn heran, um dann meine Arme um ihn zu legen und mich auf seinen Rücken zu ziehen. Er fiel unter meinem Gewicht wieder ins Wasser und wir klammerten uns aneinander fest. Wir tobten noch eine Weile im Wasser, bis es langsam Abend wurde und wir uns auf den Rückweg machten.
*Zu Hause*
Wir hatten uns eine Pizza bestellt, eine DVD eingelegt und saßen jetzt aneinander gekuschelt auf der Couch. Wir schmusen oft miteinander, sogar abends nur in Boxershorts im Bett, doch das war nur freundschaftlich. Für ihn. -.- Ich seufzte und zog ihn noch enger an mich heran. Während des Filmes beobachtete ich ihn immer wieder heimlich. Wie seine Augen auf den Bildschirm gerichtet waren und er bei lustigen Szenen seinen Mund zu einem wunderschönen Lächeln verzog, während er an traurigeren Stellen schluckte oder seine Augen nieder schlug. Ab und zu sah er zu mir und lächelte oder beobachtete mich ebenfalls, während ich mich bemühte auf den Fernsehr zu schauen und nicht zu ihm. Nachdem Der Film beendet war räumten wir ALLE BEIDE das Wohnzimmer auf und gingen zu Bett, wo wir uns noch kurz unterhielten und schließlich Arm in Arm einschliefen.
sooo das wars von meiner Seite jetzt seid ihr dran (mit Kommis, Votes oder sonst was :D) Ich versuch so schnell wies geht weiter zu schreiben, aber wie gesagt... mal gucken :/ Dankeschööööön und ciao bis (hoffentlich) bald<3
PS:Sry wegen Rechtschreibung und so aber ich bin grad bissl in Eile und muss jetzt geheeeeen...
*weg* o_O
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Caught-Larry Stylinson (German)
FanfictionManchmal kann die Grenze zwischen Freundschaft und Liebe mikroskopisch klein sein. Doch sowohl Liebe, als auch Freundschaft funktioniert nur, wenn man sich sieht, wenn man der Stimme des anderen zuhören kann, wenn man sich in den Arm nehmen kann. ...
