7. Kapitel

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Harry POV:

Ich lächelte ihn an. "Ich bin auch in dich verliebt, Louis. Und zwar schon seeeeehr lang."
Dann legte ich meine Hände auf seine zierliche Hüfte und zog ihn näher zu mir heran. Kurz bevor sich unsere Münder berühren konnten, murmelte ich ein leises "Ich liebe dich" gegen seine leicht geöffneten Lippen.

Ich genoss jede unserer Berührungen, denn das Kribbeln, dass sich in Magenrichtung ausbreitete, war eindeutig das beste was ich je gefühlt hatte. Sobald sich unsere Lippen berührten, schaltete ich meinen Kopf komplett ab. Ich vergaß die Welt um mich herum und nahm nichts mehr wahr, außer Louis. Es war als ob wir beide ein Geheimnis hatten. Nämlich dieses Gefühl das zwischen uns lag und das niemand anderes je fühlen konnte.

Ich stand immer noch mit Louis im Flur und küsste ihn, als uns auf einmal ein lautes Klingeln unterbrach. Wir schreckten beide auseinander und ich musste grinsen, als ich sein geschocktes Gesicht sah. Scheinbar war er genauso vertieft in den Kuss gewesen wie ich.

Ich nahm seine Hand und zog ihn hinter mir bis zur Eingangstür her.

Bevor ich die Tür öffnete legte ich meine Lippen noch einmal kurz auf seine und ließ dann sein Hand los. Wir hatten gerade erst zueinander gefunden, da musste es ja noch nicht gleich die ganze Welt erfahren.

Vor mir standen Simon, Eleanor und noch irgendein anderer Typ. Ich starrte Eleanor sofort wütend an. Ok sie hatte mir eigentlich nie etwas getan, aber ich hatte einfach immer noch diese Bilder im Kopf, wie sie meinen Lou küsste. Dieser sah auch nicht gerade erfreut aus, bat die drei aber trotzdem herein.

Sie ließen sich auf unserem Sofa fallen ohne etwas zu sagen. "Also was wollt ihr hier?" fragte Louis sie entnervt, lächelte dabei aber Eleanor leicht an. Was?! Das hast du gerade nicht getan, Louis Tomlinson! Ich griff automatisch nach Lous Hand und verhakte unsere Finger ineinander. Ich ignorierte Simons hochgezogene Augenbrauen. "Also. Wir sind hier wegen den Larry-Gerüchten und Eleanors Baby. Was?! Ich ließ sofort Louis Hand los und ignorierte die Leere, die sich gleich darauf in mir ausbreitete. "Was?! Eleanors Baby???? Louis, du...", fing ich an, doch Louis unterbrach mich. "Nein, Harry! Um Gottes Willen! Das Kind ist nicht von mir! Ich hab dir doch gesagt wir waren nie wirklich zusammen!" Hä?! Von wem dann? Dem Storch vielleicht? "Eleanor ist von Leon schwanger. Ihrem eigentlichen Freund." erklärte Lou weiter und zeigte dabei auf den Typen, der einfach emotionslos da saß. "Das Management wollte, dass ich behaupte, dass das Kind von Louis ist, aber das werde ich ganz sicher nicht tun. Ich werde den Vertrag brechen, egal was es kostet und mit Leon eine Familie gründen." fuhr Eleanor fort und warf ihrem Partner einen verliebten Blick zu. Nun mischte auch Simon sich ein. "Ihr beide seid jetzt wirklich zusammen?!" Er sah uns angewiedert an. Ich holte tief Luft, um mich zu beruhigen. Wie gerne ich ihm doch einfach in sein hässliches Gesicht geschrien hätte, wie viel unsere Liebe wert war und wie wenig er es war. Louis bemerkte das und legte einen Arm um mich herum, auf meine Schulter und strich beruhigend darüber.

"Ja sind wir. Und ich werde mich auch nicht verstellen, nur um zu verbergen, wie schrecklich ich doch bin, dass ich einfach so, ohne die Welt um Erlaubnis zu fragen, meine Liebe des Lebens gefunden habe." meinte er mit fester Stimme und grinste mich an. Ich strahlte zurück. Wow. Wir waren wirklich zusammen und ich war die Liebe seines Lebens?!

Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lächeln und sogar, dass Simon seine Augen verdrehte und laut seufzte, konnte meine Laune nicht verschlechtern.
Ich meine, Hallo?! Ich war die Liebe seines Lebens!

"Das geht so nicht. Ihr seid schwul und ihr werdet, deshalb niemals als Pärchen auftreten. Ab jetzt wird jeder Augenkontakt, Lächeln oder auffällige Berührungen und auch sonst jede Art von Rumgeturtel miteinander in der Öffentlichkeit verboten. Verstanden?! Absolut verboten!!" "Nein!!!! Ganz sicher nicht! Ich musste solange warten und ich will nicht, dass unsere Beziehung jetzt gleich wieder kaputt geht!" "Pscht, Lou, beruhig dich. Unsere Beziehung wird nicht kaputt gehen. Simon schafft es nicht uns auseinander zu bringen." beruhigte ich ihn. Doch er sah mich nur traurig an. "Simon, das kannst du wirklich nicht machen! Schau mal wie süß die beiden miteinander sind. Das werden die Fans doch auch sehen!", unterstützte uns nun auch Eleanor. Ihr Freund nickte zustimmend. Vielleicht war er ja stumm?!
"Nein. Ihr wollt doch nicht eure eigene Band zerstören?! Das wäre den anderen Jungs gegenüber nicht gerade nett!" sagte Simon jetzt mit einem fetten, hinterhältigen Grinsen im Gesicht. Dann stand er auf und verließ das Haus. Ich drehte mich zu Lou und sah die Tränen in seinen Augen. "Hey Lou!! Das kann uns doch nicht trennen! Wir schaffen das schon irgendwie... und vielleicht dürfen wir ja auch irgendwann sagen, dass wir zusammen sind." flüsterte ich und strich ihm eine Träne von seiner weichen Haut. "Toll. Irgendwann, vielleicht. Mann Harry, ich will nicht darauf warten, dass ich vielleicht irgendwann mal in der Öffentlichkeit deine Hand halten kann! Ich will jetzt sofort rausrennen und der Welt zeigen, dass ich den liebsten, hübschesten und tollsten Freund überhaupt habe!!" Ich musste lächeln, auch wenn die Situation vielleicht nicht die beste war, wir hatten uns. Zumindest, wenn wir alleine waren. "Lou, lass uns bitte erstmal nicht darüber reden. Ich bin einfach glücklich, dass  du mein Freund bist und den Rest können wir wann anders klären, ok?!" Unsere Beziehung war noch so jung und ich wollte nicht, dass sie gleich mit so vielen Sorgen und Problemen begann. Wir konnten das doch auch wann anders klären. Louis sah mich an und überlegte kurz. "Du hast recht. Und jetzt komm endlich und lass dich knuddeln!" Mit den Worten schmiss er sich auf mich drauf und kitzelte mich durch. "Aaaah... Lou!!!! Bitte... ich... Lou hör auf!!!!", kreischte ich auf. Seeeehr männlich, ich weiß, aber, hey! Ich bin schwul ich darf das! Als ich Schritte hörte, fiel mir auf, dass Eleanor und ihr schweigsamer Freund auch noch da waren. Naja da gewesen waren. Sie waren gegangen und hatten uns somit alleine gelassen. Louis bemerkte dies auch gerade und war einen kurzen Augenblick abgelenkt, den ich natürlich sofort nutzte, um uns umzudrehen, sodass ich nun auf ihm lag. Er stöhnte kurz wegen dem plötzlichen Gewicht auf sich. Dann legte er seine Hände in meinen Nacken und zog meinen Kopf so nah an ihn heran,dass sich unsere Lippen fast berührten. Ich war aufgeregt. Ja, ich war wirklich aufgeregt und ich glaube auch nicht, dass ich jemals vor einem Kuss mit Louis komplett entspannt sein werde, dann das Gefühl war einfach zu großartig. Ich schloss die Lücke zwischen uns jetzt vollkommen, indem ich mich  noch weiter zu ihm beugte und meine Lippen auf seine presste. Sofort begann es wieder wie verrückt in meinem ganzen Körper zu kribbeln und es fühlte sich an, als ob tausende von Schmetterlingen in meinem Bauch anfingen zu tanzen. Unsere Lippen passten perfekt aufeinander, als wären sie dafür geschaffen, sich ewig synchron aufeinander zu bewegen. Das Kribbeln in mir wurde nicht weniger und ich presste meinen Körper immer enger an Lou. Ich wollte keinen Platz zwischen uns lassen, ich musste ihm einfach so nah wie möglich sein. Ich fing an mit meinen Händen durch seine Haare zu fahren und er stöhnte leise auf. Ich nutzte den Moment, wo sein Mund für kurze Zeit offen war und ließ meine Zunge hinein gleiten. Wir spielten mit unseren Zungen und ich vergaß alles um mich herum. Das Mangement. Die Fans, die sich von uns abwenden könnten. Die anderen Jungs und unsere Familien, die von noch nichts wusstem. Es gab einfach nur mich und Lou.

Caught-Larry Stylinson (German)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt