24. Kapitel

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Louis POV:

"Ich liebe dich, Louis", flüsterte er zärtlich in mein Ohr und ich bemerkte, wie Übelkeit in mir aufstieg und sich alles um mich herum zu drehen begann. Dann wurde es schwarz vor meinen Augen...

Alles war still, still und dunkel. Auf einmal hörte ich eine Stimme.
'Oops!' Mein Herz begann schneller zu schlagen, als ich Harrys erschrockenes Gesicht vor mir sah. Er war in mich hinein gerannt und sah mich entschuldigend an. 'Hi', sagte ich nur. Hi?! Warum Hi?! Ich war wohl so geblendet von seinem Erscheinen gewesen, dass ich das sagte, was mir als erstes einfiel
... Hi.

Warum kam mir dieser Moment genau jetzt in den Sinn? Es war mein erstes Zusammentreffen mit Harry gewesen und nun spielte es sich vor meinem inneren Auge ab. Ich konnte nicht weiter nachdenken, da schon wieder Harrys Gesicht vor mir erschien. Er lachte und schüttelte seinen Kopf, wobei seine Locken umher flogen. 'Mann, Lou... du bist so blöd! Hast du gerade allen Ernstes dein Bett zum Einkrachen gebracht?!' Er kicherte noch immer und ich nickte. 'Ich kann nichts dafür, das ist bestimmt irgendein Konstruktionsfehler oder so...', sagte ich ernst. Harry schüttelte lachend seinen Kopf. 'Beeeestimmt!! Naja du kannst bei mir schlafen, also ich meine... äh, wenn du willst', er sah schnell auf den Boden und ich stimmte ihm grinsend zu. Ich erinnerte mich noch genau an diesen Tag. Es war noch zu X-Factor und Harry und ich waren inzwischen echt gute Freunde geworden. Ich war so lange auf meinem Bett herum gesprungen, bis es einkrachte, damit ich bei Harry im Bett schlafen durfte. Ganz schön bescheuert, ich weiß, aber ich hatte damals schon gemerkt, wie unglaublich glücklich ich in seiner Nähe war, und wollte am liebsten für immer bei ihm sein.

Ich schluckte, als erneut eine Szene von Harry und mir auf meiner inneren Leinwand ablief. Es war der Tag, als Harry auf einmal unglaublich unglücklich war.
Er schaute auf seine Hände, während er unregelmäßig atmete und zwischendurch schniefte. Als er seinen Kopf hob, sah ich, dass er weinte. "Harry... was ist los?", fragte ich besorgt und nahm ihn in den Arm. Harry schluchzte weiter. "D-die hassen mich, Lou!" Ich sah ihn verwundert an. Wer würde jemanden wie Harry hassen?! "Wer hasst dich? Ich schwöre dir, ich bring sie alle eigenhändig um!!" Er lächelte traurig. "Alle... die g-ganze Welt, einfach alle...", er schluchzte wieder lauter. Warum dachte Harry so etwas?  "Hazza... ich weiß nicht, wie du auf so eine Idee kommst, aber wer auch immer dich hasst, spinnt vollkommen! Du bist so wundervoll und ich wünschte, du könntest sehen, wie großartig du bist. Ich glaube... nein ich weiß, dass sehr viele Menschen dich lieben, bewundern und toll finden. Ich zum Beispiel... ich hab dich sehr lieb Harry!" Harry wirkte nun etwas beruhigter, aber war noch immer unsicher. "Aber, die... die schreiben im Internet so Sachen über mich und"-"Harry!", unterbrach ich ihn. Daher hatte er also den Schrott! , "Das sind irgendwelche dummen, neidischen Idioten, die dich noch nicht einmal kennen! Aber ich kenne dich und ich mag dich. Sehr sogar...", zum Ende hin hatte ich geflüstert, doch Harry hatte mich trotzdem verstanden. "Ich dich auch, Lou", nuschelte er unsicher und ich nahm ihn wieder in den Arm. Harry war noch den ganzen Tag über verunsichert und traurig gewesen, aber ich gab mein bestes, um ihn aufzumuntern, was irgendwann auch gelang.

Ich war verwirrt... was geschah da gerade?! Ich sah immer schneller Szenen aus meinem Leben mit Harry. Passierte so etwas nicht eigentlich wenn man starb? Aber es waren nur Momente mit Harry... ich hatte Angst, ich wollte nicht sterben, ich wollte endlich aus diesem Alptraum aufwachen und in Harrys starken Armen liegen.

Auf einmal hörte ich seine Stimme. Sie klang echt und nicht so gedämpft, wie eben in meinem seltsamen Rückblick.

Hey Lou... ich, es tut mir leid, dass ich dich wieder anrufe, aber ich vermisse dich so, verdammt! D-du fehlst so unglaublich und ich kann nicht mehr. Du glaubst nicht, wie gerne ich dich jetzt in meinen Armen halten w-würde und... u-und mit dir einschlafen würde.
W-was soll ich nur machen?! Ich will dir helfen, egal wo du gerade bist... weil du gesagt hast, dass es dir nie komplett gut geht, wenn ich nicht bei dir bin. Und ich will jetzt bei dir sein, ich will dich beschützen... vor allen da draußen, i-ich komme mir so schwach vor. Es tut mir alles so leid und ich weiß nicht, ob du das jetzt hören willst, aber ich liebe dich. So sehr, dass es weh tut, wenn du nicht bei mir bist.
Und... ich habe das Armband verloren... es tut mir leid, Lou, ich weiß, wie viel es dir bedeut hatte. Mir war es auch ziemlich wichtig, weil du... du hast gesagt, dass mit dem Armband immer ein Stück zuhause bei mir ist. Aber du bist mein zuhause und jetzt bist du weg u-und das Armband auch. Ich... ich habe so Angst, Louis! War das irgendein Zeichen?! Ich hoffe nicht und dir geht es gut, also naja... du weißt schon, dir geht es bestimmt nicht so toll, a-aber... ach verdammt!! Ich liebe dich, Lou, ich liebe dich so sehr und werde es immer tun. Ich werde durchhalten ohne dich... für uns! Und irgendwann wird alles gut. Irgendwann sind wir nicht mehr getrennt... dann nehme ich dich so fest in den Arm und lasse dich nie wieder los, versprochen. Dann passe ich besser auf dich auf, wenn du mich dann noch willst... tut mir leid ich denke deine Mailbox ist jetzt genug vollgequatscht und du hast verstanden, was ich dir sagen wollte: Ich liebe Dich!!!"

Caught-Larry Stylinson (German)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt