21. Kapitel

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Harry POV:

Ich hatte es wirklich getan. Ich hatte One Direction verlassen. Ich hätte das normalerweise niemals gewollt. Naja, normalerweise halt... Denn was war jetzt schon normal?! Mein Leben war durcheinander, alles war falsch. Mir wurde mein Lou weggenommen und er war mein ganzes Leben. Ich hatte kein Leben mehr, ich war wie tot, und ich benahm mich auch so. Ich aß nur wenig, wenn überhaupt, ich schlief kaum, redete mit niemandem und lag eigentlich nur in meinem Bett und starrte die Decke an.
Würde ich ihn jemals wiedersehen?! Seine strahlenden, blauen Augen? Sein bezauberndes Lächeln? Seine engelgleiche Stimme jemals wieder hören? Seine zarten Lippen auf meinen spüren? Seine weichen Haare zwischen meinen Fingern? Seinen heißen Atem in meinem Nacken? Seinen Oberkörper fest an meinen gepresst?

Ich weinte schon wieder stumm und hing mit meinem Gedanken Louis nach, als mein Handy klingelte. Liams Nummer war angezeigt und ich hatte absolut keine Lust mit irgendjemandem zu reden, aber ich wollte ihn nicht schon wieder wegdrücken und ihm damit Sorgen bereiten. Außerdem, Lou hätte sicher gewollt, dass ich abnehme. Also meldete ich mich mit brüchiger Stimme. "Hey, Li." Ich hörte ein erleichtertes Seufzen am anderen Ende der Leitung. "Hey, Haz... ich dachte schon dich gibt es nicht mehr, also du, ach Gott, egal... wie geht's dir?!" Schon wieder stiegen mir die Tränen ins Auge, als ich ihm antwortete. "I-ch vermiss ihn so, Liam! Er... ich, wo ist er Liam, ich b-brauche ihn! Ich hab-b so Angst... was ist, wenn... wenn ich ihn nie wiedersehe?", meine Stimme brach zum Ende hin ab und ich begann am ganzen Körper zu zittern. "Harry, ich weiß nicht, wo er ist. Ich... ich vermiss ihn auch, aber ich bin mir sicher, man wird ihn finden. Es ... verdammt, soll ich rüber kommen?!", fragte Liam mit ebenso tränenerstickter Stimme. Ich bejahte die Frage und zehn Minuten später klingelte es schon an der Tür. Ich ging mit zittrigen Beinen zur Haustür, öffnete Liam und zog ihn in eine feste Umarmung. Es tat gut sich an jemandem festzuhalten, aber nicht halb so gut, wie wenn es Louis gewesen wäre. Wir gingen ins Wohnzimmer, aneinander festklammernd. Liam zog mich, auf dem Sofa sitzend, fest an sich, und strich mir beruhigend über den Rücken. Ihm liefen, wie mir, Tränen das Gesicht hinunter, während er mir immer wieder etwas Beruhigendes zuredete. Irgendwann schaffte ich es, mit ihm zu reden.

"Li-Liam... er ist nicht tot, stimmt's?! Er kommt wieder, oder?! Er kommt wieder, bitte... sag mir, dass ich ihn wiedersehen darf...", flehte ich ihn schluchzend an. "Harry... ich weiß nicht"-"Nein! Liam, er kommt wieder! Sag nicht, dass du es nicht weißt, bitte... Li, ich brauche ihn doch und er... er braucht m-mich auch. Bitte", flüsterte ich hilflos. "Hör zu...", Liam stockte kurz und sah mich dabei verzweifelt an. "Ich... bestimmt wird alles gut." Er weinte, während er das sagte, und ich klammerte mich an ihn.

Liam POV:

Armer Harry. Das war so herzzereißend ihn so zu hören. Ich hielt ihn fest umarmt, während er laut schluchzte. Seine Atmung ging unkontrolliert und stoßweise schrie er Louis Namen. Er schien komplett verrückt zu werden, ohne seinen Freund, aber es wunderte mich kein bisschen. Die beiden waren schon immer etwas ganz besonderes, manchmal beneidete ich sie schon fast um diese vollkommene, bedingungslose Liebe. Aber sie hatte auch ihre Nachteile. Ohne den anderen waren sie komplett aufgeschmissen und verletzbar. So wie Harry jetzt. Das war nicht nur Traurigkeit, das war Verzweiflung und Hilflosigkeit.

Louis POV:

Ich war nun seit 53 Tagen hier gefangen. Seit 1271 Stunden. Seit 76320 Minuten. Nach jedem Frühstück, das mir gebracht wurde, ritzte ich mit meinem Fingernagel einen dünnen Strich in die Steinwand. 53 Striche. 53 Tage in Gefangenschaft. 53 Tage ohne Waschen. 53 mit nur wenig Essen. 53 mit einem Menschen, der mir versucht einzureden, dass ich nicht schwul bin. Und das schlimmste: 53 Tage ohne Harry. Ohne sein Lachen, seinen leuchtenden Augen, seinen beschützerischen Umarmungen, Seinen weichen Lippen.

Auch wenn mir andauernd eingeredet wurde, dass ich all das an ihm hassen würde, sobald ich auch nur etwas an meiner Liebe zu ihm zweifelte, hatte ich sein Gesicht vor meinem inneren Auge, und alle Zweifel waren wie weggeblasen.

Und dann kam Tag 54. Und von da an wurde alles noch schlimmer.

Hey ihr!:)
So ich hab's dann auch wieder mal geschafft:D
also neues Cover, ich hoffe ihr bekommt keine Alpträume:o
Omg Louis tut mir so leid gerade. Und Harry auch. Und Liam. Und überhaupt ... manno, irgendwie is die ganze Situation gerade bemitleidenswert, aber was solls?! Ich kann nichts dazu, das ist einfach so passiert.
Was muss es auch so böse Menschen da draußen geben?!:(

ich hatte ja vorgehabt dieses Larry-Reisetagebuch zu machen, aber irgendwie hat Wattpad den Klappentext, Prolog und die ersten zwei Chappis gelöscht und jetzt habe ich überhaupt keine Motivation mehr und an Zeit hat es eh schon gemangelt....
naja auf jeden Fall mach ich das jetzt nicht, aber ich schau dafür dass ich hier regelmäßiger aktualisiere. Tut mir so leid!!!:( <3333 sorry sorry sorry :*

Also bis bald&sorry falls es doch mal längere Wartezeiten gibt #hateschool

Freu mich über jedes einzelne Vote&Kommi&Follow wie ne Verrückte :) <33 Ly

Caught-Larry Stylinson (German)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt