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Jessica Point of View

,,Glaub mir ich würde es dir sagen, aber ich kann nicht.", meinte Harry kleinlaut.
,,Wie du kannst nicht?!", fauchte ich leise, damit niemand es hören konnte, außer Harry.
,,Sie hat jemanden umgebracht, dieser jemand ist Ruby.
Ruby ist, oder war, dir näher als Larissa es je sein wird, und trotzdem bist du auf ihrer Seite!", zischte ich sauer.
,,Ich bin nicht auf Larissa's Seite!", sagte der Angesprochene nun genervt.
,,Sieht man ja.", verdrehte ich die Augen.
,,Glaub mir, ich liebe-"
,,Larissa über alles, ich weiß."
Diesmal verdrehte Harry die Augen, bevor er weitersprach:
,,Ich liebe Ruby über alles, nie würde ich sie hintergehen.
Glaub mir, ich hab meine Gründe weshalb ich mit Larissa abhänge.", sprach der Lockenkopf nun ruhiger.

Ich ging einen Schritt näher an ihn und meinte:
,,Erzähle mir deinen Grund."
,,Nein. Ich erzähle dir meinen Grund nicht, glaub mir es ist das Beste für uns alle."
,,Das Beste für uns alle? Dies glaubst du doch selbst nicht! Wenn es das Beste für uns alle wäre, dann wäre jeder mit dieser Beziehung, zwischen dir und Larissa, glücklich.
Aber glaub mir, die meisten wären nicht glücklich.", sprach ich drauf los.
,,Wer wäre nicht glücklich?", fragte der grün Äugige.
,,Ich.", dachtet ich mir.
Jedoch sagte ich:
,,Ruby wäre nicht glücklich."
,,Solange ich glücklich wäre, wäre es Ruby auch."
,,Jedoch bist du nicht glücklich, das sieht man dir an.",konterte ich.
Ertabt sah er auf den Boden.
,,Sage mir weshalb du mit Larissa zusammen bist.", versuchte ich es erneut.
Ich hatte den Glauben, er würde es mir anvertrauen, dass ich ihm, wenn er es sagen würde,somit hätte helfen können, den richtigen Weg zu finden.
Er schaute auf, direkt ihn meine Augen, bevor er sprach:
,,Nur weil du eifersüchtig bist, musst du mich nicht nerven."

Er wollte an mir vorbei gehen, jedoch hielt ich seinen Unterarm fest.
,,Du kannst immer mit mir reden, mir vertrauen.
Nehme dir dies zu Herzen:
Hau nicht vor deinen Problemen ab, denn das machst du schon viel zu lange.", somit ließ ich seinen Unterarm los uns ließ ihn gehen.
Es würde nichts nützen ihn jetzt voll zu labern.
Harry ging an mir Vorbei, zu seinem Ziel.
Ich blieb immernoch umgedreht, und dachte nach.
Nach einer Zeit wurde mir die mintgrüne Wand langweilig und ich drehte mich um, erschrack jedoch an Larissa's Anblick.
Sie stand wenige Zentimeter vor mir und hatte ihre Arme zu einer Brezel gemacht.
,,Du weißt mehr als du wissen solltest.", meinte die schwarz Haarige.
Unschuldig schaute ich sie an, ehe ich sprach:
,,Was weiß ich denn?"
,,Ich hab keinen bock mit dir länger um den heißen Brei zu reden, kommen wir zum Punkt."
Immernoch sah ich sie an.
Was wollte sie denn nun von mir?
Mich selber nerven kann ich auch.
Mit Fragen.
,,Du weißt dies was dir Harry erzählt hat, dass ich Ruby umgebracht habe, und jetzt hör mir zu, Bitch.", sie hob bedrohlich ihren Zeige Finger und tippte mir
regelmäßig an die Brust.
,,Wenn du dies jemanden erzählst, dann..", gelangweilt unterbrach ich sie:
,,Dann was? Du tötest, mal wieder, jemanden? Ich hab keine Angst vor dir, wohleher Wut, da du jemanden umgebracht hast!"
,,Du weißt zwar das ich jemanden umgebracht habe, aber was der gute Grund ist, weswegen ich dies tat, weißt du nicht!"

,,Es gibt nie einen guten Grund jemanden umzubringen.", und somit drängte ich mich an ihr vorbei und ging zu Elisabeth's Schutzengel.

Gurdian And Dark Angel | h.sWo Geschichten leben. Entdecke jetzt