fünf

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Armin's POV

* * *

Schon seit 5 Wochen zusammen.

Das ist lange.
Sehr lange.

Als Eren mich, und somit auch mein Entsetzen ansag, wurde er unruhig und wusste nicht, was er sagen sollte.
Doch ich hatte genug zu sagen.

"Warum traust du mir so etwas nicht einfach an?", fragte ich und biss mir auf die Unterlippe, die Hände fest ineinander haltend.
Sie zitterten schon.

"Ich.. wusste nicht, wie du darauf reagieren würdest! Ich meine, traurig bist ja schon!", sagte er und zeigte auf mich.

"I-Ich bin nicht traurig, weil ihr zusammen seid! Keines Weges! Ich bin aber traurig, weil ich es angeblich nicht wert bin, es erzählt zu bekommen!", erklärte ich und schaute weg.

Der erste Teil meiner Behauptung war eine Lüge.
Jedoch war mir dies zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst und hat damals nur meine Trauer verstärkt.

Zurückblickend hat aber dieser Teil eine viel grössere Bedeutung.

"Doch! Ich wollte es dir ja sagen, Armin.", versuchte mir Eren beizubringen, doch ich wollte ihm schon gar nicht mehr richtig zuhören.

Stutzig drehte ich mich von ihm weg und verschränkte meine Arme vor der Brust, meine Beine angezogen am Körper. "Wann? Nach einem weiterem Monat?", fragte ich bissig und atmete tief aus.

"Armin, komm schon! Tu nicht so! Du bist ja sonst auch nicht so!", maulte Eren nun und stand auf, auf mich zugehend.

"W-Wir hatten zuvor nie einen Streit..! Dementsprechend kannst du nicht wissen, wie ich sonst so tu.", murmelte ich und ignorierte seine Hand, welche er auf meiner Schulter legte.

"Jetzt sei nicht immer so besserwisserisch und lass dich drücken.", sagte Eren nun spielerisch und ich seufzte tief.

"Na gut.", schmollte ich beleidigt und lehnte mich zu ihm, denn Blick aber immer noch vom ihm weggedreht.

Er lachte belustigt und schlung seine starken Arme um meinem kleinen Körper, mich fest drückend. "Es tut mir leid. Es wird nie wieder vorkommen, das verspreche ich.", murmelte er entschuldigend und ich nickte langsam.

"Okay.", flüsterte ich und legte meine Arme zögerlich um seinen Körper.

Vielleicht habe ich überreagiert.
Ich weiss es selber nicht.
Das einzige, worüber ich sehr im Klar war war, dass mich der Anblick verletzte.
Es war so, als wäre ein kleines Stück in mir zerbrochen, welches zuvor keine Bedeutung hatte. Aber jetzt schmerze es und war plötzlich so wichtig.

"Okay, fertig jetzt.", sagte ich selber und drückte ihn vorsichtig weg. Ich musste mich ablenken.

Wir brauchten positive Stimmung.
Dann lass uns doch mal ein Gespräch anfangen.
Mädchen.

"Wie seid ihr zusammengekommen?", fragte ich und setzte mich im Schneidersitz hin.

Eren sah mich amüsiert, aber auch verwirrt an und lachte kurz.
"Ehrlich? Ich dachte, du bist noch ein kleines Sensibelchen wenn es um Beziehungen geht.", sagte er neckisch.

Just friends, right? || ereminGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt