Crack-Krieger

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Mit stechenden Füßen erhob ich mich langsam, laut schreiend, vom Gefängnisboden. Als ich endlich auf den Beinen war, humpelte ich leidend in Richtung Ausgang. Die anderen Gefangenen bettelten, verzweifelt, um Hilfe. Meine Augen wanderten nochmal, in der Hoffnung, dass ich einen Schlüssel oder ähnliches finden würde, durch das Gefängnis. Nachdem ich leider nichts erblickte, hinkte ich, durch den einzigen Ausgang, an der Asche der beiden Wächter, aus dem Gefängnis. Ich atmete die frische Waldluft ein und wieder aus, während die quiekenden Schreie der anderen brennenden Cracks, die Fire zurückgelassen hatte, durch den einsamen Wald hallten. Um mich herum, erblickte ich nur große, alte Waldbäume. Keine Ahnung darüber, wohin ich fliehen sollte, humpelte ich in irgendeine Richtung in den Wald hinein. Als ich nach einer weile dachte, endlich frei zu sein, hörte ich hinter mir Geräusche. Mein Blick wanderte durch den stillen Wald und entdeckte mehrere Cracks, mit geschärften Ästen und Wurzeln, die sie wie Schwerter umherschwangen, spinnenartig auf mich zu krabbeln. Es waren ganze 7 Crack-Krieger.

Das Tagebuch eines DrachenreitersWo Geschichten leben. Entdecke jetzt