Befreiung 3

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Die beiden rannten auf mich zu und stellten mich mit dem Stuhl hin, bevor sie mich umarmten "zum Glück bis du unversehrt" flüsterte Dner mir zu. Sanft zog Sille mir das Klebeband vom Mund, während Dner mit meinen fesseln beschäftigt war.

Als sie mich entfesselt hatten, fragten sie mich sofort was passiert sei und wo Kristin sei. "Sie trifft sich mit Jade und meinte sie wolle sie umbringen." Meinte ich und rannte dann los, während die beiden mir nur geschockt folgten.

"Wo ist euer Auto? Oder womit seid ihr hergekommen?" Rief ich ihnen zu und sah kurz nach hinten. "Einfach gerade aus!" Schrie Sille mir zu uns rannte schneller, zumindest sah es so aus.

Beim Auto musste ich gezwungenermaßen auf die beiden warten. Warum war ich eigentlich vorgerannt? War doch klar das ich auf die beiden warten muss. Langsam kamen die beiden angetrottelt und Dner schloss dann die Autotür auf.

Schnell setzte ich mich ans Steuer und fuhr zur Severinbrücke als die beiden anderen eingestiegen waren. "Warum will sie Jade umbringen?" Fragte Sille verwirrt und verängstigt. "Sie scheint Kristin im Weg zu sein, weil ich sie liebe" antwortete ich und gab Gas.

"Was sollte eigentlich die Sache mit Kristin?" Fragte Dner und sah mich gespannt an. "Jade und ich wollten gucken wer sie erspresst und terrosiert" erklärte ich.

"War nh ziemlich dumme Idee" meinte er und sah mich ernst an. "Hab ich auch gemerkt!" Sagte ich etwas zickig und hielt bei der Brücke. "Streitereien bringen uns jetzt nichts" merkte Sille an und stieg aus.

-Jade PoV-

Wo ist sie plötzlich hin? Sie war doch gerade noch genau hinter mir. Das ist als hätte sie sich in Luft aufgelöst. Ich schrie auf als jemand mich fast übers Geländer schubste.

"NEIN! NICHT!" schrie ich weiter und wehrte mich, während Kristin mich versuchte von der Brücke zu drängen. "Lass es einfach zu JADE!" schrie sie zurück und schien jetzte mehr Kraft zu benutzen.

Wenn ich jetzt diesen Kampf verlieren habe ich alles verloren. Mein Leben. Meine Freunde. Meine Familie. Meine Liebe. Alex. Ich darf und will jetzt nicht verlieren. Ich kann Kristin nicht gewinnen lassen!

Oder?

Ich könnte auch einfach loslassen. Dann würde Alex mir nie wieder weh tun. Kristin könnte ihn endlich haben und würde somit niemand mehr weh tun."Kristin! Lass Jade gehen!" Sagte auf einmal Alex hinter ihr und klang deutlich sauer.

Ihre augen weiteten sich und sie drehte ihren Kopf zu ihm um."Wenn du sie jetzt fallen lässt, schwöre ich dir ich bring dich um!" Brüllte er sie an und ging auf sie zu, zumindest hörte ich schritte in unsere Richtung.

"Aber Alex, wenn sie weg is dann haben wir alle zeit der welt und sie wird uns nie wieder stören" redete sie verängstigt auf ihn ein, "wir wären allein." Tief atmete ich durch und versuchte mich hochzuziehen, was in filmen immer so einfach aussah, war schwieriger als gedacht.

Langsam griff ich ans Gelände und zog mein Bein hoch so das es auf der Plattform landete. Zu meinem pech war es glitschig und ich rutschte hab. Voller Schock ließ ich das Gelände los, schnell versuchte uch was zu greifen und schaffte es mich unten am Gelände festzuhalten.

Natürlich konnte ich mir einen schrei bei dem ganzen nicht unterdrucken, weshalb Alex wohl auch kurz abgelenkt war. Kurz nach dem er "JADE!" geschrien hatte, hörte ich ein dumpfes Aufklatschen.

Ich sah keinen der beiden mehr und versuchte einen Blick durchs Geländer zu bekommen. Doch nichts. Ich sah kein bisschen. Etwas unbeholfen versuchte ich mich am Gelände hoch zu zerren.

Also entweder bin ich schwer oder einfach nur schwach, könnte theoretisch auch beides sein. Panik machte sich in mir breit, alles mögliche hätte gerade passiert sein können.

Langsam verschwand die Kraft die ich in meinen Armen hatte um mich am Gelände festzuhalten. "Jade nimm meine hand!", Erkannte ich seine Stimme.

Die Stimme die sonst voller Ruhe war, bebte nun voller Adrenalin und Angst. Verzweifelt versuchte ich mit einer hand loszulassen um seine zugreifen, nach mehreren Versuchen klappte es etwas unbeholfen und er zog mich hoch.

Ohne wirklich groß nach zudenken, schmiss ich mich um seinen Hals und küsste ihn. Seine weichen Lippen jetzt auf meinen zu spüren, war das Glück selbst und ließ meine Erleichterung in die Höhe schießen.

Alex legte seine Arme um mich und erwiderte den Kuss. Ich spürte wie sich seine Mund Winkel nach oben zogen und auch ich könnte mir ein Lächeln nicht mehr verkneifen.

Nach einer gefühlten Ewigkeit lösten wir uns und mein Blick fiel auf die bewusstlose Kristin.

**Ja nach ca 2 Jahren auch Mal wieder ein Kapitel ..hehe

Das Kapitel war eigentlich die ganze Zeit fast fertig, aber ich habe es bis jetzt nicht wirklich beenden können
Warum weiß ich auch nicht so genau

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⏰ Letzte Aktualisierung: Aug 16, 2019 ⏰

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Liebe Tut Weh 2Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt