Anna's POV:
Langsam öffne ich meine Augen. Sehr langsam...
Es ist gefühlt gerade erst 10 Minuten her, dass ich sie geschlossen habe und ein Blick auf meinen Reisewecker zeigt mir, dass es erst 07:30h am Morgen ist.
Ich lasse meinen Kopf wieder zurück auf das Kissen fallen, was sich als ein fataler Fehler erweist, denn sofort spüre ich einen stechenden Schmerz in meiner Stirn, der ganz klar die Aufschrift "Tequila von gesten Nacht" trägt.
Es ist ja nicht so, als wäre mir nicht gestern schon klar gewesen, dass das passieren würde...
Warum bin ich denn überhaupt schon wach? Ich könnte noch etwa eine Stunde schlafen bevor mein Wecker geklingelt hätte, denn mit meinen Eltern treffe ich mich erst um 09.00h im großen Frühstückssaal des Hotels.
Ein lautes Pochen in meinem Kopf lässt mich zusammen zucken und ich kneife meine Augen zusammen und drücke mir das Kopfkissen auf die Ohren um den Schmerz ein wenig zu dämpfen.
Warum hast du nur so viel getrunken gestern Nacht? Das war dumm, dumm, dumm, dumm...
Durch das Kissen klingt das Pochen tatsächlich weiter weg, was wirklich seltsam ist, da es ja in meinem Kopf pocht. Oder ist das... ich nehme das Kissen vom Kopf und blicke Richtung Zimmertür und - ich schnall ab - an die klopft es gerade tatsächlich.
Oh Mom, das kann doch nicht dein Ernst sein?!
"Ja, ja, mach mal halblang, Mom, ich komme ja schon!"
Als ich die Tür erreiche reiße ich sie mitten in dem Klopfen, dass schon wieder viel zu laut durch meinen Kopf hallt, auf und vor mir steht zu meiner nun kompletten Verwirrung weder meine Mutter, noch sonst irgendjemand den ich kenne.
Das kann doch jetzt nicht wahr sein!
Zwischen meinen Zähnen presse ich ein "Falsches Zimmer!" heraus und knalle die Tür wieder zu. Doch nachdem ich das halbe Zimmer durchquert habe und mich schon wieder auf mein Bett freue klopft es erneut.
Ich schieße zurück an die Tür, reiße sie erneut auf und rufe jetzt mittlerweile richtig verärgert "Was stimmt denn mit dir nicht? Ich hab gesagt du bist am falschen Zimmer!"
Als ich diesmal die Tür wieder zuwerfen will stellt sich ein Fuß dazwischen und ich höre Lachen auf der anderen Seite. Natürlich reiße ich die Tür wieder auf.
"Was gibt es denn da jetzt zu Lachen? Ich habe den Kater meines Lebens und du gehst mir hier auch noch auf den Senkel!"
"Du erkennst mich nicht, oder?! Ich muss zugeben, das kratzt jetzt schon etwas an meinem Ego... Erinnerst du dich noch an irgendwas von gestern?"
Und in dem Moment in dem er spricht erkenne ich ihn sofort.
Diese Stimme würde ich mein ganzes Leben nicht mehr vergessen.
Ich schaue hoch in sein Gesicht und versuche es mit dem Mann in Einklang zu bringen dem diese Stimme gehört, aber erst als ich in seine braunen Augen blicke, diese Augen, die einen sofort gefangen nehmen und nicht mehr loslassen wollen, wird mir klar, dass er es wirklich sein muss.
"Dylan?"
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All you need is love (Dylan O'Brien Fanfiction, german)
FanfictionAnna ist verzweifelt, denn nachdem sie groß bei ihrer Familie getönt hat sie komme in Begleitung zu der Hochzeit ihrer Schwester, steht sie nun doch alleine in den Straßen von Rom. Als der geheimnisvolle und etwas unverschämte Fremde ihren Weg kreuz...
