Zuko's Sicht:
Während wir zurück zum Haus des Vaters von Katara und Sokka gingen, wurde ich immer und immer wieder mit den fragen zu bombardiert, doch nach einer Weile reagierte ich einfach gar nicht mehr drauf. während des Rückweges war Katara eingeschlafen, weswegen ich sie sofort ins Bett legte, als wir endlich das Haus erreichten. Kaum hatte ich einen Schritt aus der Tür gemacht und diese hinter mir geschlossen, standen alle wie die Geier um mich herum und fragten erneut was genau passierte. "Also folgendes. Wir wurden ja von den Leuten angegriffen und einer von denen hatte mich gerade mit einem Messer abstechen, doch Katara verhinderte dies mit Blutbändigen. Doch dann ließ sie sich von ihrer Wut steuern und hat daraufhin die Technik des Blutbändigens weitergeführt." "Wie meinst du das weitergeführt?", fiel Suki mir ins Wort. "Sie hat es soweit gebracht nicht nur das Blut im Körper einer Person zu steuern, sondern kann gleichzeitig auch noch die Adern des anderen Körper spüren und Bewegen. Genau das wandte Katara auf die Hauptschlagadern der jetzt toten Männer an.", erklärte ich zu Ende und die anderen blickten mich nur ungläubig an. "Du meinst unsere liebevolle Katara hat so eben im allein Gang 10-15 Männer umgebracht? Meine kleine Schwester? Die Katara, die jetzt gerade im Bett liegt und schläft?2, fragte Sokka fassungslos und ich warf immer wieder ein Ja in seine aneinander gereihten Fragen. "Dann hat sie vorhin festgestellt, wie sie sich verhalten hat und dann hat sie angefangen zu weine.", grübelte Toph und seufzte dann. Auch mir entwich ein Seufzen. "Am besten ich bleibe erst mal bei ihr, damit sie sich nicht so verlassen fühlt. falls ich dort einschlafe sage ich schon mal gute Nacht.", verabschiedete ich mich von den anderen und leistete dann Katara Gesellschaft. Mehrmals in der Nacht wurde ich von ihrem Schrei geweckt und tröstete sie dann wieder die nächste halbe Stunde. so ging es mehrere Male, weswegen ich am nächsten Tag auch extrem müde war, was man mir wohl auch ansah, denn alle sagten ,mir, dass ich schlimm aussehen würde, was bei dem mangelnden Schlaf auch kein Wunder war. "Tut mir leid, dass ich dich so wach gehalten habe.", entschuldigte sich Katara, welche neben mir in der Frühstücksrunde saß. Kurz vergaß ich sogar, dass ich ich dort saß. "Ist schon okay Schlaf kann man nach holen.", lächelte ich nur und dachte dann gerade an ein Getränk, welches Mai immer trank. Ich probierte es einmal, aber es schmeckte dermaßen bitter. Der einzige Vorteil dieses Gebräu war es, dass man danach viel wacher war als vorher. Was hätte ich nur dafür gegeben, das trinken zu können, aber da mir dieser Luxus nicht gegeben war, entschloss ich mich nach allen Pflichten mit einem Eisbad aufzuwecken, was für eine Weile sogar funktionierte.
Katara's Sicht:
Als Zuko woanders hinging, hockte ich einfach in der dunkelsten Ecke des Hauses und starrte auf den Boden. Irgendwann hatte ich eine so große Angst vor mir selber, weshalb ich mich im Haus meines Vaters umschaute plötzlich fiel mir das Paar Fesseln ein, welches ich immer für den Fall der fälle mit nahm. Eigentlich hatte ich die für den Fall eingepackt, dass Aang irgendwas versuchen würde, was für mich unangenehm wäre, doch anstatt sie irgend wen anders anzulegen, schnallte ich sie um meine beiden Handgelenke. Somit war es schwerer bis nahezu unmöglich weiter das Wasser zu bändigen. Als dies erledigt war, kauerte ich mich wieder in der Ecke von vorhin zusammen. Da es eine Ecke in meinem Zimmer war, in der ich hockte, bemerkte auch niemand anderes, was ich gemacht hatte. Ungefähr eine Stunde saß ich in dieser Ecke und wurde dann aus meiner Trance gerissen in der ich immer wieder wiederholte, dass ich ein Monster sei. Zwei goldene Augen schauten direkt in meine. "Katara was hast du gemacht?", fragte Zuko erschrocken. "Ich hab mich selbst unschädlich gemacht, damit ich niemanden mehr verletze.", erklärte ich und löste mich aus dem Augenkontakt. "Wo hast du den Schüssel für die Fesseln?" "Hab ihn vorhin weggeworfen." "Wo?", fragte er erneute "Irgendwo im Schnee." "gut ich werde ihn suchen und du kommst jetzt von kalten Boden hoch." Ehe ich etwas erwidern konnte, setze Zuko mich auf mein Bett ab und wickelte mich in meine Decke ein. "Wo hast du ihn weggeworfen?" "Fenster.", antwortete ich und zeigte auf dieses. Dann verließ er auch schon das Zimmer und und ich starrte wieder den Boden an.
Zuko's Sicht:
Ich lief sofort raus und suchte den Schlüssel, welchen Katara aus ihren Fenster geworfen hatte. Zu meinem Pech hatte es die ganze Zeit über stark geschneit gehabt, weshalb ich den ganzen Schnee dort durchwühlen musste. Mehrere Stunden verbrachte ich mit dem Graben nach dem Schlüssel. Irgendwann wurde es immer übersichtlicher für mich, wo ich schon gesucht hatte, denn irgendwann fingen meine Fingerspitzen an zu bluten, weshalb wieder Schnee auch rot färbte. Kataras Vater half irgendwann auch mit und nach insgesamt vier Stunden Graben, hielt ich endlich den Schlüssel in meinen Wunden Händen. So schnell mich meine bereits halb erfrorenen Beine trugen, lief ich zurück ins Haus und zu Katara, welche noch immer auf dem Bett saß. "Ich hab ihn gefunden.", lächelte ich sie an und machte dann die fesseln los. "so ist es doch besser oder nicht?" "kann sein.", seufzte sie und starrte auf meine noch immer blutenden Hände. "Ach das ist halb so wild.", versuchte ich sie davon abzulenken, doch sie ließ es nicht zu. "Es tut mir leid, dass du die ganze Zeit an meiner Laune leiden musst. Nur weil ich angst vor mir selber habe musst du-", doch weiter kam sie nicht, denn ich drückte ihr einen kurzen Kuss auf ihre Lippen und stellte sie somit ruhig. "Jetzt hör auf dich die ganze Zeit zu entschuldigen. Ich mache es freiwillig und glaub mir wir bekommen dich wieder hin. Ich spiele jetzt keine Rolle.", versuchte ich sie dann zu beruhigen, was anscheinend auch funktionierte, denn sie wurde augenblicklich ruhiger. "Wir bekommen dich wieder hin, aber erstmal musst du wieder lernen, dass dein Element nicht nur Leid herauf beschwört.", redete ich mit einer möglichst ruhigen Stimme und bekam ein Nicken zurück. "Danke, dass du trotz meinem Fehler gestern zu mir hälst.", platzte es plötzlich aus ihr heraus und dann warf sie ihre Arme um meinen Nacken. Ich erwiederte die Umarmung und spürte, wie sie sich an mich drückte.
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Verlassen [Zutara ff]
FanfictionDies ist meine zweite Zutara Geschichte. In dieser Geschichte wird es von den Emotionen eher düster sein, aber mehr sag ich nicht. Und BITTE sprecht mich nicht auf die Logik an manchen Stellen an. Ich bin ein Mensch ohne Logik und mit Fantasie. Wer...
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