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Kapitel 10

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„Was brauchen sie?", fragte Nathan nicht mehr so freundlich... Er wirkte ziemlich angespannt „Wir wollten nicht stören aber wir müssen Miss. White mal grob erklären was ihre Aufgabe ist" Wo er recht hat hat er recht! „Geht das nicht auch..."„Ist gut...wenn sie es unbedingt jetzt machen müssen", flüsterte ich sanft wobei sich Nathan langsam wieder entspannte. „Steigen sie ein". Mr. Georg zeigte auf einen Wagen. „Wir steigen in den anderen", versicherte er uns. „Nathan, warum bist du so angespannt?", fragte ich ihn im Auto. „Der Tag fing doch so toll an". Tränen stiegen mir in die Augen. „ N-nicht weinen ich kann mit weinenden Mädchen nicht umgehen!", sagte er erschrocken. Ich legte mich in seine Arme. „Jetzt haben wir nicht mal Zeit gehabt den Film fertig zu gucken!" Ben bekam auf einmal eine Nachricht. Als er diese sah, sah sein Gesicht so aus als wäre er ein bisschen klüger geworden. „Von wem war die Nachricht?", fragte ich.

„Niemanden. Äh..". Na danke er vertraut mir nicht. „Du vertraust mir nicht", flüsterte ich traurig. Er sah  mich an: „Keily ich...". Die Tür vom Wagen ging auf und Mr. Georg steckte den Kopf durch die Tür. Scheiße ich bin im Moment mal wieder richtig emotional! Armer Nathan aber ich kann nicht anders... so bin ich halt. „Sag schon was du sagen willst", meinte ich genervt. „Es war Sam. Sie schrieb mir das du heute wahrscheinlich ziemlich emotional sein wirst", sagte er verunsichert. „Oh. Da hat sie recht..". Ich zwinkerte ihm zu. Er stieg aus und half mir aus dem Auto. Nachdem wir ausgestiegen waren winkte Mr. Georg uns zu ihm. Wow! Hier war alles Wow! Wir liefen in eine riiiesige Eingangshalle in der alles einfach Wow war. Wunderschön alles in weiß mit riesigen Statuen! „Miss. White, Mr. Black nehmen sie doch Platz", sagte Mr. Georg. „Ohne um den großen Brei herum zureden: Im Himmel ist es schon lange nicht mehr sicher weshalb sich viele für ein neues Leben auf der Erde, den endgültigen Tod oder für..für"„...für ein Leben in der Hölle entscheiden", beendete Nathan Mr. Georgs Satz. Mr. Georg war ziemlich groß, sah aber überhaupt nicht gewalttätig aus. „Keily?", unterbrach er meine Gedankengänge. „Keily. Zusätzlich zur Schule gehst du ab jetzt in einen speziellen Unterricht. In dem lernst du deine Fähigkeiten zu kontrollieren". Ich rieb mir lächelnd den Hinterkopf: „Warum haben sie das nicht gleich gesagt. Mussten wir dafür extra hierher fahren?". Nathan fing an zu lachen. „Wo sie recht haben...", sagte einer der Männer.

Nathan hielt mir die Tür vom Auto auf. Für das was Nathan jetzt gemacht hatte, hätte er sich eine geholt wenn ich nicht so überrascht und verlegen gewesen wäre. Er fasste mir an den Hintern und sagte: „Wow du kannst echt gut mit Menschen!". Ich war so verlegen das ich ihn erst nicht anschauen konnte. Immer wenn wir uns küssen wollten war ich komplett besoffen oder einfach müde. Jetzt war ich hell wach. „Nathan! Was sollte das?", fragte ich wütend aber verlegen und nahm den Kragen. Er schaute mich an. Ist es so komisch das ich mich aufrege? Warum bin ich auf einmal immer so verlegen in seiner Nähe?

Liegt es dran das wir zum ersten mal einfach normal sind. Ich meine ich hab nichts getrunken, bin hell wach und nicht in Lebensgefahr. O Gott ich war in seiner Gegenwart immer irgendwie benebelt. Er küsste meine Nase! „Was soll das denn???", fragte ich erschrocken und wich zurück. „Naja ich dachte du würdest mich loslassen wenn ich das mache", antwortete er und zwinkerte mir zu. Okeeyy!?!? „Naaatthhaann", rief ich wütend. Ha! Er hat Angst! „Wir können das doch auch anders klären", versuchte er sich zu retten.

„Kaaiiinnnee Chance". Ich sah jetzt ganz bestimmt wie eine geistesgestörte aus. Mr. Georg machte gerade die Tür auf worauf ich mich umdrehte, ein *tz* von mir gab und gaaanz zufällig Nathans Schienbein trat.

0:00 Uhr

„Keily? Was ist los". Sam steckte den Kopf dur die Tür. „Ach Sam..". Sie setzte sich auf mein Bett und ich erzählte ihr alles.

„Hmm... du bist voll in ihn verknallt!"

„Nein! Wir sind nur Partner.. wir müssen zusammen zu diesem ,speziellen Unterricht' und höchstwahrscheinlich auch zusammen Missionen erledigen und...". Sam hielt mir den Mund zu. „Pssst. Hörst du das?". Da redete jemand.. Ben und Nathan. Sam sog mich aus meinem Zimmer in den Flur. „Alter was ist los?", sagte Ben. „Nichts. Doch eigentlich schon...". Die Tür stand offen! Wir gingen noch näher dran. Da saßen sie. „Ich muss mal", flüsterte Sam. „Willst du mich verarschen?? Jetzt geh schon...". „Ich mag da dieses Mäd... Hörst du das?", sagte Nathan plötzlich. O Gott hoffentlich haben sie uns nicht gesehen. Ich schaute wieder zu Ben und Nathan aber Nathan war verschwunden. Wenn er nicht mehr da ist kann ich ja wieder pennen gehen. Ich drehte mich um... und da stand er.

AngelsLove ♥Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt