Kapitel 2

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SPNAddictedAjay

Anderer Ort, selbe Stadt.

"Bridget? Bridget! Verdammt noch mal, stell die Musik leiser!", Bridget hörte ihre Mutter gegen die Tür hämmern. Sie drehte die Musik leiser, stand auf und öffnete diese.

"Was?", fragte sie, leicht sauer.

"Es ist zu laut! Nicht jeder steht auf deine Musik! Und ich könnte auch gut auf Metallica, AC/DC und co. im ganzen Haus verzichten! Deine "Sucht" nach dieser Serie geht langsam zu weit. Geh mal vor die Tür oder finde Freunde, tu etwas, was normale Sechzehnjährige tun!"

"Ich habe Freunde!", rief Bridget und knallte die Tür zu, bevor sie, einfach aus Protest in doppelter Lautstärke, The man who would be king von Dio abspielte.

Freunde hatte sie vielleicht nicht wirklich, aber sie hatte Musik und ihre Lieblingsserie.

Supernatural.

Da brauchte man keine Freunde.

Dachte sie.

Joanna Beth Harvelle

Mei, Draco, Melissa und Connor waren also alle etwa um 16 Uhr bei der Kreuzung und während des Gespräches der Freaks hatte jeder von ihnen ein Lächeln im Gesicht. Die Kreuzung an der sie sich getroffen hatten, lag ganz dicht an einem Wald und sie spekulierten, was an diesem Ort alles Verrücktes passieren könnte. Ob wohl an dieser Kreuzung schon Dämonen beschworen wurden?

Melissa hatte das Gefühl geschubst zu werden, verzog ihr Gesicht und nahm eine stabile Haltung ein. Es war nicht erkennbar, ob sie in die Abwehr oder den Angriff ging, doch ihr aggressiver Blick wurde mit einem Schlag fragend, als sie sah, wer sie angerempelt hatte. Das Gesicht des Mädchens sagte alles.

SPNAddictedAjay

„Bridget. Es reicht. Du gehst jetzt vor die Tür.", Bridgets Stiefvater stand vor ihr. Er war echt riesig. Sie funkelte ihn wütend an. Kurz zuvor hatte er einfach so ihre Staffel-DVDs von Supernatural auf dem kompletten Boden verteilt. Sie kniete unten und sammelte alles wieder auf. Sie war richtig wütend.

„Wie kannst du nur?!", schrie sie ihn an.

„Wag es nicht, die Stimme gegen mich zu erheben! Du gehst jetzt vor die Tür, junge Dame, auf der Stelle!", er packte sie grob am Arm. Das würde bestimmt einen blauen Fleck geben.

„Fass mich nicht an!", sie riss sich los und schob sich unauffällig ihr Pentagramm-Amulett, ihr Handy und ihre Kopfhörer in die Tasche. Sie wusste, sonst würde er sie ihr nehmen. Er hatte getrunken, da war nie mit ihm zu spaßen.

Er packte sie an den Haaren und verpasste ihr eine Ohrfeige.

Bridget hielt sich die Wange und rannte zur Haustür heraus, ihre Mutter sah ihr hinterher, hielt sie jedoch nicht auf.

„Du solltest aus deinem Zimmer heraus, nicht aus dem Haus!", rief ihr Stiefvater.

„Leck mich, du Arschloch!", schrie sie und rannte blind vor Tränen nach draußen. Sie wusste nicht, wo sie hin wollte, sie rannte bloß.

Am Waldrand blieb sie stehen. Sie bekam kaum Luft und die Tränen blockierten ihr die Sicht.

Sie nahm sich ein paar Sekunden, bevor sie ein ungutes Gefühl beschlich.

Es war, als würde sie jemand beobachten.

Bridget wandte sich um, konnte jedoch niemanden entdecken, da hörte sie ein Rascheln. Sie kannte sich gut genug mit Supernatural aus, um zu wissen, dass sie nicht ausreichend gegen irgendwelche „Dinge" gesichert war, sie hatte nur eine teelöffelgroße Menge an Salz mitnehmen können und ihr Messer war zwar echt Silber, aber auch nicht sehr abschreckend. Weihwasser hatte sie gar keins dabei.

Carry on [(nicht irgend eine) Supernatural FF] [completed]Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt