Kapitel 10

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Connor20

Überrascht betrachete er den Revolver und fragte Dean voller Neugier: "Ist das...?", und Dean unterbrach: "Ja, ist er."

Er griff zur Flasche und schenkte sich einen Doppelten ein. Da musste Connor einfach drauf los fragen: "Ihr hattet ihn doch gar nicht mehr gehabt, seit ihr Luzifer damit versucht habt, zu töten."

Dean wand sich Connor zu.

"Es hatte damit zu tun, dass ich nach Luzifers Niederlage aufgehört habe, zu jagen und lebte bei..." Connor setzte den Satz fort: "Lisa und Ben, ich weiß."

Dean sah ihn verwundert an und fuhr fort: "Wie dem auch sei. Ich ließ das Jagen sein, bis Sam wieder auftauchte. Mit der Zeit geriet der Colt in Vergessenheit. Und als dann jene Nacht kam, als Sam von dieser Welt ging und ich ihn beerdigt habe, wollte ich meine Waffen in den Kofferraum legen und fand ihn dort. Den Colt. All die Zeit lag er dort und ich hab's nicht bemerkt. Da überkam mich die Wut und die Verzweiflung. Ich schloss ihn deshalb weg, nachdem ich das Jagen entgültig aufgab."

Connor legte seine Hand auf Dean's Schulter. "Es tut mir sehr Leid, was Sam passiert ist. Es gibt nichts Schlimmeres als geliebte Menschen zu verlieren. Aber du hast  einen Sohn und er braucht einen Vater. Deshalb solltest du mitkommen und uns helfen."

Dean ging ein paar Schritte zur Seite und sagte nur: "Nein, er will mich bestimmt garnicht sehen."

Da wurde Connor laut: "Weißt du was: Du bist wie DEIN Vater. Dein Vater hat auch nicht dafür gekämpft, dass Sam bei dir und ihm bleiben soll, als er fortgehen wollte. Nein, er hat ihm die Tür vor der Nase zugeknallt!"

Dean überkam die Wut und er packte Connor am Schlawittchen. Er drückte ihn gegen die Wand und schrie: "Vergleich mich nicht mit meinem Vater, er war ein Mistkerl! Er war Schuld daran, dass Sam und ich nie ein richtiges Leben führen konnten! Ich wollte meinem Sohn eins geben, doch er war undankbar und verschwand!"

Connor riss sich von Dean los. Er schrie: "Und du hast ihn nicht aufgehalten, ihn nicht zurückgeholt!"

Dean wandte sich von Connor ab und sagte nur: "Am besten, du gehst jetzt."

Wütend ging er zur Tür und sagte als Letztes noch zu Dean: "Dein Vater und Sam, sie wären sowas von enttäuscht von dir.", und schlug hinter sich die Tür zu.

Dean sah nur noch gedanklich ins Leere. Connor bewegt sich wütend zum Auto, ging dann aber gelassener. Beim Auto angekommen, sah er nochmal überlegend zum Haus und blickte gen Himmel.

Bedrückt sagte er: "Ich weiß nicht, ob du da oben bist. Falls du mich hören kannst, hier ist Connor, bitte höre mein Gebet. Du hast Dean und Sam immer geholfen. Wir könnten auch deine Hilfe brauchen. Dean's Sohn ist bei uns... Also, wirst du uns helfen?"

Nichts geschah.

"Du bist der Letzte, an den ich mich wenden kann. Sam ist fort und Dean nur noch ein gebrochener Mann. Er hat nur noch seinen Sohn und er braucht ihn. Bitte... Zeig dich oder gib mir Zeichen oder sprich zu mir... Irgendwas, nur...."

Er senkte den Kopf. Enttäuscht sagte er leise: "Ich hab immer an dich geglaubt.... wenn's geht, beschütze bitte meine Freunde." 

Bevor er losfuhr, schaute er ein letztes Mal hoch und sagte: "Castiel... Cas?"

Enttäuscht stieg er ins Auto und fuhr bewaffnet mit de, Colt zu seinen Freunden, um ihnen zu helfen.

SPNAddictedAjay

Bridget sah sich an, wie die Gruppen nach und nach in jeweils eine andere Richtung verschwanden, bis sie und Melissa alleine dastanden.

"Gehen wir?", fragte Melissa.

Carry on [(nicht irgend eine) Supernatural FF] [completed]Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt