SPNAddictedAjay
Bridget ließ den Blick durch die Halle schweifen, die Hände in den Taschen verborgen. Sie war sauer. Teils auf Melissa, aber hauptsächlich auf sich selbst. Warum hatte sie nicht für ihre Meinung einstehen können? Sie hatte nichts gegen die Gruppe, im Gegenteil. Sie waren ihr alle ans Herz gewachsen, Johnny fand sie etwas eigenartig, ansonsten konnte sie sie alle gut leiden.
Trotzdem.
Es tat weh, dass Melissa glaubte, dass man als normaler Mensch nichts ausrichten konnte. Das machte doch alle anderen zu Versagern, oder nicht? Warum begriff das keiner? Bridget fühlte sich dumm und unverstanden und das Gruppengefühl war ihr auf dem Weg zwischen Duisbaden und Lagerhalle abhanden gekommen. Immer öfter musste sie sich sarkastische Bemerkungen verkneifen, was sonst gar nicht ihre Art war, und es waren zum Teil sehr fiese Bemerkungen, welche ihr auf der Zunge lagen.
Außerdem war sie schon dreimal kurz davor gewesen, einfach abzuhauen und einen Alleingang zu starten. Sie hatte keine Angst. Sie wollte endlich einmal zeigen, dass sie nicht die schüchterne, kleine Bridge war, von der alle dachten, sie könnten sie herumschubsen und einplanen wie sie wollten, sie würde ja doch nichts dagegen sagen. Von wegen. Sie konnten sie doch mal.
Bridget trat gegen etwas, das ihr im Weg lag. Es gab ein eigenartiges Geräusch von sich und sie beugte sich hinab, um es anzusehen. Es war ein Engelsdolch. Ein kurzer Blick zu den anderen sagte ihr, dass ihn keiner gesehen hatte. Sie hob ihn auf und steckte ihn ein, dann schloss sie zu der Gruppe auf. Mei sah sie intensiv an, als sie wieder zu ihnen stieß, sagte aber nichts. Bridget lief ein Schauer den Rücken hinab.
Stattdessen lächelte sie Mei offen an.
'Ich bin ein naives, dummes Ding, dass sich gerne herumschubsen lässt', sagte ihr Lächeln. Na schön. Dann würde sie eben noch eine Weile schauspielern. Wenn sie das wollten, konnten sie das haben.
Connor20
Connor hörte ein Piepen. Zuerst machte er sich nichts daraus, doch es wurde lauter.
"Hört ihr das auch?", fragte Connor.
Die drei Mädchen schauten ihn verwundert an.
"Was?"
Das Piepen wurde immer lauter und lauter. Connor taumelte langsam. Mei rannte zu Connor und fragte erschrocken: "Connor, was ist mit dir?"
Plötzlich fiel er zu Boden und wird ohnmächtig. Die Rufe der anderen schwindet langsam und es wurde dunkel.
Erschrocken wachte Connor wieder auf. Er schnappte nach Luft und sah sich um. Er war in einem Wald.
"Wo bin ich?", fragte er sich und sah sich die Gegend an. Plötzlich hörte er ein Geräusch... Wie ein Flügelschlag. Er drehte sich um und auf einmal zeichnete sich Überraschung und Erstaunen auf seinem Gesicht ab.
"Hallo, Connor.", sagte die Gestalt.
Es war Castiel.
Connor kam aus dem Staunen nicht mehr raus. Da kam ihm die Frage: "Ist das ein Traum oder... Bist du es wirklich?"
Castiel antwortete nur: "Es kann doch beides sein."
Er setzte fort: "Ich habe deine Gebete gehört und ich werde helfen."
Connor berruhigte sich. Er fragte Castiel dann: "Das heißt, du wirst mit uns kämpfen?" Doch Castiel antwortete: "Nein."
Leicht enttäuscht fragte Connor: "Wie jetzt, du sagtest doch, du willst helfen."
Castiel kam näher und sagte dann: "Das will auch. Ich kann nicht mitkämpfen, weil Astaroth viel zu mächtig ist, als das ich etwas ausrichten könnte. Aber ich kann dir anders helfen."
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Carry on [(nicht irgend eine) Supernatural FF] [completed]
Fiksi PenggemarWenn acht Jugendliche gerne schreiben und voller Ideen stecken, dann kann doch nur ein kreatives Projekt dabei herauskommen! Hier präsentieren wir euch eine "Gruppen-Fanfiction" Näheres findet ihr im Vorwort. Als sich in einer Stadt in Deutschland...
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