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Zurück bei Sojin:

Als ich morgens aufwachte lag ich in meinem Bett. Ich drehte mich auf die Seite und meine Nase stieß gegen eine andere mir nur all zu bekannte. Yoongi lag neben mir in meinem Bett und schlief seelenruhig. Erst jetzt bemerkte ich auch das Gewicht auf meiner Hüfte. Er hatte seinen Arm auf mich gelegt. Das war schon irgendwie süß, so friedlich, freundschaftlich. Ich lächelte und nahm vorsichtig seinen Arm herunter. Ich beschloss ihn schlafen zu lassen und uns schon mal Frühstück zu machen.

Leise stand ich auf und verlies mein Zimmer. In der Küche machte ich uns Pancakes und Rührei mit Speck. Ich liebte es immer zwei Gerichte zur Auswahl zu haben. Scheinbar hatte ich Yoongi geweckt, denn kaum war ich fertig da kam er zu mir und legte seinen Kopf auf meine Schulter.  ,,Es ist so früh." Murmelte er und atmete aus, was sehr an meinem Hals kitzelte. Wieso tat er das überhaupt? Waren wir nun endlich Freunde?  ,,Es ist fast neun Uhr, spät genug." Merkte ich an und wendete den letzten Pancake.  ,,Du bist wohl eine Frühaufsteherin. Sag mal hast du keinen Kater? Du hast gestern ziemlich viel getrunken." Stimmt, gestern hatte ich ganz vergessen.

Ich wusste das ich mit den anderen bei Jungkook gefeiert hatte, aber irgendwann war alles weg.  ,,Mir geht es an sich sehr gut, nur kann ich mich nur noch an die Hälfte erinnern." Gestand ich ihm und servierte alles auf Tellern. Yoongi half mir mit dem Tragen und gemeinsam aßen wir dann unser Frühstück.  ,,Ich habe dich, bevor etwas schlimmes hätte passieren können, noch rechtzeitig nach Hause gebracht. Zur Sicherheit, falls du dich hättest übergeben müssen, bin ich bei dir geblieben und habe aufgepasst." Erklärte er mir und lächelte. Yoongis andere Seite war echt süß. Ich musste auch lächeln und bedankte mich bei ihm.

Als wir aufgegessen hatten gingen wir wieder getrennte Wege, was ich eher traurig fand weil ich gerne noch etwas Zeit mit ihm verbracht hätte. In meinem Zimmer telefonierte ich dann aber mit meiner Eomma...

Eomma: ,,Hallo Schatz, dein Vater und ich sind schon wieder zuhause. Irgendwie hatten wir beide keine Lust mehr und sind deswegen früher zurück. Wie ist es bei dir? Wie ist die Arbeit, die Wohnung, hast du Freunde gefunden?"

Ich: ,,Okay, ja so weit ist alles gut. Es läuft alles so wie es soll. Arbeit läuft gut, die Wohnung ist schön und natürlich ordentlich und Freunde habe ich auch gefunden. Ich fühle mich sehr wohl."

Eomma: ,,Das freut mich für dich. Dein Vater und ich werden morgen vorbei kommen, denk daran etwas Tee auf zu kochen. Ich freue mich so dich wieder zu sehen. Dein Vater kommt gerade rein, bis morgen."

Ich: ,,Eomma war-..."

Sie hatte aufgelegt. Meine Eltern würden morgen kommen. Das geht nicht. Yoongi war hier. Mein Herz lief Amok! ,,Scheiße!" Schrie ich und pfefferte die Lampe von meinem Nachtschrank.  ,,Ist alles okay?!" Fragte Yoongi der einfach reingeplatzt war. Ich hatte den Kopf in die Hände gestützt und war überfordert. Was sollte ich nur tun? Wenn sie herausfinden würden das ich mit einem Kerl zusammen wohnte den ich am Anfang nicht kannte und mit dem ich in keiner festen Beziehung war sofort wieder mit nach Hause zerren!  ,,Hey was ist los?" Ich hob den Kopf und sah Yoongi in die Augen.

Mir kam eine Idee, aber ob diese so gut war, war eine andere Sache. ,,Kannst du mir einen Gefallen tun?" Fragte ich und sah beschämt weg. Das war mir so unangenehm und peinlich.  ,,Kannst du ab morgen meinen Freund spielen?" Fragte ich ihn und begann mit den Händen zu zittern. Das ich Yoongi um sowas bitten musste, war echt mies.  ,,Was? Sag das nochmal. Ich bin mir nicht sicher ob ich dich richtig verstanden habe." Sagte er überrascht und begann zu lachen. Ich wusste es. Ich hatte schon damit gerechnet das er es lächerlich finden würde und gar nicht in Betracht ziehen würde mir zu helfen. 

,,Vergiss es, ich finde einen anderen Weg." Sagte ich und wollte aufstehen, doch Yoongi presste mich mit seinen Händen auf meinen Schultern zurück.  ,,Jetzt noch mal ganz in Ruhe. Erzähl mir was passiert ist und wobei ich dir helfen soll." Meinte er ruhig, aber ich merkte das er das ganze immer noch lustig fand.  ,,Eomma hat vorhin angerufen und gesagt das sie mit Abeoji morgen vorbei kommt. Wenn sie herausfinden das wir beide zusammen wohnen, dann nehmen sie mich wieder mit nach Hause. Es sei denn wir sagen ihnen das wir in einer festen Beziehung sind..." Erklärte ich noch einmal in aller Ruhe. Ich konnte Yoongis Blicke gerade echt nicht deuten. Er schien wirklich angestrengt nachzudenken. 

,,Ich helfe dir." Mein Herz machte einen Freudensprung.  ,,Wirklich? Das ist so-..." ,,Unter einer Voraussetzung." Unterbrach er mich. War ja klar das er das nicht ohne Gegenleistung machen würde. Ich hoffte nur das er nichts verlangte was mir ins Rückrat treten könnte.  ,,Ich habe drei Dinge bei dir gut. Sieh es so, du bist der Dschinn der mir drei Wünsche erfüllen muss." Meinte er und das stieß mir schon sauer auf. Wenn er mir nicht helfen würde, wäre das Endergebnis das ich wieder zu meinen Eltern ziehen müsste. Die Variante das Yoongi bei mir drei Dinge gut hatte, war also die bessere.  ,,Fein, einverstanden. Was wäre das dann?" Fragte ich und Yoongi musste lachen. 

,,Das weis ich noch nicht, das hängt von der Situation und dem Moment ab. Ich sage dir dann bescheid." Er zwinkerte mir einmal zu und nahm dann seine Hände von meinen Schultern.  ,,Also wie sieht dein Plan aus?" Fragte er mich und setzte sich vor mir auf den Boden im Schneidersitz.  ,,Wir werden einfach sagen das wir schon seit einem Jahr zusammen sind und ich meinen Eltern nichts gesagt habe, weil ich Angst hatte wie sie auf dich reagieren würden. Wir haben dann vor drei Monaten beschlossen zusammen zu ziehen und tun es jetzt auch. Mehr gibt's dazu erstmal nicht, der Rest kommt spontan."  ,,Okay, ich denke das bekommen wir alles hin. Ich werde den perfekten Freund für dich spielen und du wirst mir meine drei Wünsche erfüllen." Bestätigte er nochmal und ich nickte.  ,,Gut." Er sprang auf und lies mich zurück.


Na dann...hoffentlich würde das gut gehen.

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So ich hoffe es gefällt v:♡

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My Hateful RoommateGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt