,,Hast du was dagegen Jungkook heute vorbei kommt? Wir können auch in meinem Zimmer bleiben, wenn eure Majestät seinen Freiraum braucht." Fragte ich Yoongi beim Abendessen und betonte letzteres zuckersüß. Er zog die Augenbrauen zusammen und sein Griff um seine Stäbchen wurde stärker. ,,Was hast du so viel mit ihm zu tun? Vor allem warum kommt er um eine so späte Uhrzeit her?" Fragte Yoongi skeptisch. Er hörte sich ja an wie Appa. ,,Wieso Frage ich dich überhaupt. Mein Zimmer, meine Regeln. Jungkook kommt also." Sagte ich zufrieden und aß weiter.
Ich spürte die angespannte Stimmung seinerseits, aber wieso übertrieb er so? Immerhin war Jungkook doch auch sein Freund oder? ,,Zwing mich nicht einen meiner Wünsche dafür zu Opfern." Murmelte er auf einmal so das ich ihn noch verstehen konnte. ,,Was ist dein Problem?!" Fauchte ich jetzt los und schlug mit der flachen Hand auf den Tisch, genauso das Yoongis Tee vom Tisch in seinen Schoß viel. Er sprang auf und schrie vor Schmerz auf. Warum stellte der Idiot seinen Tee auch so nah an den Rand! Ich sprang auf und rannte um den Tisch zu ihm. Riss eine der Servierten vom Tisch und versuchte so schnell wie möglich seinen Schritt trocken zu bekommen.
Natürlich war mir in der Panik noch nicht klar was ich da gerade tat. ,,Sojin, lass das...ich mach das lieber selber." Sagte er laut. Nicht wütend sondern eher beschämt und Wort wörtlich peinlich berührt. Ich lies die Servierten in seinem Schritt und stellte mich wieder gerade hin und wurde mit höchster Wahrscheinlichkeit gerade knallrot. ,,Ich glaube du hast mich verbrannt." Sagte er leise und tupfte vorsichtig alles weiter trocken. In Anbetracht dessen das Yoongi nur eine schwarze Jogginghose trug, hatte er sich zu 100% den Schritt verbrannt. Nein Moment. ICH hatte ihm den Schritt verbrannt. ,,Um das wieder gut zu machen kommt Jungkook heute nicht." Zischte er vor Schmerz und versuchte aufzustehen.
Er lief breitbeinig, was ziemlich lustig aussah, zum Mülleimer um die Servierten weg zu schmeißen. ,,Pack mir mal bitte ein paar Eiswürfel in das Geschirrtuch." Bat er mich und sofort sprang ich ohne einen Mucks von mir zu geben. Ich beschwerte mich nicht mal darüber das Jungkook heute nicht kommen sollte. Ich hatte ein schlechtes Gewissen.
Ich gab Yoongi das Geschirrtuch mit den Eiswürfeln darin und er hielt es sich sofort an seinen Schritt. ,,Das tut echt verdammt weh." Moserte er und lief zur Couch, wo er sich dann vorsichtig drauf setzte. ,,Es tut mir leid." Sprach ich voller Reue und setzte mich neben ihn. ,,Ist okay, dafür kommt Jungkook nicht." Ich pustete einmal genervt die Luft aus und schaltete den Fernseher ein, bevor meine Wut noch mein schlechtes Gewissen überumpelte. Es lief gerade irgendein Eastern. Scheinbar mit viel Action. Yoongi sah gespannt zu und ich saß einfach stumm daneben. Sollte er in Ruhe Fernsehen, ich würde in mein Zimmer gehen und gucken was ich machen könnte.
Ich stand auf und wollte gehen, doch Yoongi packte mein Handgelenk und zog mich zurück zu sich auf die Couch. ,,Wohin gehst du?" Fragte er und sah mir direkt in die Augen. Das passte gar nicht zu ihm, normalerweise wich er meinem Blick immer aus. ,,Ich wollte in mein Zimmer." Antwortete ich und wollte mein Handgelenk aus seinem Griff befreien, doch dieser war zu stark. ,,Ich muss mir auch mit dir immer diese Dramas ansehen, also kannst du dir jetzt auch mit mir das hier ansehen." Das war ein Argument. Ich blieb also still und sah mit ihm den Film zusammen. Irgendwann wurde ich aber so müde das ich im sitzen einschlief und morgens eng an Yoongi gekuschelt auf der Couch aufwachte.
Er hatte seinen Arm um meinen Bauch gelegt und seinen Kopf hatte er in meiner Halsbeuge platziert. Yoongi roch ziemlich gut... Ich konnte ihn nicht ansehen, da ich mit dem Rücken zu ihm lag. Seiner Atmung nach zu urteilen, war er aber wach. ,,Guten morgen." Sagte ich und bewegte mich kein Stück. Irgendwie war ich furchtbar nervös. ,,Guten morgen." Grüßte er mich zurück und drückte mich noch etwas enger an sich. Yoongi war wohl noch sehr verpennt. ,,Ich würde gerne Frühstücken, lässt du mich bitte los?" Fragte ich. ,,Nur wenn du mir was mit machst." So war das also.
Hielt er mich etwa echt für seine Sklavin? ,,Fein, na gut." Gab ich also nach und schon ließ er mich los. Ich sprang nervös auf und sprintete in die Küche um das Frühstück zu machen. In ein paar Tagen mussten wir wieder arbeiten, also mussten wir die Ruhe noch genießen. Vielleicht sollten wir einen Ausflug machen? Mit allen zusammen? Das war eine tolle Idee! ,,Hey Yoongi! Lass uns doch einen Ausflug machen!" Schlug ich begeistert vor, doch bevor ich weiter reden konnte antwortete er schon. ,,Klar wohin sollen wir beide?" Fragte er und San spürte das seine Stimmung sich deutlich hob. ,,Ich meinte mit den anderen. So eine Art Gruppenausflug." ,,Nein." Schoss es sofort aus ihm heraus.
So langsam verstand ich was das Problem war. ,,Kann es sein das du nicht willst das ich mit deinen Freunden befreundet bin?" Fragte ich also direkt heraus. Er verdrehte genervt die Augen. ,,Nein, es nicht das, es ist...ach weist du ich bin dir da gar keine Rechenschaft schuldig. Wir fahren allein, das ist Wunsch Nummer 1." Meinte Yoongi ernst und war sichtlich angesäuert. Ich konnte ja schlecht nein sagen, immerhin tat er dafür vor meinen Eltern so als wäre er mein Freund. ,,Wohin möchtest du denn?" Fragte ich ihn und hatte schon gar keine Lust mehr auf einen Ausflug. ,,Such dir was aus. Es soll uns beiden ja Spaß machen."
,,Wieso soll ich dann was aussuchen, wenn es uns BEIDEN Spaß machen soll?" Fragte ich ihn. Das machte überhaupt keinen Sinn! Yoongi verwirrte mich eindeutig viel zu oft. ,,Werde ich haben, also such dir was aus." Dieser Kerl war eindeutig zu kompliziert. Ich hatte vieles im Sinn was Spaß machen könnte. ,,Da wäre vieles, es wird schwer sich zu entscheiden. Da wäre das Kino, ein Besuch im Freizeitpark und Schwimmen gehen." Ich überlegte weiter und versuchte noch weitere Dinge zu finden, doch was Yoongi dann sagte warf mich aus der Bahn.
,,Wir machen alles davon. Erst gehen wir in den Freizeitpark, dann Schwimmen und dann Abends ins Kino. Es ist also wie bei einer richtigen Verabredung..."
Er stoppte selber als er merkte was er da gesagt hatte...
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My Hateful Roommate
FanfictionIn der Story zieht Sojin bei ihren Eltern aus um auf eigenen Beinen zu stehen. Aus Unachtsamkeit hat sie im Internet aber das Kleingedruckte in der Anzeige für ein Apartment übersehen. Sie hat einen Mitbewohner. Natürlich hat sie all ihr Erspartes i...
