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,,Wie heißt du eigentlich?" Fragte ich ihn und setzte mich zu ihm auf die Couch. Er hatte seine Augen zu, doch ich war der festen Überzeugung das er wach war.  ,,Yoongi." Eine sehr knappe Antwort von ihm, aber immerhin etwas.  ,,Ich bin Sojin. Hey wir scheinen jetzt eine ganze Weile zusammen zu wohnen, erzähl doch mal was über dich. Ich habe wenig Lust mit einem fremden zusammen zu wohnen..." Ich wartete und wartete, doch von Yoongi kam nix. Ich rückte näher an ihn heran und sah ihn mir genauer an. Er schlief. Er war einfach eingeschlafen. Was war das nur für ein seltsamer Kerl...? Ich stand mit einem Schwung auf und verlies das Wohnzimmer. In meinem Zimmer legte ich mich erst einmal in mein Bett und rief meine Eomma an. Es klingelte gar nicht lange und sie ging ran.

Telefongespräch:

Eomma: ,,Wie kommt es das du mich schon anrufst?"

Ich: ,,Ich dachte ich bringe das hinter mich und Ruhe mich dann aus."

Eomma: ,,Was willst du mir jetzt damit sagen?"

Ich: ,,Nichts, also ich bin hier gut angekommen, die Wohnung ist schön, ich hab schon gegessen und war schon duschen. So wir sprechen am nächsten Wochenende wieder."

Eomma: ,,Was denkst du wie du mit mir sprichst? Hab ein wenig Respekt!"

Ich: ,,Tut mir leid, ich bin müde. Wir sprechen wann anders wieder."

Eomma: ,,Das liegt nicht daran das du müde bist, so bist du immer. Naja, ruh dich aus bis demnächst. Denk daran das dein Abeoji und ich übermorgen im Urlaub sind."

Ich: ,,Ja ist gut. Viel Spaß."

Eomma: ,,Danke ich hab dich lieb mein Schatz."

Ich: ,,Ich dich auch. Bis dann."

Gespräch Ende.

Ich legte auf, stand auf und ging in die Küche um noch etwas von dem Bibimbap zu essen, doch es war gar nix mehr da. Hatte dieser Yoongi etwa alles aufgegessen?? Er war auch gar nicht mehr im Wohnzimmer, also musste ich ihn in seinem Zimmer besuchen. Bestimmt war es der Raum der abgeschlossen war. Ich klopfte an die Tür und ein genervter Yoongi öffnete mir diese.  ,,Das wird kein gutes Ende mit uns nehmen, wenn du jetzt schon nervst." Maulte er.  ,,Du hast mein Bibimbap aufgegessen! Wie kannst du das einfach machen??" Zickte ich und tippte gegen seine Brust, doch er fing meinen Finger nach dem dritten Tippen auf und hielt ihn fest.

Er kam mir näher und es hätte nicht mal mehr ein Blatt zwischen uns gepasst. ,,Das waren meine Zutaten mit denen du gekocht hast, also gehört das Essen rechtmäßig mir. Sei also froh das ICH es mit DIR geteilt habe, ohne es zu wissen." Recht hatte Yoongi. Er trat einen Schritt zurück und knallte mir die Tür vor der Nase zu. So ein Blödmann! Ich trampelte wütend zurück in mein Zimmer. Es war schon dunkel draußen und erst jetzt fiel mir auf das mein Zimmer einen Balkon hatte. Ich trat heraus und sah mir den Sternenhimmel an.  ,,Vor dir hat man echt nirgendwo seine Ruhe." Ich erschrak. Da war noch ein zweiter Balkon.

Klar, sein Zimmer befand sich direkt neben meinem, demnach musste er ja auch einen haben.  ,,Gott, kannst du auch was anderes außer Zicken?" Fragte ich genervt und verdrehte die Augen.  ,,Allein die Tatsache das du was von mir wissen willst geht mir auf die nerven, dann läufst du mir die ganze Zeit über den weg und bist frech." Was glaubte der denn wie das ist wenn man einen Mitbewohner hat???

Moment mal. ,,Du hast vorhin auf der Couch gar nicht geschlafen! Du warst wach und hast mich ignoriert. Du bist unmöglich! Wieso bist du nur so ein Idiot?" ,,Wieso bist du so nervig?" Stellte Yoongi mir als Gegenfrage. Ich seufzte und ging zurück in mein Zimmer. Ich schloss die Balkontür und legte mich ins Bett. Zum Schluss machte ich die Nachttischlampe aus und wartete darauf das mich der tiefe Schlaf holte...

Am morgen wurde ich durch den Geruch von gebratenem Ei wach und torkelte verschlafen ins Wohnzimmer und steuerte auf die eingebaute Küche zu.  ,,Das riecht sehr gut.." Schwärmte ich immer noch verschlafen und lächelte breit. Ich sah trotzdem genau wie ein Mundwinkel von Yoongi nach oben zuckte.  ,,Das ist mein Frühstück das du da riechst." Sagte er und klatschte das heiße Ei auf den Teller.  ,,Hast du mir nichts mit gemacht?" Fragte ich und fing an zu schmollen.  ,,Nein, aber da im Kühlschrank sind noch Eier." Meinte er, nahm seinen Teller und setzte sich an den kleinen Tisch. Ich seufzte verzweifelt und machte mir etwas Ei.

Kaum hatte ich mein Essen fertig, da war Yoongi schon aufgestanden und spülte seinen Teller ab. Der Typ war echt kein geselliger Mensch. Ich aß in Ruhe mein Ei und beschloss raus zu gehen um mir die Gegend mal genauer anzusehen. Ich zog mir einen weißen Pullover und einen schwarzen Faltenrock an. Dazu noch schwarze Overknees und meine weißen Vans. Meine Haare lies ich offen und dann verschwand ich durch die Haustür. Yoongi fragte nicht einmal wo ich hinging. Ich fuhr mit dem Aufzug herunter und lief dann quer durch die Gegend. Ich endete in einem kleinen Park und setzte mich auf eine Bank. Die Sonne schien mir ins Gesicht, aber es war trotzdem kühl. In was für einen Schlamassel war ich nur geraten?

Ich wohnte mit einem Kerl zusammen der mich nicht und ich ihn leiden kann. Das schlimmste war, das ich dort nicht weg kam, weil ich mein ganzes Geld in den Kauf der Wohnung gesteckt hatte. Ich war so in Gedanken das ich gar nicht mit bekam wie ich andauernd angesprochen wurde. Ein braunhaariger Junge hatte sich zu mir gesetzt und ein paar Meter weiter standen scheinbar seine Freunde...  ,,Heey du bist aufgewacht!" Sagte er begeistert. Ich zog fragend eine Augenbraue hoch.  ,,Ich habe schon mehrfach versucht dich anzusprechen, aber du warst vollkommen weg getreten." Erklärte er. ,,Ich bin Jungkook." Stellte er sich vor.  ,,Und wer sind deine Freunde da drüben?" Fragte ich immer noch mit hochgezogener Augenbraue.

Dieser Jungkook musste lachen. ,,Das ist nicht so wichtig. Ich wollte nur fragen ob ich deine Nummer bekomme, naja und ich soll für einen Freund fragen ob er die auch haben darf. Das ist der da drüben mit den blonden Haaren. Der der so aussieht wie ein kleines Kind."

,,Von mir aus

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,,Von mir aus." Sagte ich und zuckte mit den Schultern.  ,,Wie cool! Danke!" Er reichte mir sein Handy und ich tippte meine Nummer ein.  ,,Sojin, schöner Name. Ich schreib dich an, also wir." Jungkook stand auf und ging zurück zu seinen Freunden. Ich machte mich auch mal auf den Rückweg und als ich wieder zuhause war fand ich keinen Yoongi vor...

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So das war Kapitel 2, hoffe euch gefällts 💕

So das war Kapitel 2, hoffe euch gefällts 💕

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My Hateful RoommateGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt