Verwundert liege ich in meinem Bett. Was passiert hier? Es ist das gleiche. Rascht'ghu blättert in dem Schmuddelhäftchen und aus der ferne ertönt die Musik. Würde alles nicht so sein, wie ich es grade geträumt habe, würde ich mich nicht so wundern.
"Ey Fuhi! Weißt du wann die nächste Übung ist?"
Shinjiros Kopf kommt an der Seite runter und seine kurzen Haare baumeln hin und her.
"Wir haben kei..."
Noch bevor Rascht'ghu aussprechen kann, unterbreche ich ihn.
"1500 auf Trainingsplatz 3"
"Haargenau!"
Die Stimme kommt von Major John, der gerade in der Tür aufgetaucht ist.
"Aber woher weißt du davon?"
"I..ich...ähhh..."
"Ist ja auch egal. Wenn ihr einen Sündenbock sucht, beschwert euch bei eurem Feldwebel."
Er schaut Shinjiro abfällig an. Er erwidert den bösen Blick nur mit einem gehässigen Lächeln. Der Major dreht um und marschiert davon.
"Was hast du wieder ausgefressen?"
Shinjiro lässt sich wieder kopfüber baumeln und sieht mich an.
"Nichts schlimmes. Ehrlich!"
"Was war es?" Ich funkel ihn böse an. Mein Blick ist noch lange nicht so durchdringend, wie der des Majors. Im gegenteil. Shinjiro fängt an zu lachen.
"Ich habe nur den Plan für die Wache etwas geändert."
Es ist mitlerweile fast schon selbstverständlich, dass Shinjiro dafür verantwortlich ist, wenn wir Strafübungen machen müssen. Ich wundere mich wieso er noch nicht degradiert wurde.Der Trainingsplatz 3 ist in Wirklichkeit eher eine Halle. Durch moderne 3D-Projektionen und neueste Technik wird ein realistischer Urwald simuliert. Ich frage mich was das Training in einem Urwald bringt, wenn man auf einem Wüstenplaneten kämpft. Das Trainig beginnt mit eine 12 Km marsch. Das ist nicht das Problem. Danach geht es mit 200 Liegestütz weiter. Ausdauer Parcour, Liegestütz, klettern, Liegestütz. Eine Übung nach der anderen. 4 endlose Stnden lang.
Müde schlürfe ich in die Asiatische Kantine. Die Nerranerin steh wieder auf ihrem Hocker ud teilt das Essen aus. Ich setze mich. Es ist mein Stammplatz. Ich bin in meinen Gedanken versunken. Damit das ich die Zeit des Trainings vorhersgen konnte, weiß ich jetzt das ewas nicht stimmt. Obwohl ich eigentlich das erste mal, an diesem Tag, hier sitzen sollte, kommt es mr vor als wäre ich heute schonmal hier gewesen. Jayden. Da sitzt sie wieder und versucht mit ihren Stäbchen ihr Essen zu essen. Es ist abstrakt. Warum kann ich mich an etwas erinnern, was in Wirklichkeit noch gar nicht passiert ist?
Nachdem ich aufgegessen habe, bringe ich mein Geschirr weg. Ich gehe zu den Schlafsälen, drehe mich vor ihnen nach Links und gehe den Gang runter in das Bad. Ich stelle mich an die Waschbecken und gucke in den Spiegel. Ein Luftzug streichelt meinen Nacken. Anstatt das es kitzelt, duchfährt mich ein stechender Schmerz. Ich fahre langsam über meinen Nacken. Meine Finger fahren über eine raue Stelle. Es fühlt sich an wie eine Kruste. Wieder durchfährt mich ein stechender Schmerz. Ich drehe meinen Kopf zur Seite. Nichts zu sehen. Ich hebe meine Haare an. Und dort ist sie. Zwei lange gerade Schnitte im Kreuz angeordnet. Erschrocken taumel ich ein paar Schritte zurück. Was ist das? Was haben die mit mir gemacht?
Auf dem weg zurück zum Schlafsaal achte ich fast gar nicht auf meine Umgebung. Ich bin seit 2 Monaten auf diesem Stützpunkt. Wieso ist mir diese Wunde bisher noch nicht aufgefallen? verwirrt lege ich mich in mein Bett.
0632
Der Major hat uns ales andere als sanft geweckt. Wir stehen in unseren Exo-Skeletten bereit und werde demnächst in das Hovercraft steigen. Wärend der gesamten Fahrt sind meine Gedanken bei meinen "Träumen" und der Wunde in meinem Nacken.0653
Der Major steht auf."Es ist soweit! In 2 Minuten sind wir da! Die Zeks wissen das wir kommen, also passt auf euch auf. Und nur damit das klar ist. Nach dieser Schlacht will ich mindestens die hälfte eurer Ärsche vor mir stehen sehen, ist das klar?"
"Jawohl, Sir!"
Und nun stehe ich auf dem Schlachtfeld. Der Ort an dem ich schon 2 mal war und doch ist es meine erste Schlacht.
"Scheiße!"
Die schreie ertönen. Der Mech stampft neben mir auf. Ich sprinte in Deckung. Explosion. Ich muss hier weg. Ich checke mein Radar. Und da ist sie. Die Drohne. Gott stehe mir bei. Ich schiele auf mein 20mm-Maschinengewehr. Die Exo-Skellette der 3. Generation sind mit einem 20mm-Gewehr, mit 3 Magazinen, einem Raketenwerfer mit 5 Schuss und einer Art Machete, die beim Nahkampf aus dem Arm ausfährt, ausgerüstet. Das wird eine waghalsige Aktion. Ich warte. Die Drohne kommt näher. Das klicken verrät mir das sie jetzt an der stelle sein müsste, an der sie mich das letzte mal erwischt hat. Aber das war letztes mal. Ich springe aus meiner Deckung hervor und halte mit meinem Gewehr auf sie. Sie dreht sich zu mir um. Ich kriege Panik. Meine erste Rakete verfehlt sein Ziel. Die Zweite. Die Dritte. Die Vierte. Die Letzte. Meine Panik vergrößert sich. Die Drohne faucht. Sie rennt auf mich zu. Ich bin in einer Art Schockstarre. Ich will mich bewegen. Kann aber nicht. Sie springt mich an. Ich kriege keine Luft. Auch wenn mein Exo-Skelett das aushält, ist der Aufprall deutlich zu spüren. Ich versuche meinen Arm zu heben und das Ding von mir wegzudrücken, aber es ist zu schwer. Ich rufe nach Hilfe. Sehe mich verzweifelt um. Und da sehe ich sie. Jayden. Ihre unverkennbaren blauen Haare. Sie besitzt, anders als wir, ein Exo-Skellet der 7. Generation. Speziell für sie entworfen. Verbesserte Panzerung, verbesserte Waffen, verbesserte Technik. Etwas blitzt an ihrem Arm auf. Ihre Machete. Da fällt es mir ein. Wo war der Knopf? Wo war dieser verdammte Knopf? Da! Da ist er! Es ist ein ekelerregendes Geräusch. Die Klinge fährt aus und bohrt sich mehrere Zentimeter weit in das Fleisch der Drohne. Das Ding erschlafft. Fällt auf mich. Ich kann mich nicht bewegen. Ich werde von dem Gewicht der Drohne zerquetscht. Ich versuche mir das Ding vom Leib zu schieben als sich ein Schatten über mich legt. Ich rieche Blut und einen fauligen Mundgeruch.Ich wache auf.
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Zeks - Rise of a Soldier (alte Version)
Science FictionDas Universum 2077. Vor 3 Jahren haben die Zeks angegriffen. Am ersten Tag fielen ihnen 8 Planeten zum Opfer. Darunter auch die Erde. Fujouka Hirakama, ein Soldat des United Alliance Defense Corps, steht auf dem Schlachtfeld dem Feind gegenüber. Doc...