Die Busfahrt dauert etwa 15 Minuten, danach 10 Minuten warten auf den Zug und 2 Stationen weiter fahren bis ich zuhause bin. All die Zeit hat Ruffy nicht aufgehört zu reden. Unerträglich.
Wie schafft es dieser Junge nur so extrem viel zu reden und vorallem woher nimmt er all diese Themen?
Ich gehe langsam die Hauptstraße entlang und betrachte die Häuse links und rechts von mir. Zum Glück wohnt Ruffy am anderen Ende der Straße, so habe ich etwas Zeit zum nachdenken. Es ist das erste Mal das ich diesen Weg entlang gehe. Heute war ja auch mein erster Tag. Am morgen wurde ich gefahren. Ein Angebot meiner Mutter sich mit mir zu versöhnen, doch während der Fahrt haben wir geschwiegen. Selten für sie, den normalereise ist sie unglaublich laut. Manchmal denke ich, ich sei adoptiert, den ich bin nicht nur ganz anders als meine Mutter. Nein auch wie meine Beiden Brüder Shachi und Penguin. Zweieiige Zwillinge. Sie sind unberechenbar und anstrengend. Sie sind drei Jahre jünger wie ich, also 12. Als ich noch bei meinem Vater gelebt habe, habe ich sie nicht oft gesehen und ihre Art war nicht ganz so schlimm für mich, doch seit den paar Tagen die ich nun wieder bei Mutter lebe bringen sie mich immer mehr an den Rand der Verzweiflung. Das schlimmste sind ihr Frage wenn ich kurz davor bin auszurasten, ob ich sauer bin. Als ob sie nicht wüssten das ihr Verhalten mich wahnsinnig machen. Doch ich habe keine Wahl. Ich lebe eben jetzt bei ihnen und muss damit klar kommen. Irgendwann werde ich mich schon noch rächen. Zwar könnte ich sie verletzen wenn ich sie darauf hinweise das sie nur meine Halbbrüder sind, entstanden dadurch, dass meine Mutter fremdgegangen ist und mit ihnen schwanger wurde, doch das währe zu hart. Ich will ja auch nicht zu böse zu ihnen sein. Der Vater der Höllenzwillinge wohnt seit der Trennung bei meiner Mutter. Er ist ein Mann mittleren alters. Klein und zurückgeblieben. Ich sage es nicht nur weil ich ihn nicht leiden kann, nein er hat es anerkannt bekommen. 30% Schwerbehinderung. Was sie an ihm findet weis ich nicht. Nicht nur das er dumm ist, er ist auch nicht unbedingt schön. Auf seiner Glatze wachsen vereinzelt ein paar Haare, sein Gesicht ist Faltig und der Körper beinahe entstellt von den vielen Narben und Wunden die von seinem arbeitsreichen Leben zeugen. Außerdem ist er klein. Sehr klein. Höchstens 1.60 m. Ich mit meinen gut 1.78 m muss recht tief runterschauen, wenn ich mit ihm rede. Meine Mutter ist auch nicht die best aussehenste, also wird es wohl passen. Sie hat stumpfes, graues Haar, das sie meistens in einem lockeren Zopf gebunden hat. Sie trägt immer nur labberige Jogginghosen und weite Oberteile, wo die meisten jedoch nicht mehr passen, da sie immer mehr zunimmt und keinen Wert auf neue Kleidung legt. Gute 200 Kilo wiegt sie momentan und raucht am Tag unmengen an Zigaretten. Drei Päckchen kann ich jeden Abend von unserem Küchentisch entfernen. Als angehender Arzt, weis ich das dass nicht gesund ist. Nun jeder weis, das dass nicht gesund ist, doch was soll man machen? Mittlerweile ist sie auf Sauerstoffzufuhr angewissen und läuft nur noch mit einem Schlauch in der Nase herum und immer noch hört sie nicht auf. Herumlaufen kann man es nicht wirklich nennen. Sie sitzt entweder auf dem Sofa oder in der Küche und lässt sich von mir und den Höllenzwillingen bedienen, haupsächlich eigentlich von mir.
Durch meine Gedanken habe ich nicht gemerkt, wie weit ich schon gelaufen bin. Ein schrilles. ,,Law!", lässt mich aufmerksam werden. Ich schaue nach links und rechts, dann entdecke ich Shachi der an vor dem Haus steht und mir winkt.
Unser Haus ist nicht das schönste und modernste. Es hat eine schmutzige, weiße Fasade. Vor dem Haus ist ein kleiner Streifen Wiese mit ein paar Blumen. Er wird von einem brauenen Holzzaun umrandet. Rechts neben dem Haus ist eine schon abgefahrene Einfahrt, in der unser alter VW steht. Nurnwenn man dort reingeht und dann links, kommt man in den Innenhof, wo der einzge Eingang ist. Die Einfahrt wird durch einen Eisenzaun von dem Hof getrennt. Der Hof ist recht groß. Wenn man ihn betritt kommt man an einen gepflasterten Platz, wo sich links die Eingangstür zum Inneren des Hauses befindet. Wenn man nach rechts geht, befindet sich eine große Wiese, auf der ein Trampolin steht und überall Spielzeug herumliegt. Schaut man gerade aus, sieht man einen runtergekommenen Schuppen, in dem die Werkstatt von Karl ist. Manchmal tut der Mann mir schon leid. Meine Mutter lässt ihn arbeiten und gibt das ganze Geld aus kaum das er es nach hause bringt. In der Erziehung der Zwillinge darf er auch nichts sagen. Erziehung ist vielleicht etwas hart ausgedrückt. Mutter schreit herum und will das wir das tun was sie sagt, dann ist es ihr egal was wir sonst machen.
Ohne Shia groß zu beachten gehe ich die Einfahrt runter, die ein leichtes Gefälle hat und schiebe das Tor auf. Sofort rennt Penny auf mich zu. Sie ist ein kleiner, weißer Zwergpudel, mit braunen Augen, Schlappohren und lockigem Fell, das wegen des Sommers kurz geschorren ist. Sie hüpft an mir hoch und bellt. Zur Begrüßung kraule ich sie hinterm Ohr und schiebe sie dann mit einem Bein zurück in den Hof und schließe das Tor, damit sie nicht abhaut. Danach gehe ich die Zwei Stufen hoch die zur Haustür führen und öffne diese.
,,Räum jetzt deine Scheiße weg du Dreckstück.", höre ich meine Mutter mit ihrer rauen Stimme brüllen.
Welch Freude es doch ist nach hause zu kommen!
Innen ist alles unordentlich. Wenn man das Haus betritt sieht man zuerst links eine Treppe die in den Keller führt, rechts eine Treppe die in den Ersten Stock führt, indem zuerst ein kleines Durchgangszimmer ist. Links das Wohnzimmer, gerade aus Bad und das Zimmer meiner Eltern und rechts die Küche ist, inder meine Mutter sitzt und wie immer raucht. Als ich sie sehe, weis ich warum ich oft Sport treibe und mich mit dem Essen zurückhalte. Die Stuhlbeine des Stuhls auf dem ihr massiger Körper ruht, beugen sich schon durch. Das Fett sieht man hängt über der Sitzfläche und wirkt als hätte man Wasserflaschen unter ihre Kleidung gesteckt. Es verteilt sich ziemlich ungleichmäßig an ihr und lässt sie wie ein Freak in einem Zirkus wirken. Wie immer hällt sie eine Zigarette in der Hand und schaut mit ihrem von Pickeln und Hautunreinheiten übersähtem Gesicht zu mir auf.
,,Du bist ja auch endlich da. Wegen dir musste ich heute morgen extra rausgehen. Mein Sauerstoffschlauch hatte ein Loch und nur wegen dir währe ich fast draufgegangen. Jetzt setzt dich hin und ess was. Ich habe nur wegen euch gekocht."
Ich hätte es mir denken können. Sie hat mich nicht gefahren um nett zu sein, sondern um mir noch mehr Vorwürfe machen zu können.
,,Nein danke. Ich hab schon was gegessen.", lüge ich schnell und gehe nach oben oder eher stolppe wegen dem Haufen an Kake der überall auf dem Boden liegt. Jacken, Spielzeug, Werkzeug einfach alles liegt hier herum. Früher habe ich oft aufgeräumt, wenn kch zu besuch war, doch heute habe ich es einfach aufgegeben. Es bringt ja sowieso nichts. Nachdem ich die Treppe überwunden habe, wobei ich fast auf einer von Penguins Unterhosen ausgerutscht bin, komme ich im zweiten Stock an. Hier sind links und rechts je zwei Zimmer und gerade aus nochmal ein Bad. Links liegen Shias und Pengs Zimmer. Rechts meines und ein Aufenthalszimmer für und drei. Aus meinem Zimmer kommen seltsame Geräuche, fast so als würde jemand etwas verrücken. Vorsichtig öffne ich die Tür und bekomme fast einen Anfall als ich Peng sehe, der auf meinem Schreibtischstuhl sitzt und herumrollt und an seinem alten Tastenhandy herumspielt
,,Was tust du da?", frage ich und versuche meine Stimme normal klingen zu lassen.
,,Nix.", sagt er, steht auf und geht ohne ein weiteres Wort raus.
Was war das den? Die spinnen doch alle.
Ich werfe meine Zimmertür zu und höre von unten meine Mutter schreien, dass wir die Türen nicht so knallen sollen.
Mein Zimmer ist nicht besonders groß. Es ist das kleinste von den vier Zimmern hier oben. Ich glaube es ist sogar das Kleinste des Hauses. Mein Bett, was eher ein Lattenrost auf dem Boden ist mit zwei Decken und zwei großen sowie fünf kleinen Kissen ist, ein schmaller Schrank und mein Schreibtisch mit dem Schreibtischstuhl davor und mein Zimmer ist voll. Genervt schiebe ich den Stuhl vor den Schreibtisch und lasse mich auf mein Bett fallen. Leid konnte ich nur meine Klamotten und meine Schulsachen von meinem Vater mitnehmen, weil alles recht überstürtzt war. Mein Handy hatte ich glücklicherweise einstecken als mir mein Vater einen Koffer und ein Zugticket in die Hand gedrückt hat und meinte, das ich ab jetzt nicht mehr hier wohne.
Mit einem leisem Seufzen drücke ich mir eins der kleinen Kissen ins Gesicht und bersuche mich etwas zu entspannen, was mir jedoch nicht bergönnt ist, da meine Mutter schreit, das einer ihr einen Kaffe machen soll. Warum sie solche Sachen nicht selbst macht, ist mir ein Rätsel. Sie muss einfach nur ihrem fetten Arm ausstrecken und sie kann die Kaffeemaschine bedienen.
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Death women revenge
FanfictionLaw wirkt wie ein normaler Schüler, doch er trägt ein Geheimnis mit sich. Eines über das er nicht redet und es ihn langsam in den Wahnsinn treibt. Was wird aus dem Jungen mit dem immer ausdruckslosem Gesicht werden, wenn er den Wohnort und die Schul...
