"Guten Abend, Mr und Mrs Morris", begrüßte Boo meine Eltern.
Dad trat ein wenig zur Seite, sodass unser Nachbar auch mich sehen konnte.
"Oh hallo", lächelte er freundlich und bei seinem Anblick wurden meine Knie weich, "wie heißt du?"
"Hi, ich bin Delilah", grinste ich ihn jedoch mit meinem gewohnten Selbstvertrauen an.
"Guten Abend Louis", unterbrach Mum unser Starren.
Sofort hatte sie seine Aufmerksamkeit und er lächelte sie an.
"Wollen wir uns zu Tisch begeben?", fragte Louis und ich kam nicht umhin, ein wenig beeindruckt von seiner Wortwahl zu sein. Das hätte ich nicht erwartet.
Dad nickte zustimmend und so folgten wir dem Gastgeber durch die Tür.
Wir befanden uns in einem schönen Esszimmer, es war in einem hellen Blau gestrichen und ein großer Tisch stand in der Mitte, umringt von bequem wirkenden Stühlen.
Zudem war der Tisch für vier Personen gedeckt und die Vorspeise, ein einfacher Salat, war schon auf den Tellern.
Ganz wie ein Gentleman rückte er einen Stuhl zurück und deutete darauf.
"Setz dich", sanft lächelte er mich an.
Ebenfalls lächelnd ließ ich mich darauf nieder und rutschte wieder an den Tisch heran, während Mum neben mir Platz nahm, und Louis den Tisch umrundete, um sich gegenüber von mir hinzusetzen.
Dad nahm neben Louis Platz.
Es herrschte Schweigen, während wir unseren Salat aßen, nur Louis und ich warfen uns ab und an Blicke zu.
Schließlich räumte er die Salatschüsseln ab und stellte stattdessen das Hauptgericht - Rinderbraten mit Nudeln - auf den Tisch.
"Nun, Louis, warum sind sie hierher gezogen?", fragte Mum interessiert, wobei sie ihre Gabel sinken ließ.
Das interessierte mich aber auch.
Vielleicht ist er ja gezwungen worden, dachte ich hoffnungsvoll und lächelte.
"Ach, der Trubel von London wurde mir zu viel, und außerdem erwähnte meine Freundin Eleanor, dass sie lieber außerhalb der Stadt wohnen würde. Im Moment studiert sie in Manchester, aber sie wollte mich demnächst einmal besuchen kommen. Vielleicht werden Sie sie kennen lernen, Sie würden sie sicher mögen", erklärte er.
Mein Lächeln verrutschte.
Er war freiwillig nach Saint Glace gezogen und er hatte eine verdammte Freundin!
Die studierte natürlich! Es war klar, dass er sich jemand schlaues aussuchen würde.
Vermutlich war sie zudem auch noch mega hübsch.
In diesem Moment hakte ich ihn ab.
Es passte offensichtlich gar nicht zwischen uns und außerdem hatte er ja seine Freundin.
Den Rest des Abendessens bekam ich gar nicht richtig mit, ich überlegte mir stattdessen, wohin ich als nächstes gehen würde.
St. Petersburg vielleicht. Oder Moskau, als ich dort letztes Jahr für eine Woche war, hatte es mir sehr gut gefallen ...
Es war bereits sehr spät, als meine Eltern beschlossen, dass es Zeit war, nach Hause zu gehen.
Louis brachte uns noch bis zur Tür, wo ich mich mit einem knappen 'Bye' von ihm verabschiedete, bevor ich schon einmal vorging.
Meine Eltern folgten mir kurz darauf.
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Guten Morgen :3
Mein Handy kackt total ab, aber ich hab mir gedacht, dass ich trd noch schnell ein Kapitel schreiben kann :D
Die Frage des Tages: Was habt ihr für ein Handy?
iPhone 4 :3
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Fanfiction»Was ist verdammt noch mal passiert in den zwei Jahren?« »Diese Sache, die sich Leben nennt.«
