Chapter 5

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Gelangweilt saß Ich noch immer bei Marie und sah ihr bei ihrer Arbeit zu. Wäre es wenigstens mein Buch gewesen dann hätte Ich helfen können. Leider arbeitete sie aushelfend an einem anderen Buch und so stünde Ich nur im Weg. Dann wendete Ich mich von dem großen Bildschirm ab und beobachtete die Menschen um mich herum. Die meisten rannten hektisch mit einem Telefon durch die Gegend und riefen irgendetwas in den Hörer. Es war nunmal das Ende des Monats, die Autoren der ganzen 'Monatlichen Neuteile' hatten jetzt höchstwahrscheinlich ihre Deadline überschritten und alle waren überfordert.

Dazu kam auch noch dass die Grippewelle bestimmt einige von ihnen in das grausame 'Grippeloch'  geschleift hatte und jetzt andere deren Arbeit machen mussten die eigentlich gar keine Ahnung davon hatten. Die Hektik hier war einfach nichts für mich weswegen ich auf stand, mich verabschiedete und das Gebäude verließ. Diesmal ging Ich zu Fuß nach Hause und sah mir im vorbeilaufen die Schaufenster der kleinen Läden an denen Ich vorbei lief an. In dem ein oder anderen Schaufenster entdeckte Ich dann solche Dinge bei denen man sich fest vornimmt sie zu kaufen es dann aber nie macht da sie einfach nicht nötig sind.

So ging es weiter bis ich vor einem kleinen Blumenladen stehen blieb und durch das Glas rein sah. Im Inneren zogen ganz bestimmte Blumen meine Aufmerksamkeit auf sich. Die gelben Rosen in dem kleinen neben der Kasse. Michael hatte doch gesagt das er diese liebte wieso kaufte Ich sie ihm dann nicht einfach, vielleicht wird er dann auf mich aufmerksam. Glücklich betrat ich das Geschäft und sah mich um. Blumen waren doch wirklich schön, ich sollte mir auch noch welche für zuhause mitnehmen. Also stellte Ich mich vor zwischen die ganzen bunten  Pflanzen und suchte mir einen hübschen Blumentopf mit weißen und Violetten Stiefmütterchen aus und ging entschlossen auf die Rosen zu. "Könnte Ich einen Strauß mit diesen Rosen  haben?" Fragte Ich die Verkäuferin die nickte und anfing ein paar Rosen zu einem hübschen Strauß zusammen zu binden "möchten sie noch eine kleine Karte dazu haben?" Fragte sie lieb.

Ich lehnte dankend ab, bezahlte die Blumen und ging wieder aus dem Laden. Den restlichen Weg waren meine Gedanken wieder bei Michael. Irgendwie bekam Ich nur die Hälfte mit und stand nach gefühlt 10 Minuten schon vor meiner Haustür welche Ich aufschloss und den Blumenstrauß in eine mit Wasser gefüllte Vase stellte und die anderen Blumen in die Mitte meines Esstisches. Dann legte Ich die Tasche mit meinem Laptop auf einen Stuhl um mir dann den Strauß Blumen wieder zu krallen und mich auf den Weg ins Cafe zu machen. Auf dem Weg dort hin wurde Ich immer entschlossener als Ich dann jedoch nur noch einige Meter davor stand verließ mich mein Mut wieder und Ich fing an zu zweifeln.

Was wenn er das abartig fand? Wenn er mich abartig fand. Mich vor allen bloßstellte. Nein. So ein Mensch war Michael nicht. Trotzdem fing mein Herz an wie wild zu schlagen. Ich hatte Angst und die konnte Ich nicht einfach runterschlucken. Schweren Herzens holte Ich mein Handy aus meiner Hosentasche und rief Seokjin an. "Maurice warum rufst du an?" Fragte er mich. "Jin ist Michael da?!" Rief ich ins Telefon. "Ja, warum fragst du er und seine Cousine sind gerade die einzigen Gäste" erwiderte er. "Dann komm bitte  sofort vor's Cafe" murmelte Ich ängstlich bevor Ich auflegte und wartete das mein bester Freund aus seinem Cafe kam um mir die ganze Sache zu erleichtern. Keine Minute später ging die Tür auf und er kam auf mich zu. "Jin, bitte gib Michael diese Blumen, und sag ihm ja nicht von wem sie sind!" Flüsterte Ich um auch jah keine Aufmerksamkeit auf uns zu ziehen. Obwohl keiner da war

"Hm wenn du meinst. Schade, eigentlich bist du heute viel zu heiß um mich das machen zu lassen" mit diesen Worten ging nahm er die Blumen, ging in's Cafe und Ich konnte erleichtert wieder nach Hause. Danke Jin du bist ein Engel. 

Anonymous Present //   ZomdadoWo Geschichten leben. Entdecke jetzt