POV Yuna
Als ich aus der Tür trete fällt sofort die in den schwarzen Mantel gehüllte Gestalt Zeros ins Auge. Sie blickt kurz zum Abbild des Hokages der zweiten Generation und danach auf ihre Hände
in welchen sie ein Schwert hält.
Langsam zieht sie es aus dessen Schwertscheide und blickt auf das Kanata in ihren Händen. Sofort fällt mir auf das das nicht einfach nur ein gut poliertes Schwert ist.
Hauchdünn und fast schon so weiß wie das Fell an ihrem Kragen, welches sie noch mehr wie Tobirama aus sehen lässt als so schon. Leicht gezackt und oben wie eine normales Schwert, schimmert die doppelseitige Klinge in der wärmenden Sonne.
,,Hat er es dir damals überlassen?" einfühlsam da ich mich ebenfalls nach dem aufwachen an alles mögliche erinnert habe, und mir denken kann welche Erinnerung sie eben überrannt hat, lege ich meine Hand auf ihre Schulter. Sie dreht sich zu mir um und auch wenn es der Rest der Welt nicht merkt, kann ich als ihre beste Freundin sehen das sie eine Träne nicht zurück halten konnte.
Mit unseren Erinnerungen wurden auch viele Gefühle versiegelt, die uns dafür jetzt übermahnen. Auch meine Liebe zu meiner Mutter, also Tsunade hat mich mit einem mal überrannt. Doch wenn ich mir Zero so ansehe will ich gar nicht wissen wie sie sich fühlt. Alle die sie kannte,
liebte oder denen sie sich anvertraute waren weg oder tot. Tobirama, Hashirama, Orochimaru und was weiß ich wer noch alles.
,,Wenn er dich jetzt sehen könnte würde er dir den Griff des Schwertes direkt über deinen Holzkopf ziehen." schüttle ich nur den Kopf und wir sehen uns ernst an, ehe wir in schallendes Gelächter aus brechen.Sie klemmt die Waffe wieder an ihren Rücken und zusammen gehen wir zurück in Richtung des Büros von Tsunade.
Sofort dürfen wir eintreten und werden herzlich von eben dieser empfangen. ,,Schön euch zu sehen. Ihr seit also wieder bei Bewusstsein." ,,Und auch wenn wir ein wenig verwirrt sind geht es uns jetzt viel besser."
Wir reden noch etwas und sie erklärt uns das auch all unsere Fähigkeiten durch das Siegel unter Verschluss gehalten wurden. Noch vieles weitere bereden wir, als dann alles geklärt wurde verlassen wir das Gebäude und sehen uns im Dorf ein wenig um.,,Sieh mal. Ichirakus. Lass uns doch Mittagessen machen." wie ein kleines Kind blicke ich aufgeregt zu meiner besten Freundin. ,,Ich bezahle auch." versuche ich erneut mein Glück, als sie auf meinen vorherigen Versuch nicht reagiert. ,,Ach komm schon. Bitte. Ich habe so einen Hunger." als ich jetzt auch noch einen Hundewelpenblick aufsetzte gibt sie sich geschlagen und lässt sich von mir ins Innere des kleinen Restaurants zerren. Dort sitzen, wer auch sonst, Team 7 und lachen herzhaft, als ihnen allen eine dampfende Schüssel vor die Nasen gestellt
wird. ,,Lasst es euch schmecken." Lächelt Ayame warmherzig und wendet sich dann uns zu. ,,Hallo. Was kann ich für euch tun?" wir lassen uns auf den beiden freien Plätzen nieder und während ich breit grinse verdreht die junge Frau neben mir nur kopfschüttelnd und lachend die Augen. ,,Einmal eine große Portion Ramen bitte." ,,Für mich eine Misu Suppe." ergänzt
Zero noch immer grinsend über mein kindliches Verhalten, unsere Bestellung.
,,Wer seid ihr denn? Euch habe ich noch nie gesehen?!" fällt Naruto wie immer mit der Tür in's Haus und bekommt das gleich, in Form von Sakuras Faust zu spüren. ,,Aua! Musst du immer so brutal sein?" meckert er und beginnt die warme Suppe zu schlürfen. Ich tue es ihm gleich als die junge Frau hinter dem Tresen auch vor uns unsere Bestellungen abstellt und uns einen guten Appetiet wünscht. ,,Ich bitte um Verzeihung. Das war sehr unhöflich." tief verbeugt sich die pinkhaarige Kuneushi und ich kann nich anders alls leise zu kichern. ,,Nicht so schlimm. Er hat ja recht. Wir waren sehr lange nicht mehr hier." ,,Viel zu lange." mischt sich die Weißhaarie ein. ,,Ja das stimmt. Ich bin übrigends Yuna Poku..." ich muss stocken als ich den
Nachnamen aussprechen will, den ich in meinem vorherigen Leben getragen habe. ,,...Yuna Senju." eine Welle von Stolz und einem starken Glücksgefühl durchströmt mich als ich an meine Mutter denke, die dort oben im Hokagebüro sitzt und die bekannteste Heilerin von allen ist.
,,Und das ist Zero." deute ich jetzt auch auf die Andere Frau neben mir. ,,Freut mich." als sie keine Anstalten macht ihren Nachnamen zu erwähnen lächle ich leicht traurig, doch schlucke die Enttäuschung wieder herunter. Schließlich verstehe ich sie ja.
Lachend essen wir unsere Suppen und ich unterhalte mich angeregt mit Sai, Sakura, Naruto und sogar ein wenig mit Kakashi. ,,Ach bevor ich es vergesse. Wir sollen später noch einmal zu Tsunade." ihren Namen spreche ich mit ein wenig Stolz aus. ,,Keine Lust." grummelt sie für sie typisch und nimmt einen letzten großen Schluck von ihrem, jetzt leeren Wasser.
In einer flüssigen Bewegung erhebt sie sich und verlässt das kleine Lokal wieder. ,,Scheint als hätte sie schlecht geschlafen. Die ist heute einfach mal mega scheiße drauf." murmle ich eher zu mir selbst und wende mich noch einmal kurz meinen neuen Freunden zu, eher ich zurück in das Büro meiner Mutter gehe.,,Du wolltest mich sehen?" ,,Ja wollte ich." ,,Zero hatte gesagt sie hätte keine Lust." die Blondhaarige verdreht nur die Augen. ,,Wie der Vater so das Kind." erwiedert sie nur kurz
angebunden. ,,Worum geht es denn?" ,,Darum das ihr eigentlich auf dem Level seit das man euch jetzt schon als Chunin an sehen kann... Ich möchte das du als meine Schülerin, die Ausbildung zur Kuneuchi beginnst. Die Anbu werden Zero unter ihre Fittichen nehmen und vor allem Yamato wird ihr beibringen mit ihrem Erbe um zu gehen. Mit ihrem Erbe und dem was
Orochimaru mit ihr angestellt hat." den letzten Satz sagt sie eher zu sich selbst als zu mir. ,,Es wäre mir eine Ehre, Meisterin Tsunade." ich verbeuge mich leicht und entlocke meinem Sensei ein leichtes Lachen.
Zero und ich werden nun also von den Besten der Besten zu Shinobi ausgebildet. Noch immer kann ich dies nicht wirklich glauben und das obwohl inzwischen bestimmt eine Stunde vergangen ist in der ich Erstere aufgesucht und ihr alles erklärt habe. Bald schon werden wir auf Missionen gehen und an der Seite anderer beeindruckender Ninjas, für unser Dorf kämpfen.~Zero
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linked destinies
FanfictionZwei ganz normale beste Freundinnen. Die Eine ein liebevoller und süßer Engel und die Andere das, vom Teufel geschickte Chaos in Person. Doch kennen sie weder ihre Vergangenheit noch ihr Schicksal. Woher sollten sie auch wissen das sie nicht die...