"Du hasst mich, ich sehe es dir an Enes!"
,,Nein ich könnte dich nie Hassen!"
Er sah mich an und lächelte.
Mein Blick jedoch, wandte sich auf den Boden.
"Wieso lügst du?" Ich sah ihn fragend und mit Tränen in den Augen an.
,,Ich Lüge doch garni...
Ich war gerade beim Frauenarzt gewesen, heute hatte ich das Geschlecht erfahren, da sich das Baby vorher nicht Zeigen wollte. Es wird ein Junge, schon immer hatte ich mir als erstes einen Jungen gewünscht damit er später auf seine kleine Schwester aufpassen konnte, doch das konnte ich jetzt wohl knicken. Meine Eltern erfuhren kurz nachdem ich Schwanger geworden war das ich Schwanger bin, wussten aber auch das Enes und ich getrennt waren. Und ehrlich gesagt glaube ich das es meine Eltern ziemlich Fertig gemacht hatte, denn Enes war für die beiden der Perfekte Schwiegersohn. Von Enes hatte ich nichts mehr gehört, da ich meine Nummer gewechselt hatte und meine sämtlichen Accounts in den Sozialen Netzwerken deaktiviert hatte. Trotzdem dachte ich noch jeden einzelnen Tag an ihn und hörte sogar seine Lieder auch wenn es weh tat, aber ich vermisste ihn und seine Stimme, einfach alles an und von ihm Fehlte mir.
Heute würden die Mädels vorbei kommen, weswegen ich anfing mich Fertig zu machen. Also stieg ich unter die Dusche und fing an meinen Körper und meine Haare zu waschen. Als ich dann Fertig war, trocknete ich mich ab, zog mich an, föhnte meine Haare und schminkte mich etwas.
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Danach ging ich in die Küche und fing an zu Kochen. Ich entschied mich dazu Lahmacun und Sarma zu machen, da ich genau wusste wie verfressen die Mädels waren und naja ich mittlerweile auch.
Gerade als ich Fertig wurde, klingelte es schon und ich lief in den Flur um die Tür zu Öffnen. Es dauerte eine Weile bis dir Mädels in den dritten Stock vor meiner Wohnungstür ankamen, weswegen ich schon mal in die Küche ging.
"Wir sind daaa." Rief Zeynep und kam in die Küche. Lächelnd lief ich auf die Mädels zu und Umarmte sie alle nacheinander. Ich blickte hinter Aylin und sah das Doğan ebenfalls hier war zusammen mit Dardan, Ensar und Mucho. "Lass dich mal drücken Pummelchen." Sagte Doğan lachend. Ich sah ihn gespielt böse an und Umarmte ihn danach. "Aua was war das?" Fragte er, löste sich aus der Umarmung und rieb sich seinen Bauch. "Elyas hat dich getreten." Sagte ich leicht lachend. "Es wird ein Junge?" Riefen die Mädels und sahen mich lächelnd an, worauf ich nur grinsend nickte.
Nachdem ich auch die anderen Jungs begrüßte hatte, stellte ich das Essen auf den Tisch im Esszimmer und fing an den Tisch zu decken. "Setz dich mal hin, wir machen das schon." Sagte Albesa lächelnd und drückte mich auf den Stuhl runter. Lächelnd verdrehte ich die Augen und sah den Mädels dabei zu wie sie den Tisch deckten. "Wie geht es Enes?" Fragte ich einfach aus reiner Neugier. Die Jungs tauschten Komische Blicke mit den Mädels aus und sahen mich danach an.
"Enes ist nicht mehr der, den du mal kanntest, er geht Selten raus, trinkt ziemlich viel und hat sogar mit dem Rauchen angefangen. Er schläft nur noch scheiße bekommt Wut Anfälle und sagt jedes mal das er sich Selber hasst." Erzählte Mucho. Ich nickte nur. "Er lässt nicht mal ein einziges Mädchen an sich rann, er sagt jedes mal er will nur dich und das du die Einzige für ihn bist." Sagte Doğan. Ich sah zu ihm und konnte mir ein leichtes Lächeln nicht verkneifen. "Im großen und ganzen, Ayla du fehlst ihm und er kann nicht ohne dich. Wir müssen uns jeden Tag seid 7 Monaten angucken wie er immer mehr Kaputt geht." Sagte Ensar. Wieder nickte ich nur und sagte nichts.
Es war seine eigene Schuld, das was er abgezogen hatte, war für mich schon fremdgehen und wer weiß, vielleicht hatten die beiden damals auf seiner Tour sogar was miteinander.
"Ok, genug über Enes geredet, erzähl mal, wie geht's dir und dem Baby." Sagte Leona und lächelte. "Ganz Gut, ich bin jetzt Ende des 8. Monats und am 27.06 ist der Geburtstermin." Erzählte ich ihnen und fing dann gemeinsam mit den anderen an zu Essen. Wir redeten die ganze Zeig über alles Mögliche, nur nicht über Enes, auch wenn ich gerne mehr wissen wollte, entschied ich mich dazu nichts mehr zu fragen, bevor ich heute Abend noch einen nerven Zusammenbruch kriegen würde.