Die Heißen Quellen Teil 2

784 31 6
                                    




Die heißen Quellen sind dazu da sich zurück zu lehnen und sich im Wasser zu Entspannen. Einfach den Kopf frei kriegen. An Nichts anderes Denken.

Zumindest bei anderen Gästen. Wir hatten Glück eine Kleine Quelle nur für uns zu haben.
Misty sahs mir jetzt schon 10 minuten gegenüber aber keiner von uns sagte etwas. 
Normalerweiße sollte man das bei sowas entspanntes auch nicht. Aber zwischen uns war diese Spannung. 
Ich war immer noch etwas Sauer. Und auch etwas verletzt. Auch wenn ich es nicht gerne zu gab.
Ich wollte unbedingt mit ihr reden aber ich wollte nicht anfangen.
Und sie wohl auch nicht. Sie wich meinem Blick die ganze zeit aus.

Langsam schloss ich meine Augen und lehnte mich etwas zurück. Ich würde mich zwingen zu Entspannen wenn es sein musste.
Aber wenn man sich zwingt denkt man leider automatisch nach.

In mitten dem heißem Dampf und dem Warmen Wasser das mich bis zur Brust warm bedeckte dachte ich darüber nach was ich und Misty schon alles miteinander durch hatten.
Wir hatten Streit, haben uns versöhnt. Haben zusammen entspannt wenn ich mal frei hatte und hatten die meiste zeit auch Spaß zusammen. Jeder iher Bilcke war in meinem Kopf.
Der Schlafende, der Lächelnde, Der Lachende, Und sogar ihr Weinender. Nur ein Blick konnte ich nie deuten. Dieser eine Blick den sie mir immer zu warf wenn sie dachte ich schaue nicht hin. 
Dieser eine Blick der ihre Augen so schön Glitzern liss. 
Dieser eine Blick in denen ihre Augen mir etwas zuneigung entgegenbrachten.
Dieser Eine Blick bei dem ich immer eine Gänsehaut bekomme wenn ich ihn bemerkte.
Den sie mir immer zuwaf wenn sie dachte ich sehe es nicht. 
So wie jetzt.

Langsam öffnete ich meine Augen und sah grade aus zur ihr rüber. Sie sah mich immer noch an tief in gedanken versunken. 
In ihrem Blick war was Trauriges aber gleichzeitig auch was...Liebevolles.
Ich sah eine weile zurück bis sie es bemerkte und sofort wieder ins Wasser sah.
Wieder sah sie weg. Wieder wich sie meinem Blick aus.
Was machte ich nur Falsch?




Wir sassen noch etwas in den Quellen obwohl es weniger entspannt war als ich es mir gewünscht hatte.
Um 16 Uhr rum gingen wir dann ins Hotelzimmer zurück um uns umzuziehen.
Sie trug ein schlichtes rosa Kimono das sich mit ihren Haaren biss und ich ein Schwarzes.
Sie machte sich noch kurz zurecht und steckte ihre Haare hoch.

Beim runterlaufen ins Restaurant sagte keiner von uns ein Wort. Immer noch konnte ich ihre versunsicherheit spüren. Sollte ich vileicht wirklich dem ein Ende bereiten. 
Im Restaurant angekommen sah ich mich sofort nach unseren Plätzen um. Es war zum Glück nicht so voll also sah ich ihn schnell. 
Ich schnappte mir Mistys Hand uns wollt los als ich bemerkte wo sie hinstarte.

Sie sah ihn an. Diesen Mann. Der sie verletzt hat. Er sahs da mit der Frau von Gestern und trank Sake.
Aber das war nicht das problem. Nein. 
Ihr Blick war es. Der gleiche den sie mir zugeworfen hatte. Den ich nie sehen durfte. 
Sie warf es ihm einfach ohne Scham zu obwohl ich neben ihr stand.
Meine ganze Wut die ich seid Gestern hatte wurde in meinem Bauch größer. Ich wollte raus und sie in ihre Schranken Weissen. 

Ich hielt es nicht mehr aus und drehte mich mit ihr um „Komm“
Misty sha mich ganz verwirrt an „G-Gaara-kun“
„Lass das und komm“ sagte ich schroff. Das „kun“ konnte sie sich stecken.

Im Zimmer angekommen liess ich sie los und ging ins Bad. Ich musste mich abregen. 
Als ich mir etwas Wasser ins Gesicht gespritzt hab ging ich raus und sah sie auf dem Bett sitzen. 
Sie sah besorgt zu mir. Ich sah tränen an ihrem rechten Augenwinkel. 
„I-Ist alles ok?“
Sofort wurde meine Mine wieder Hardt „Ob alles ok ist? Das frägst du noch“
Sie zuckte bei meiner Harten stimme zusammen.
„Verdammt was hat der Kerl nur was dich so an ihn bindet?“ 
„Wie..wie meinst du das?“
„Stell dich nicht dumm“ zischte ich.
„ich hab doch gesehen wie du ihn grade angesehen hast. So sieht man einen nicht an den man nicht liebt“

Wie ich anfing meine Frau zu Lieben  Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt