Streit und Vertrauen

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Eine Woche. Eine Woche ist es nun her in dem ich und Misty weiter kamen.
Im Bett kuschelten wir immer oder küssten uns. 
Aber auch wenn ich zur Arbeit ging oder von ihr kam.
Und auch wenn wir noch nicht so daran gewöhnt waren uns so nah zu sein. 
Irgendwie genoss ich es auch manchmal.
Jemanden an seiner Seite zu haben war ein schönes Gefühl. 
Also konnte ich schon mit recht sagen dass ich es genoss.

Nur hatten wir seit zwei Tagen nicht viel am Hut miteinander.
Ich Hab mir nämlich die Grippe eingefangen und hatte ihr verboten mir zu nah zu kommen.
Ich lag nur im Bett und wollte so schnell wie möglich wieder gesund werden.
Mein Schreibtisch war bestimmt voll mit Papier Kram.
Ich konnte mich schon mal Freuen wieder Nächte im Büro zu verbringen.

Ich wurde fast nie krank. Aber wenn es doch mal so kam könnte ich einfach nur verzweifeln.
Wen Suna nun Angegriffen wird würde ich nicht mal richtig stehen können.
Man könnte mich mitten im Schlaf entführen und ich würde es erst merken wenn ich am nächsten morgen aufwachen würde.
Ich hab einen Sehr tiefen Schlaf wenn ich krank war.

„So Meister Kazekage. Ich hab ihre Medikamente ihrer Frau gegeben. Sie müssten in 3-5 Tagen gesund werden“ Erzählte der Arzt mir.  
Dann drehte er sich zu Misty um „Sie müssen ihm morgens, mittags und abends jeweils eine Tablette ins Wasser werfen. Und lassen sie ihn bloß nicht aus dem Bett steigen. Er braucht dringend ruhe. Also keine Arbeit oder Training“
„Hai. Natürlich Nomoki-san“ Sie ging noch mit dem Arzt zur Tür.

Als ich endlich die Tür hörte stand ich sofort auf. „W-was machst du da“ Misty kam grade wieder durch die Tür und schloss sie schnell.
„Du  musst doch im Bett bleiben“ ich Ignorierte sie und ging an ihr vorbei.
„Gaara. Du musst im Bett bleiben sonst wirst du Kranker“ 
Ich schüttelte nur den Kopf und ging raus geradewegs in die Küche.

„Gaara bitte“ Misty kam mir nach und hielt mich am Arm fest. „Du bist Krank. Und ich hab dem Arzt gesagt dass ich dich nicht aus dem Bett lasse. Also komm wieder mit“
Ich Schüttelte ihre Hand grob ab und nahm die ganzen Dokumente die auf dem Tisch lagen. Temari hatte sie heute vorbei gebracht. Ich musste sie schnell fertig bekommen damit ich nachher keine Arbeit hatte.

Misty kam vor mich und nahm mir die Dokumente ab „Nein. Wie oft den noch. DU bist Krank“
Ich riss ihr die Dokumente wieder ab und sah sie Wütend an „Also erstens bist du nicht meine Mutter. Und zweitens *Hust* kümmere dich lieber um deinen eigenen Kram. Verschwinde“ zischte ich sie Aggressiv an.
Sie zuckte nach hinten und sah mich geschockt an. „A-aber ich will doch nur dass du schnell wieder Gesund wirst“

Ich stöhnte genervt auf. „Mich Interessiert es nicht was du willst. Und jetzt geh und…keine Ahnung. Putz oder Koch was *Hust*“ 
Dann drehte ich mich um und ging in Schlafzimmer zurück.
Mir war es in dem Augenblick egal das sie verletzt war. Ich wollte einfach nur meine Ruhe und diese Blöden Dokumente fertig bekommen.







Nach Vier Stunden sah es dann doch anders aus. Ich fühlte mich etwas schuldig. 
Am meisten weil sie sich in einem der Gästezimmer eingeschlossen hat und nicht wieder raus kommen wollte.
Ich klopfte bestimmt eine halbe Stunde bis ich mich einfach neben die Tür auf den Boden setzte.
„Misty komm bitte *Hust* raus“
Es kam nichts von drinnen. Also wartete ich einfach bis sie raus kam.
Irgendwann muss auch sie Hunger haben.

Nach einer weiteren halben Stunde Klopfte ich wieder an „Komm Bitte raus. Ich hab es nicht so gemeint. Ich war nur gestresst“ 
Wieder kam nichts. „Könntest du mir zumindest antworten damit ich weiß das du noch Lebst. Wenn nicht komm ich einfach“
„Lass mich in Ruhe“ hörte ich sie flüstern „Ich sag doch ich hab es nicht so gemeint“ 
„JA. Nie hat es jemand so mit mir gemeint. Meine Mutter hat es nicht so gemeint als sie mir sagte das ich Ausziehen soll da ich eine last sei. Mein Vater hat es nicht so gemeint als er meinte er hätte keinen Wert mehr für mich. Und mein Blöder Verlobte hat es nicht so gemeint als er nur zu sah wie ich an einen anderen Mann verheiratet wurde. Nie hat es jemand so gemeint“ Flüsterte sie am Ende.

Wie ich anfing meine Frau zu Lieben  Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt