Jin Pov:
Als ich das nette Mädchen sicher zur Straßenbahn gebracht habe, ging ich zurück zum Container.
Ich öffnete die Tür und sofort bildeten sich wieder Stressfalten in meinem Gesicht.
Man konnte diese Jungs keine fünf Minuten alleine lassen.
»Was ist jetzt schon wieder passiert? Namjoon, hast du wieder was kaputt gemacht? Dann kannst du dich auf was gefasst machen!«, schimpfte ich schon darauf los und griff nach dem nächstbesten Gegenstand, damit ich eine Waffe hatte.
Ein Kochlöffel, naja besser als nichts oder?
Namjoon kratzte sich verlegen am Hinterkopf, damit war mir klar, ich hatte ins schwarze getroffen.
Dann sah ich zu dem kleinen Gasherd, der kaputt am Boden lag.
Na toll, wie soll ich denn jetzt nach der Schule was für diese Bengel kochen?
Ich ging ganz nah an Namjoon heran und schlug ihm mit dem Kochlöffel gegen seinem Oberarm.
»Aua, das tut weh Jin! Mach dir keine Sorgen ich besorge schon einen neuen okay?«
»Das will ich aber auch meinen! Am Ende verhungert ihr mir hier noch.«
Ich setzte mich auf ein großes Sitzkissen und massierte meine Schläfen. Auch wenn jeder auf seine Art und Weise anstrengend war, ich konnte ihnen nicht lange böse sein. Ja selbst Namjoon, diesem Tollpatsch hatte ich jetzt schon verziehen.
Ich sah zu Jimin und Jungkook, die gerade eine Kerze für Jackson anzündeten.
Ich lächelte, denn das würde ihm ganz bestimmt gefallen.
»Hey, was machen wir jetzt mit diesen Mädchen? Ich meine, sie gehört nicht zu uns, aber weiß...«, fing Yoongi ernst an und ich wusste schon worauf er hinaus wollte.
Ich würde ihm jedoch niemals erlauben, diesem Mädchen etwas anzutun, nur weil sie wusste, das wir Rebellen waren.
Es war mir das Risiko wert, denn sie sah nicht so aus, als würde sie uns verraten.
»Mach dir keine Sorgen Yoongi, vertraue darauf, dass sie uns nicht verrät.«, sagte ich sanft und schloss meine Augen.
Ja es wird alles gut werden.
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Mirae Pov:
Als ich zu Hause angekommen war, begrüßte mich meine Mutter voller Freude und stellte mir mein Abendessen vor die Nase. Mein Vater war noch nicht zu Hause, was garnicht so ungewöhnlich war.
Nachdem ich aufgegessen hatte, ging ich in mein Zimmer und machte meine Hausaufgaben.
Ich schaltete einen kleinen Fernseher an, damit es nicht ganz so still in meinem Zimmer war.
Als ich fertig war, sah ich auf den Bildschirm vor mir und erstarrte.
Sofort stellte ich den Ton lauter, damit ich verstehen konnte, was dort gespochen wurde.
Reporterin:
»...gab nun ein Statement zu dem Toten Jugendlichen ab. Hier ein Ausschnitt von unserem Staatschef Jung.«
Staatschef Jung:
»Der Junge war ein gefährlicher Verbrecher, der es auf das Leben meines Sohn abgesehen hatte. Der Tod ist daher meiner Meinung nach, ein gerechter Tod.«
Ich verkrampfte mich auf der Stelle. Wie konnte er nur soetwas sagen? Er war jemand gewesen, der für die Freiheit eingestanden hatte.
Das wusste ich jetzt.
Im Hintergrund erkannte ich nun auch Jung Hoseok und erneut verfiel ich in Schockstarre.
Ja das war der Junge, der mich angesprochen hatte.
Mir wurde etwas übel. Ich schaltete das Gerät ab und ging zu meiner Mutter, die wohl gerade die selben Nachrichten gesehen hatte wie ich.
»Schrecklich, einfach nur schrecklich. Wie kann man nur so dumm sein und einen Staatschef angreifen. Man sollte nachdenken.«, schimpfte meine Mutter und ich versuchte so locker zu bleiben wie es nur ging.
Wie man es wagen konnte einen mächtigen Mann zu töten? Weil er wohl ein Tyrann war.
Mir war dieser Mann sowieso sofort suspekt gewesen. Wirklich viel hatte ich von diesen Mann nicht gehalten. Doch ich hielt lieber meine Klappe.
Wenn ich das meiner Mutter sagen würde, sie würde mir gehörig den Kopf waschen.
Besonders, weil mein Vater für diesen Tyrannen arbeitete.
»Du sagst ja garnichts, ist alles in Ordnung mein Schatz?«
»Ja alles gut, ich bin nur müde, dass ist alles. Ich glaube, ich gehe jetzt schlafen.«,
Ich küsste meine Mutter auf die Wange, ehe ich in mein Zimmer ging und mich auf's Bett fallen ließ.
Meine Gedanken waren wirr. Was sollte ich nun tun?
An was sollte ich nun glauben?
Diese ganze Stadt war der reinste Albtraum.
Aber das weiß ja jeder.
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[BTS] Criminal Love ✔
Fiksi PenggemarIn Bangtan City herrschen ganz andere Gesetze, wie in anderen Städten. Das hat Mirae sehr schnell begriffen, als sie mit ihrer Familie dorthin gezogen ist. Finanzieller Stand sagt dort aus, wie viel man für die Gesellschaft wert ist, Überwachung der...
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