(In diesem Kapitel wird es zu sexuellen Handlungen kommen)
POV. Jason Connor
Timeskip: Samstag Abend
Ich stand in Boxershorts vor meinem Kleiderschrank und überlegte was ich anziehen könnte.
Ich wusste nur, dass es ein neuer Club in der Stadt war, wie er hieß und sonstiges darüber, da hatte ich keine Ahnung. Ich war eigentlich mehr der Mensch, der das Wochenende zuhause verbrachte. Ich mochte das feiern noch nie sonderlich, ich ging manchmal mit aber nur um kurz darauf in Begleitung wieder zu gehen, aber das hatte sich so minimiert, dass ich in der letzten Zeit keinen Fuß in einen Club gesetzt hatte. Das war eher Carlos' Gebiet, er verbrachte fast jede freie Minute in irgendwelchen Clubs, um Weiber abzuschleppen. Aber wer konnte es ihm übel nehmen, mit seinen 1,86 cm, okay, ich war zwar nur ein, zwei Zentimeter kleiner als er, aber das Problem war, das sich Mädchen an mich ran machten ich aber nur auf typen stand, aber das war meist eh egal, denn wie gesagt bin ich eh nie außerhalb meines Zimmers. Zurück zu Carlos und seinen Karamell braunen Haaren, die er meistens zurück gegellt hatte, mit denen er umwerfend aussah, ja ich fand meinen besten Freund heiß, na und, wir waren schließlich beste Freunde und er war und blieb mein bester Freund, es war schließlich voll kommen normal seinen Kumpel heiß zu finden, vor allem wenn er so aussah wie Carlos nun mal aussah.
Ich wählte eine schwarze skinny Jeans und ein hellblaues T-Shirt mit V-Ausschnitt aus, zog diese an nachdem ich mich noch schnell geduscht hatte, machte etwas Gel in meine Dunkel blonden Haare, damit diese nicht ganz so zerzaust aussahen, sondern gewollt und sprühte mir etwas Parfüm auf, ich betrachtete mich im Spiegel und um ehrlich zu sein, würde ich es mit mir treiben wenn ich eine andere Person wäre. Was eine Ironie, ich hatte schließlich noch nie Sex mit einem Kerl, und die ganzen Weiber hatte ich nie in den Arsch gefickt, das kam mir mehr als falsch vor.
Plötzlich klingelte es an der Tür, ich erschrak und zuckte leicht zusammen. Ich ging die Treppe runter, um die Tür zu öffnen, doch meine Mutter kam mir zuvor. Sie stand da und redete mit Carlos, über was wusste ich nicht. ,,Da ist ja unser Möchtegern Ninja" begrüßte ich ihn und wir schlugen uns ein, um uns darauf kurz in den Arm zu nehmen ,, Jaja, sei du lieber still mit deine.." weiter kam ich nicht da ich ihm fester als erwartet gegen die Schulter schlug.
Meine Mutter wusste nicht das ich Schwul war und das sollte auch so bleiben!
Meine Mom sah mich mit einem fetten grinsen im Gesicht an und sagte dann aber nur noch ,,Viel Spaß Jungs, passt auf euch auf und Hände weg von den ganzen Drogen." wir nickten brav. Weder ich noch Carlos hatten je groß mit Drogen zu tun gehabt, außer vielleicht mal den ein oder anderen Joint, aber das gehörte nun mal dazu, zu den beliebtesten der Schule zu gehören, mehr sollte es aber auch echt nicht werden. Und das war auch gut so.
Wir verabschiedeten uns von meiner Mutter und machten uns auf den Weg zu dem besagten Club.
Der Club war etwas abseits von der Stadt aber dennoch ziemlich zentral. Wir standen vor einem alten Gebäude, an dem mit Neon Schrift der Name des Clubs stand. ,,Blue Sky." flüsterte ich mehr zu mir, als zu Carlos, in der Hoffnung dass ich den Namen nicht sofort wieder vergessen würde. Mit dem Betreten des Gebäudes überkam mich der Geruch von Schweiß, Alkohol und eindeutig zu viel Deo. Dazu kamen noch die Laute Musik und das Geschrei der vielen Menschen. Wir gingen in Richtung der Bar und bestellten uns jeweils ein Bier. Zum Glück war Carlos schon volljährig und in jeder erdenklichen Bar, Disco und alles was dazu gehört, Stammkunde sodass wir nicht mal draußen anstehen mussten und auch niemand nach meinem Alter gefragt hatte.
Nachdem wir unsere Getränke leer hatten, suchte sich Carlos sich eine Kleine, die er auch schnell fand. Die beiden fingen an zu tanzen und kamen sich auf seltsame Weise immer näher, wobei eher Carlos auf sie zu ging und sie zurück wich, was er nicht zu lies. Ich dachte mir aber nichts weiter dabei und wendete meinen Blick von ihm und der Blonden ab.
Ich lief über die Tanzfläche, um zur Toilette zu gelangen, doch wurde von der Seite angerempelt. Ich drehte mich genervt um und war bereit der Person einige Beleidigungen an den Kopf zu werfen, doch sah direkt nach dem umdrehen in zwei leuchtend, grüne Augen, die mich ohne weiteres in ihren Bann zogen, wie immer. Ich starrte in das wunderschöne Gesicht meines Lehrers, in das ich mich so leicht verliebt hatte. In dem bunten Licht, sah er so verdammt heiß aus, ein kleiner Schweißfilm bedeckt seine Stirn und wäre er nicht, wer er ist, würde ich ihn auf die Toiletten schleifen und mich umgehend entjungfern lassen.
Wir standen uns nun gegenüber und er legte seine Hand wieder an dieselbe stelle wie es bei der Nachhilfe der Fall war. Mein Blick wanderte runter an seinen Körper. Er hatte eine schwarze, enge Jeanshose an und ein helles, gelbes T-Shirt, welches sich eng um seine Muskeln spannte, seine lockigen haare waren verwuschelt und sahen so wunderbar im Licht der Scheinwerfer aus. ,,Jason, du starrst." sagte er mit einem Schmunzeln, seine Hände wanderten runter an meine Hüfte und zogen mich noch näher an ihn, so das ich seinen Schritt an meinem spüren konnte, ich konnte riechen das er nicht mehr ganz nüchtern war und trotzdem legte ich meine Hände an seine Wangen und streichelte mit meinen Daumen darüber. Ich spürte einen leichten Bartansatz, was mich eindeutig erregte.
Wir kamen uns so nah, dass uns nur noch wenige Zentimeter trennten, es fühlte sich alles so perfekt an, in dem Moment wo ich spürte wie er sich bewusst wurde, in was für einer Situation wir uns befanden, schloss ich meine Augen und überbrückte endlich den Abstand zwischen uns mit einem ,,Sie starren auch Mister Bennet." Ich legte meine Lippen auf seine und die Zärtlichkeit von ihm lies mich schweben, er erwiderte den Kuss sachte, aber löste sich schnell wieder von mir, schaute mich an und sagte ,,Liam, ich heiße Liam." Seine Lippen strichen über meine, während seine Hände an meinen Rücken wanderten um meinen Oberkörper an seinen zu drücken, es war kaum eine Berührung an unseren Lippen und doch fühlte es sich besser an, als alles, was ich je fühlen durfte.
Ich zog meinen Kopf etwas nach hinten, um ihm in die Augen blicken zu können ,,Jay, du kannst mich Jay nennen.", wir begannen zu schmunzeln. Nur Carlos, meine Schwester und meine Mutter durften mich Jay nennen. Für jeden anderen war ich einfach nur Jason. Aber er sollte merken, dass er mir wichtig ist. Auch wenn er nicht wusste, wie wenige mich so nannten. Seine Augen wanderten über mein Gesicht und blieben dann an meinen Lippen hängen, was ich zum kichern brachte.
Dann packte er mich wieder an meinen Hüften und verband unsere Lippen erneut mit einander, nach kurzer Zeit hatten wir den Rhythmus gefunden, in dem unsere Lippen sich aufeinander bewegten. Er drückte mich so nah an sich, dass ich nun seinen ganzen Körper an mir spüren konnte, was mir ein keuchen entlockte, dieses nutze er aus, um mit seiner Zunge erst über meine Lippe zu lecken und dann in meinen Mund ein zu dringen, der Kuss blieb längst nicht so harmlos wie unser erster Kuss. Er war so gut darin, meine Gedanken auszuschalten. Allein dieser Kuss, lies mich alles schlechte vergessen, was mir je zugestoßen war.
Es begann ein wilder Zungenkampf, bei dem er schnell die Dominanz gewann, es war nicht schwer diese zu gewinnen, da ich mich nicht sonderlich anstrengte sie zu gewinnen, er sollte mich dominieren, er sollte die ganze Kontrolle übernehmen. Er löste sich von meinen Lippen aber nur um dann meinen Hals zu liebkosen. Ich seufzte lustvoll auf, drückte ihn dennoch leicht von mir, um seine Finger mit meinen zu verkreuzten, ich zog ihn an eine Wand des Clubs, damit wir nicht mehr ganz so sichtbar für jeden waren. Dort angekommen, drückte er mich bestimmend, mit dem Rücken an die kühle Wand. Er stemmte seine Arme neben mir an die Wand, damit er besseren Halt hatte.
Liam beugte sich etwas runter und leckte mir über eine Stelle an meinem Hals, an welcher er kurz danach saugte und somit einen spürbaren Knutschfleck hinterließ. Er biss mir immer wieder leicht in meinen Hals was mich zum Stöhnen brachte, sofort legte ich meine Hand auf meinen Mund und wurde rot bis in die Ohren, er nahm mir die Hand weg nahm sie in seine so dass sich unsere Finger wieder in einander zerkreuzten, Liam hob seinen Blick und ich konnte ihm wieder in seine leuchtenden Augen sehen, er war knapp zehn Zentimeter größer als ich was die Sache noch perfekter machte als sie ohnehin schon war. Ich stand irgendwie schon immer drauf, der kleinere zu sein. Seine rechte Hand immer noch mit meiner verschränkt und mit der anderen, an der Wand stützend, stand der Mann vor mir, auf welchen ich schon unzählige male gekommen war.
Wir schauten uns einfach in die Augen, es war als wären nur wir beide auf dieser Welt und die ganzen Menschen um uns rum wären gar nicht mehr hier. Wenn ich könnte hätte ich in diesem Moment die zeit zum stehen gebracht, und den Rest meines Lebens, nur noch in seine Augen gesehen.
(Shipping Namen für die beiden?)
1590 Wörter
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Gefährliche Liebe (boyxman) !Abgebrochen!
Teen FictionJason, 17, ist zum ersten Mal richtig verliebt. Das Problem dabei: Es ist sein Lehrer Mister Bennet! Es beginnt eine gefährliche Beziehung welche Jason's Psyche nicht ganz gut tut und auch Jays bester Freund Carlos ist nicht so nett wie alle denken...