POV. Jason Connor
Da sitze ich nun, in der Falle! Komplett außer Atem und von oben bis unten von klebenden Schweiß besetzt, versuche ich mich mit letzter Kraft aufzustellen, doch es gelingt mir nicht da meine Muskeln durch die Anstrengungen immer wieder meinem Gewicht nachgeben, bis der Schock als die zwei Männer die Gasse betreten, in welche ich flüchtete, so viel Adrenalin in meine Adern pumpt das ich in wenigen Sekunden gerade an der Wand stehe. Mit angespannten Muskeln und zitternden Knie drücke ich mich an die Wand und hoffe in ihr aufgenommen zu werden.
Ich spüre wie sich jeder einzelne Muskel nach einander anspannt und ein schreckliches zucken in meinen Gliedmaßen hinterlässt, meine Augen werden feucht vor Angst zu sterben, wie lächerlich ich wohl jetzt gerade aussehen muss. Ein fast volljähriger Junge, welcher sich nicht einmal verteidigen kann.
Die zwei Männer in den dunklen Anzügen kommen mir nun gefährlich nahe. Einer der beiden bringt eine Waffe zum Vorschein, während der andere mich an meinem Arm weg von der Wand zieht. Das ganze passierte so plötzlich, dass mir jetzt erst bewusst wurde dass ich nicht nur durch Zufall hier mit ihnen stehen kann, hinter mir nur noch die leere Gasse ist . Plötzlich reißt der älter wirkende Mann, mit den gräulichen Haaren und der durch die Dunkelheit schwarz wirkende Brille, dem kleineren welcher mindestens zehn Jahre jünger sein musste, die Waffe aus der Hand und richtet sie wütend mit den aggressiven fast schon brüllenden Worten ,,Reis dich zusammen, du weißt selbst was der Boss gesagt hat!" auf mich, während der andere nur kurz nickt und ihm dadurch sein Verständnis zeigt.
Ich weiß nicht wieso. So gern ich es wüsste ich kann es mir nicht erklären. Keine meiner Gehirnzellen kann gerade entschlüsseln was genau hier geschieht.
Das einzige das ich sicher weiß, wobei ich mittlerweile schon daran zweifle ist, dass ich hier mitten in der Nacht in irgendeiner Gasse, in einer mir fremden Stadt stehe und jeden Moment sterben würde. Es ist alles so surreal, als ob jede Sekunde, einer der mysteriösen Männer vor mir meint es sei nur Spaß, wie in den total langweiligen Serien, die meine Mutter immer schaut.
Ich schließe meine Augen ruckartig und warte auf den Ton des Schusses während sich mein Atem deutlich verschnellert, doch es passiert nichts, ich höre wie die Männer einige Schritte zurück gehen, dann packen mich zwei muskulöse warme Armen von hinten und ziehen mich zu sich, ich beginne zu strampeln und versuche mich zu mit letzter Kraft zu wehren, beginne zu schreien doch meine Stimme beginnt zu brechen und dazu wird der Griff dieser straken Hände die meine kalte haut in Flammen stehen lassen kein bisschen lockerer, ganz im Gegenteil, es fühlt sich an als wolle er mir den Arm abdrücken.
Auf einmal wird alles verschwommen und mein ganzes Sichtfeld wird immer dunkler, bis es in einem tiefen schwarz endet. Alles an meinem Körper verkrampft sich noch mehr als es sowieso schon ist. Nach dem meine Muskeln nun vollkommen aufgeben, viel ich auf den harten Steinboden. Noch immer gehalten von ihm.
Ich reiße meine Augen auf, Schweiß gebadet lag ich in meinem ebenso nassen Bett, wie meine Kleidung, welche aus einer einfachen, schwarzen, engen Boxershorts und einem mit viel zu großen Rosa-farbenen T-Shirts bestand. Mein Kopf tat höllisch weh als wäre eine Horde Nashörner darüber geschmettert. Im ersten Moment, in welchem ich mich aufrichtete, musste ich kurz überlegen in welchen Bett ich mich genau befand. Bis ich mich an die Kante meines Bettes setzte und mich langsam wieder erinnerte das ich zuhause war und alles in Ordnung sei. Ich legte mich wieder in mein nasses und mit Körperhitze nur so prall gefülltes Bett und versuchte den unschönen Teil meines Traums zu vergessen und dafür die Erinnerung an die Straken, unbekannten Arme erneut aufzurufen. Dies gelang mir auch recht schnell, doch ich vermisste schnell die Geborgenheit der unbekannten, gesichtslosen Person an meinem Körper welche mir so verdammt bekannt vorkommen, aber ich wusste nicht mehr woher.
Ich schloss meine Augen nach dem ich ein letztes Mal auf den grell strahlenden Bildschirm meines Handys sah, auf welchem groß in der Mitte 3:47 Uhr steht. Ich schlief irgendwann nach gefühlten Ewigkeiten wieder ein obwohl ich eigentlich nicht wieder in meine Traumwelt gelangen wollte, da diese ein reines Chaos war und meist unschön endete, wie Heute. Ich konnte den restlichen Schlaf ohne einen weiteren Alptraum genießen, wofür ich mehr als etwas dankbar war.
739 Wörter
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Gefährliche Liebe (boyxman) !Abgebrochen!
TeenfikceJason, 17, ist zum ersten Mal richtig verliebt. Das Problem dabei: Es ist sein Lehrer Mister Bennet! Es beginnt eine gefährliche Beziehung welche Jason's Psyche nicht ganz gut tut und auch Jays bester Freund Carlos ist nicht so nett wie alle denken...