Ich hatte Angst. Ich wusste nicht, wo ich war und wie es Severus ging. Ich öffnete langsam meine Augen. Ich war in einem Zimmer, es sah zwar gemütlich aus, aber ich musste schnell hier raus, bevor mein Entführer zurückkam. Ich stand langsam auf und plötzlich merkte ich, wie es kälter wurde. Ich drehte mich um und sah schwarzen Nebel, so ähnlich wie bei Severus, doch der Nebel war noch dunkler. Der Nebel drückte mich gegen die Wand. Ich hatte so große Angst. Was, wenn ich Severus nie wiedersehen würde? Mir schossen so viele Fragen durch den Kopf, doch mir blieb keine Zeit, darüber nachzudenken. Ich merkte, wie zwei starke Hände meine Hände zu beiden Seiten nagelten, sodass ich mich nicht mehr bewegen konnte, selbst wenn ich wollte. Der Nebel verschwand langsam und ich blickte in die Augen des Entführers. Es war Lucius. Er ließ meine Hände los und sagte:
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L> Hermine, es tut mir leid, dass ich dich entführt habe, aber ich konnte nicht anders. Aber ich...
Er wirkte traurig. Ja, ich kannte Lucius, aber ich hatte immer Angst vor den Malfoys. Naja, bis auf Draco. Er hat sich ja entschuldigt.
H> Herr Malfoy, warum haben Sie mich entführt?
fragte ich mit leicht zittriger Stimme
L> Weil, weil ich dich mag, kann ich einfach nicht verstehen, wie du mit Severus glücklich sein kannst.
Er wurde mit jedem Satz etwas wütender und drückte meine Arme wieder an die Wand.
L> Wenn du auch mit mir glücklich sein kannst
Kaum hatte er das gesagt, küsste er mich. Ich versuchte, mich zu wehren, doch ich konnte mich nicht wehren. Ich hielt mich zu doll fest.
In der Zwischenzeit bei Nazissa und Severus:
N> Severus, ich habe noch eine Idee, wo die beiden sein könnten. Sie könnten in der kleinen Hütte sein.
S> Du meinst die Hütte, wo wir uns immer getroffen haben, wenn es Probleme gab. Gute Idee, komm, lass uns keine Zeit verlieren, Nazissa.
Und schon machten wir uns auf den Weg. Ich hoffe, sie sind dort.
Währenddessen bei Lucius und Hermine:
Ich hatte solche Angst, er küsste mich immer noch und ich konnte mich nicht wehren. Ich hörte, wie er irgendetwas flüsterte, ehe ich realisierte, was er da geflüstert hatte, War ich nur noch in Unterwäsche vor ihm. Ich versuchte, mich so doll zu wehren, wie es ging. Ich fing an zu schreien und zu weinen, doch er lachte nur.
L> Schrei, so viel du willst, dich kann keiner hören. Ich habe einen Zauber um das Zimmer gelegt. Du gehörst nur mir, und ich werde dich zu meinem machen.
Und mit diesen Worten packte er mich und ließ mich etwas unsanft auf das Bett hinter ihm fallen. Mit einem Schwenker seines Zauberstabs konnte ich mich nicht mehr bewegen. Er stand vor mir und musterte mich.