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Y/N| Seit diesem Vorfall mit Wooyoung sind wieder ein paar Tage vergangen, er ignoriert mich als sei nie was passiert, was mich um ehrlich zu sein verletzte. Keine Ahnung was mit mir los war...
„Warum gehst du zum Arzt?", fragte San Wooyoung. Dieser schaut ohne an und sagt:" weil ich in letzter Zeit immer Herzrasen habe."
„Ach so, pass auf dich auf.", sagte San und verließ den Esstisch. Ich stand ebenfalls auf und verließ den Tisch.

Wooyoung| Ich saß gerade beim Arzt und wartete, als eine Arzthelferin meinen Namen rief. Ich ging in das Behandlungszimmer und setzte mich auf einen Stuhl, bis der Arzt reinkam.
„Was kann ich für sie tun, mit welchen Beschwerden kommen sie?", fragte mich der etwas ältere Mann.
„Ich habe in letzter Zeit verstärkt das Gefühl, das mein Herz schneller schlägt."
„Wie lange denn?"
„Ungefähr seit vier, fünf Monaten."
„Ist in diesen Monaten was besondere passiert?"
„Nicht viel, es sind zwei neue Mädchen zu uns gezogen, die machen ein Auslandsjahr hier."
„Hm. Zwei Mädchen?"
„Ja."
„Fällt ihnen irgendwo auf, wann es besonders schnell schlägt?"
„Wenn ich abends im Bett liege und nachdenke."

„Und über was denken sie da nach?", ich überlegte und dann wurde es mir klar. Nein, das darf nicht sein. Der Arzt schaute mich an und lächelte.
„Also Herr Jung, ich kann mich Glück sagen, dass es nicht gefährliches ist. Sie sind einfach nur verliebt."
„Aber..."
„Aber was?", zog er seine Augenbraue hoch.
„Das ist unmöglich, ich kenne sie doch gar nicht."
„In der Liebe ist nichts unmöglich, nichtmal die Liebe auf den ersten Blick ist unmöglich."
„Vielen Dank.", sagte ich und verabschiedete mich vom Arzt.
„Ich glaube sie werden das Richtige tun und auf ihr Herz hören.", sagte er noch und schloss dann seine Tür. Das kann nichts wahr sein. Ich lief wieder nach Hause und versuche zu verarbeiten was der Arzt sagte. Verliebt? Nein, bitte nicht!

Ich kam in die Tür rein und hörte y/n mit Isabel über den Biologieunterricht reden. Mein Herz fing wieder an rapide zu schlagen, worauf ich mir an die Brust fasste. Dieses Mädchen wird mich noch umbringen. Ich ging in die Küche und versuchte normal zu wirken.
„Und wie war es beim Arzt? Konnte er was sagen?", fragte mich San.
„Stressbedingt", sagte ich und schüttelte meinen Kopf.
„Du bist ein Held, Stress dich nicht zu sehr.", sagte er un klopfte mit auf die Schulter. Wenn der wüsste...

Y/N|Ich saß gerade mit Isabel auf dem Sofa und machte meine Biologie Aufgaben. Ein Gruppenprojekt über den Vorgang des Geschlechtsverkehrs. Gerade zu passend nicht wahr? Gott sei Dank mache ich das mit ihr.

Am Abend| „Du bist sicher dass du nicht mitkommen möchtest?", fragte mich Yuti.
„Nein, ich hab keine Lust.", sie nickt und verabschiedete sich. Nun war ich komplett alleine in der Wohnung und ging in die Küche. Zur Zeit bin ich einfach nur traurig, keine Ahnung was los ist, aber da kamen mir die Tränen. Alles war schrecklich seit dem ich hier bin. Ich war so wütend auf mich selber, ich könnte mich verprügeln. Ich ging duschen um ein klareren Kopf zu kriegen, was nicht half. Ich stand nun vor dem Spiegel und hasste was ich sah, ich war so sauer auf mich. Warum bin ich so geworden? Warum kann ich nicht normal sein? Was ist eigentlich normal?
Eh ich mich versah landete meine Faust und den Spiegel vor mir und zersprang in tausend Scherben. Ich fing an zu weinen und setzte mich vor die Badewanne. Meine Hand tat so sehr weh, aber mein Herz tat mehr weh.

Grammatikfehler könnt ihr mir gerne schreiben, denn manchmal übersehe ich das auch !

𝐚𝐮𝐫𝐨𝐫𝐚 - 𝐰𝐨𝐨𝐲𝐨𝐮𝐧𝐠Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt