Chie richtete sich auf und stand nun vor Tsukino. Er drehte sich um und ging zu Tür. "Sei vorsichtig, die Treppe ist etwas Steil." Sagte er und ging auf den Flur. Der Flur zog sich etwas lang. An den Wänden hingen flackernde Fackeln. Sie beleuchten den Flur genug um etwas sehen zu können. Als Tsukino und Chie am Ende des Flures ankamen, befanden sie sich vor einer steinernen Wendeltreppe. Auch dort hingen Fackeln an der Wand. Tsukino ging vor und Chie folgte ihm. Aufeinmal hielt er vor einer Hölzeren Tür. Er machte sie auf und die beiden betraten einen riesigen Saal. Schwarz- weiß gefliest war der Boden. Die Fenster waren groß und mit Gold verziert. An den Wänden hingen einige Bilder. Auf einen von denen war Chie mit ihrer Mutter drauf. Im Raum befanden sich zwei Stühle. Vor ihnen ein roter Teppich mit goldfarbenen Fransen ausgerollt, der vor einer großen Flügeltür endete. Außerdem waren auf ihm goldene Drachen abgebildet.
Chie musterte ihre neue Umgebung. Auch wenn sie unter der Kontrolle von Tsukino stand, hatte sie auch einen ein kleines bisschen ihren eigenen Willen. "Du kannst dich gerne Umschauen." Sagte er lächelnd und begab sich zu einen Stuhl. Chie nickte dankend und begann sich im Raum umzuschauen. Besonderes faszinierte sie eine Drachenstatue die auf einen kleinen Tisch stand. Es war ein einfacher chinesischer Drache der sich mit einen Fuß auf einen Stein abstützte und mit den Krallen eine Perle beschützte. Nach einer Weile ging sie weiter und hielt vor dem Bild das Chie, als noch klein war und ihre Mutter abbildete. Tsukino bekam das mit und erhob sich aus seinen Stuhl. Dann begab er zu Chie. "Du siehst Prinzessin Koku sehr ähnlich. Naja sie ist schließlich deine Mutter und hatte unglaubliche Kräfte. Es tut mir leid das sie sterben musste." Sagte er darauf und legte von hinten seine warmen Hände um ihre Taille. Chie senkte ihren Kopf. Tsukino umarmte sie und legte seinen Kopf auf ihre Schulter. "Weißt du Chie, du siehst ihr nicht nur ähnlich, sondern bist auch Prinzessin Koku sehr ähnlich. Du hast auch ihre Fähigkeiten und wirst mir nützlich sein." Sagte er. Er löste sich von ihr und legte seine Hände auf ihre Schultern. Dann drehte er sie zu sich und blickte in Chies trauriges Gesicht. Er legte eine Hand auf ihre Wange und sagte: "Jetzt sei doch nicht traurig. Chie weißt du, du hast doch mich und ich liebe dich. Ich verspreche dir du wirst die schönste Braut." Er lächelte sanft und küsste sie. Eine Frau in einen schwarz- weißen Kimono unterbrach den Kuss. "Meister, entschuldigen wenn ich störe, aber sie haben mich herbestellt?" Tsukino ließ Chie los und nickte. "Ja habe ich. Kleide Chie ein, mache sie Hübsch. Heute Abend wird es ein Fest geben." Sagte er und verschwand. Die Frau in den Kimono nickte und nahm Chie an die Hand. Sie führte sie eine weiße Treppe hoch und hielt vor einer Tür. Sie öffnete sie und die beiden betraten ein gemütliches Zimmer in dem Roter Teppich ausgelegt war. In der Mitte des Zimmers stand ein Bett. Durch ein Fenster schien Tageslicht. Außerdem befand sich gegenüber des Bettes ein großer Kleiderschrank. Mitten im Raum stand eine rot gepolsterte Bank ohne lehne. "Du bist dann Chie." Sagte die Frau lächelnd. Chie nickte nur. "Setzt dich doch auf die Bank und ich zeige dir ein paar Kimonos und du suchst dir einen aus, der dir gefällt." Sagte sie und begab sich zum Kleiderschrank. Sie öffnete ihn und griff gleich zu zwei Kimonos. Einer war Fliederfarben und der andere Weinrot. Sie zeigte ihr die, aber die beiden schienen Chie nicht zu gefallen denn sie schüttelte den Kopf. Die Frau legte die Kleider beiseite und guckte sich etwas um. Dann stach ihr etwas ins Auge was Chie gefallen könnte. Sie griff zu einen blauen Kimono. Sie zeigte ihn Chie und diese lächelte zur Bestätigung. Die Frau gab ihr den Kimono und Chie zog den Blauen Kimono an. "Setzt dich wieder, dann mache ich dir deine Haare." Sie lächelte Chie an. Chie setzte sich wieder und die Frau machte ihr einen Dutt. Dann steckte sie ihr eine blaue Blume ins Haar und schminkte sie noch.
Der restliche Tag verging schnell und es wurde Abend. Menschen versammelten sich im Saal und es gab ein großes Buffet. Tsukino begrüßte alle Gäste freundlich, die in prachtvollen Kleidern erschien sind. Chie saß vor einen Tisch und starrte gegen die Tür. Sie wartete darauf geholt geholt zu werden. Auf einmal ging die Tür auf und die Frau im schwarz- weißen Kimono kam rein. "Chie es ist so weit." Sagte sie freundlich. Chie erhob sich und begab sich zur Tür. Dann ging sie zur Treppe und hielt an. Sie blickte hinunter und sah die Menschenmasse. Alle Leuten verstummten und richteten ihren Blick zur ihr. Einige fingen an zu tuscheln. Tsukino drehte sich um und blickte auf Chie. Er lächelte sie an, woraufhin sie zurück lächelte. Sie ging die Treppe runter und Tsukino nahm sie in den Arm und flüsterte ihr ins Ohr: "Du siehst wunderschön aus. Lächle die ganze Zeit. Ich werde dir gleich einen Antrag machen. Tue überrascht und sage Ja." Chie nickte und lächelte. Tsukino stellte Chie den Leuten vor und redete ein wenig mit ihnen. Sie stand nur daneben und lächelte. Nach einer Weile war es dann soweit. Tsukino ging auf die Knie und fragte: "Chie Otsutsuki willst du meine Frau werden?" Und wie gesagt tat Chie überrascht und sagte fröhlich: "Ja!"
Tsukino richtete sich auf und steckte ihr einen golden Ring an den Linken Ringfinger und küsste sie. Woraufhin die anderen fröhlich feierten und sich freuten, ging in Chie inneren etwas verloren. Die Bedeutung der Liebe.
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Das Mädchen vom Mond
FanfictionSasuke ist Akatsuki beigetreten. Seit ein paar Monaten lebt er nun bei ihnen. Missionen jedoch führt er alleine durch. In einer Nacht hat er einen Traum. Dort trifft er auf ein Mädchen das anscheinend Hilfe beim ihm sucht. Doch sie ist nicht von der...