The Scorch Trials - Kapitel 1

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~Liz~

Wir landeten erst mit dem Helikopter, als es schon dunkel war. Newt und ich waren die Ersten, die ausstiegen, während Minho Thomas weckte. Die Soldaten drängten uns ins Gebäude. Anscheinend wurden wir angegriffen von... Cranks? Die Soldaten schrien zumindest dieses Wort und schossen auf Menschen, die auf uns zukamen. Jedoch gingen sie nicht normal, sie torkelten eher. Sie zogen uns in ein riesiges Gebäude. Es bestand aus Beton und wirkte mitten in der Wüste fehl am Platz. Ich zog Newt hinter mir her und rannte neben Minho. Zu dritt waren wir die Ersten, die durch das Tor rannten. Wir kamen in einer Lagerhalle an. Überall standen Kisten und Menschen rannten herum.

Ein Mann kam auf uns zu und bat uns ihm zu folgen. Ich musterte den Mann argwöhnisch, folgte ihm aber. Minho und ich gingen voraus, während Newt sich um die anderen kümmerte. Thomas ging nur damisch vor sich hin. Der Mann führte uns in einen Raum, der wie ein vollgestellter Abstellraum aussah. Es standen viele Kisten in den Ecken und an den Wänden, doch in der Mitte war ein großer Tisch, der komplett befüllt war mit Essen. Die Jungs bekamen große Augen und stürzten sich darauf, doch ich blieb beim Mann stehen. „Was passiert als nächstes?", fragte ich misstrauisch. Der Mann ignorierte mich und verließ den Raum. Die Tür verriegelte sich mit einem Knacken und mit einem Seufzen setzte ich mich neben Newt ans Ende. Keiner sprach wirklich, man hörte nur hin und wieder ein Schmatzen. Als alle fertig waren, teilten wir uns auf. Thomas, Teresa und Newt setzten sich auf Säcke, die neben den Tisch lagen. Pfanne und Winston blieben beim Tisch. Minho legte sich auf einen anderen Tisch und ich kletterte auf das Regal bei den Säcken und blickte auf die anderen herab.

Wir redeten über das Labyrinth, als plötzlich die Tür aufging. Thomas und Minho waren die Ersten auf den Beinen. Ich sprang vom Regal und landete direkt neben Thomas. Newt und Pfanne waren die nächsten die aufstanden. Gefolgt vom ganzen Rest. Ein Mann betrat den Raum und sorgte dafür, dass bei mir alle Alarmglocken läuteten. Ich traute dem Kerl absolut nicht. Er sah falsch aus. Er hatte einen Drei-Tage-Bart und sein Haaransatz war schon ergraut. Er hatte schmale Augen die leer wirkten und er trug einen weißen Rollkragenpulli. „Geht's euch allen gut?", war seine erste Frage. Er gab uns jedoch nicht die Chance zu antworten, was nur zeigte, dass es ihn eh nicht wirklich interessierte. „Entschuldigt die ganze Aufregung, wir hatten ein kleines Schwarm Problem", sprach er sofort weiter. Misstrauisch stellte ich mich neben Thomas direkt vor den Kerl. „Wer sind sie?", fragte Thomas vorsichtig nach. „Ich bin der Grund, weswegen ihr noch am Leben seid", war seine einzige Antwort.

Empört schnaubte ich, weswegen der Mann zu mir sah. Für einen kurzen Moment bildete ich mir ein, Abscheu in seinen Augen aufblitzen zu sehen, doch dann wurden die Augen wieder so leer wie zuvor. „Und meine Absicht ist, dass das auch so bleibt. Also kommt mit mir, wir werden euch alles erklären", sprach der Mann zu Ende und ging dann los. Wir folgten ihm. Thomas und ich an der Spitze, Minho und Newt direkt hinter uns. Der Mann führte uns durch eine Baustelle und erklärte, dass er Janson hieß und diesen Laden hier leitete. Angeblich war das hier ein Zufluchtsort und Thomas fragte, ob Janson uns nach Hause bringen würde. „Sowas ähnliches, ja", war seine Antwort. Er erklärte das unser eigentliches Zuhause nicht mehr existierte und er uns stattdessen in ein Refugium bringen würde. Er meinte auch, dass WCKD uns nie mehr finden würde. Ich glaubte ihm kein Wort. „Warum helfen sie uns?", stellte Minho die Frage, die mir schon auf der Zunge brannte. Dieser Janson fing an eine Rede zu halten, die logisch klang, wenn man nicht so genau zuhörte.

Wenn man es jedoch doch tat, hörte man zwei Dinge klar heraus. Wir waren ein Ziel und wichtig für den Fortbestand der Menschheit. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass dieser Mann uns nur rettete, um uns in Sicherheit zu bringen. Wenn ich sowas glauben sollte, hätten sie einen vertrauenswürdigeren Mann schicken sollen. Janson blieb bei der Tür stehen und sprach: „Hinter dieser Tür ist der Beginn eures neuen Lebens. Das wichtigste zuerst, lasst uns was gegen diesen Geruch unternehmen." Er deutete ein Lächeln an und es wirkte sogar echt. Er hatte uns ja auch schließlich gerade beleidigt. Wir wurden in die Duschen geführt und schließlich verlassen. Es gab mehrere Duschkabinen, Jungs und Mädchen wurden aber nicht extra getrennt. Teresa schien das unangenehm zu sein, doch ich kannte es nicht anders, weswegen ich mir ein Handtuch schnappte und zu einem Waschbecken ging.

A3 The Fighter - a Maze Runner FFWo Geschichten leben. Entdecke jetzt