Kapitel 4 - Böse Überraschung

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Für das Treffen mit Kate hatte ich mich nochmal umgezogen und ein wenig aufgehübscht. Kate hatte mich abgeholt und uns einen Tisch klargemacht. Natürlich weit weg von Jeanna und Mr. Saltzman, das wäre mir zu unangenehm. „Und, welche von den Jungs findest du heiß? Rick vielleicht? Oder Carl?" fragte Kate aus der Kalten heraus. Ich verschluckte mich fast an meinem Drink. „Das war mein erster Tag, übereilst du es nicht etwas?" erwiderte ich eine Gegenfrage. „Ach, war doch nur ein Spaß. Wobei ich ja im Geheimen sehr auf Matt aus der höheren Stufe stehe." „Matt? Du meinst Elenas Sandkasten-Liebe?" hakte ich nach und Kate nickte ganz eifrig. „Ja, er ist so toll. Ich hab schon seit einiger Zeit ein Auge auf ihn geworfen. Allerdings trauert er immer noch Elena nach, glaube ich." seufzte Kate. „Mach doch auf dich aufmerksam. Woher soll er denn wissen, dass du ihn magst, wenn du ihn nur heimlich hinterher schmachtest?" meinte ich und Kate stieß mir in die Seite. „Ich schmachte ihn gar nicht heimlich an!" schimpfte sie leise. Ich lachte. „Hey Mädels, braucht ihr noch irgendwas?" fragte da der Kellner. Zu meiner Überraschung war es Matt. „Matt, bist du es?" fragte ich überrascht. „Amber? Was machst du denn wieder hier?" sagte er nicht weniger überrascht und umarmte mich. „Alles gut bei dir?" fragte er mich und ich bejahte. „Seit wann bist du hier im Grill?" „Naja, ein bisschen Geld verdienen für die Miete, das übliche." meinte er und ich nickte. Ich bemerkte, dass Kate ihn lächelnd anstarrte und trat ihr unter dem Tisch auf den Fuß. Erschrocken fuhr sie hoch und sah mich böse an. „Ich hätte übrigens noch gern einen Coctail für meine Freundin Am und mich." sagte sie dann zu Matt und lächelte. „Aber gern doch." antwortete er und lächelte zurück. Dann drehte er weiter seine Runden. Ich grinste Kate an. „Siehst du!" „Ja ja Am, hab es verstanden." kicherte sie. Auf einmal klingelte ihr Handy. „Oh, meine Mom, ich geh mal kurz ran ja?" sagte Kate und ich nickte. Ich nippte an meinem Drink und wühlte in meiner Jackentasche ebenfalls nach meinem Handy. Keine Nachricht. Als ich wieder aufsah, erschrak ich heftig. „Hallo schöne Frau." sagte er grinsend. „Damon! Du hast mich erschreckt." meinte ich, blieb aber gefasst. „Das tut mir schrecklich Leid. Ich habe nur eben gesehen, dass deine Begleitung dich kurz verlassen hatte und da dachte ich..-" „Dass du eine bessere Begleitung wärst und sie eben kurz ersetzt?" vervollständigte ich seinen Satz. Er sah mich verblüfft an. „Ich bin nicht so eine, die sich leicht rumkriegen lässt und mit dem nächst Besten ins Bett hüpft, verstanden?" sagte ich schroff. Damon hob beschwichtigend die Hände. „Wer behauptet denn, dass ich solche Absichten hätte?" fragte er ironisch. „Oh ich kenne Typen wie dich Damon." „Achja, bist du dir sicher?" hakte er nach. Ich grinste und nippte erneut von meinem Drink. „Ganz sicher." Er musterte mich. „Kann ich dich denn auf einen Drink einladen?" fragte er da auf einmal. „Tut mir Leid, aber ich bin mit meiner Freundin hier." meinte ich abweisend. In diesem Moment kam Kate zum Glück zurück. „Tut mir Leid Am, meine Mom ist die Treppen runtergefallen und musste ins Krankenhaus, bist du sauer wenn ich dich allein lasse?" fragte sie hastig. „Nein natürlich nicht, ist es schlimm?" „Ich weiß nicht so genau, deswegen würde ich ja gern zu ihr fahren." meinte Kate nervös. „Mach dir keinen Kopf, fahr ruhig." „Du bist ja bestens unterhalten sagte sie." und nickte grinsend Richtung Damon. Ja, bestens, dachte ich. „Hmmm, aber schreib mir dann, was ist, okay?" rief ich ihr noch hinterher. Ich stöhnte genervt. „Ich nehme an, dass du dann jetzt Zeit hast für einen Drink mit mir?" meinte Damon siegreich. „Scheint wohl so." sagte ich sarkastisch. „Hier eure Coctails.... wo ist denn Kate hin?" fragte Matt, der gerade unsere Drinks brachte. „Ihre Mom ist im Krankenhaus.." meinte ich und Matt nickte. „Der ist dann wohl für mich." flötete Damon und nahm sich Kates Drink. Matt sah ihn nicht gerade begeistert an. „Dein Pina Colada Amber. Damon." sagte er und ging grimmig davon. Ich wandte mich wieder an Damon. „Warum kann dich hier keiner gut leiden?" fragte ich. Er nahm einen Schluck und meinte: „Ach weißt du, überhaupt niemand kann mich gut leiden. Und das ist gut so." Er grinste diabolisch. „Falsch. Du willst nicht, dass man dich gut leidet." korrigierte ich ihn. Jetzt musterte er mich wieder. „Wer bist du?" „Amber Hale. Tochter von Malia Hale." sagte ich. „Malia Hale.. interessant." murmelte er. Sein Blick wurde plötzlich undurchsichtig. „Was ist los?" fragte ich sofort nach. Er reagierte nicht sofort. „Komm, wir gehen." sagte er da plötzlich und ergriff meinen Arm. „Warte." rief ich und schnappte mir meine Jacke, welche ich schnell überzog. Ich folgte Damon rasch nach draußen. „Was soll das werden, John?" fragte Damon. Erst verstand ich nicht, mit wem er sprach, doch dann trat ein Mann aus dem Schatten eines Transporters. Neben ihm stand eine Frau. „Oh Damon, machst du dich jetzt an Elenas Cousine ran, ja?" fragte die Frau und mir blieb der Mund offen stehen. „Elena?" fragte ich verwirrt. „Nein Schätzchen, Elena ist nur meine Doppelgängerin." meinte die Frau, die Elena zum Verwechseln ähnlich sah. „Das ist Katherine Pierce." sagte Damon zu mir. „Richtig, seine erste große Liebe." flötete sie grinsend. „Du lädst mich also auf einen Drink ein, obwohl du sie liebst? Oder besser gesagt, Elena?" fragte ich Damon aufgebracht. „War ja klar." fügte ich lachend hinzu. „Genau das ist der Grund, warum ich hier bin." meldete sich plötzlich der Mann zu Wort und ich erkannte seine Stimme sofort. Ich wollte es nicht glauben, aber er war es. Ich schluckte enttäuscht. „Was machst du denn hier, John?" „Du kennst ihn?" fragte Damon verwirrt. „Allerdings." murmelte ich. „Du wirst dich von ihr fern halten Damon." sagte John. Damon ging einen Schritt auf ihn zu. „Und das sollte ich weswegen tun?" John sah ihn bösartig an. „Weil sie meine Tochter ist und du nicht gut für sie bist." zischte John.

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