Die beruhigende stille der Nacht umgibt mich. Es ist Finster und der Vollmond scheint hinab. Mein Atem kondensiert durch die Kälte und ich lehne mich zurück auf dieser alten Bank. In die ferne starrend, meine Hände in den Jackentaschen um sie vor der kälte zu schützen. Meine Gedanken kreisen um das selbe Thema wie immer während ich hoffnungslos seufze. Ich muss wieder an sie denken. An ihre zarten Gesichtszüge, ihren zierlichen Körper. Eine Stern Schnuppe gleitet entlang am Horizont. So endet die Millionen Kilometer lange reise dieses alten Gesteinsbrocken. All die Orte die er besuchte, all die Sternen Systeme die er durchquerte, letztendlich ist all dies genauso bedeutungslos wie sein verglühen in der Erdatmosphäre. Es ist vergleichbar mit der Liebe, all die dinge die eine Person empfindet, beschließt zu tun, all dies ist genau wie die Sternschnuppe. Bedeutungslos, aber zugleich auch nicht, es ist etwas unfassbar trauriges, kann aber auch Wunderschön sein. Warum liebe ich sie? Ich wünschte es währe nicht so. Ich wünschte es währe nicht so, da ich mir nur Selbst dadurch weh tue, und sie nicht verlieren und verletzen will. Doch ich brauche sie, sehne mich nach ihr, möchte meine Arme um sie legen, ihre wärme spüren, sie fest an mich drücken und nicht mehr loslassen. Wenn ich nur wüsste was in ihr vorgeht. Erneut seufze ich und Kondenz Nebel entsteht. Eine Wolke zieht vor dem Mond, und sein schimmern wird dunkler. Langsam stehe ich auf, gucke in den Himmel und denke meinen Wunsch bevor ich in der Dunkelheit verschwinde.
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Dead Souls Last Stop
PoetryHier werde ich ein paar Sprüche und Kurzgeschichten die ich mir ausgedacht habe auf schreiben. Mittlerweile werde ich auch ab und zu mal Tagebuch artige Kapitel schreiben Trigger Warnung: in diesem Buch können Themen wie Depressionen, Suizid, selbs...
