Chap 5

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Chapter 5

Erschöpft stieg Ciel aus dem fahrenden Ritter. Die ganze Aktion hatte ihn mehr geschlaucht als er gedacht hatte.

Erst Gringotts, dann das Einkaufen und die Sache mit Hermine, die ihn immer noch nicht losließ und bei der er nicht wusste was er tun sollte und schließlich der Besuch bei den Dursleys.

Er hoffte das sie nun ihr Leben so fortsetzen konnten wie sie es immer hatten Leben wollen. Ohne Zauberer und Abnormitäten. Und vor allem ohne ihn.

Ciel verletzte diese Tatsache nicht im geringsten, denn er hatte sich dort nie so wirklich wohl gefühlt und war laut seiner neuestem Erkenntnisse, wenn überhaupt, auch nur seeeeehr entfernt mit ihnen verwandt.

Aufmerksam schaute er sich um und ging dann die Straße in Richtung des Stadthauses entlang. Als er vor der Tür stand fiel ihm auf das er gar nicht kontrolliert hatte ob er wieder das Haus wieder betreten konnte.

Wahrscheinlich würde ein Blutschutz auf dem Gebäude liegen und er konnte einfach rein. Wenn das nicht der Fall war und die Tür verschlossen war, hatte er ein kleines Problem.

Mit einem Schulterzucken griff er nach dem Türgriff und spürte ein leichtes Prickeln bevor die Tür aufschwang und ihn einließ.

Er hatte sich also umsonst Gedanken darüber gemacht. Schnell schloss er die Tür hinter sich und ging in sein selbst auserkorenes Zimmer wo er seine Sachen vergrößerte und aufräumte.

Dann ging er in Gedanken versunken in die Küche um etwas zu essen. Satt und müde legte er sich dann sein Bett und sank sogleich in das Reich der Träume.

Am nächsten Morgen wachte er vom stetigen Trommeln des Regens gegen sein Fenster auf. Schnell suchte er sich Kleidung raus und nahm eine Dusche. In einem schlichten weinroten Hemd und einer schwarzen Hose machte er sich auf den Weg in die Küche.

Nach einem kleinen Frühstück a la Rührei mit Speck, machte er es sich mit einem der Bücher über Geistmagie (Legilimentik & Okklumentik) im Salon bequem.

Zwischendurch machte er sich noch eine heiße Schokolade und entzündete den Kamin, um sich dann wieder in seine Lektüre zu vertiefen.

Das Vorgehen wurde ähnlich zu Snapes beschrieben, doch wurde er nicht einfach ins kalte Wasser geworfen, sondern zunächst auch über den Hintergrund und die genaue Wirkung aufgeklärt.

Zudem wurde auch die, wenn auch schwerere, Möglichkeit des Selbststudiums aufgezeigt.

Gegen Mittag meldete sich sein Magen und er sichtete die Vorräte um dann Nudeln mit Bolognese Sauce zuzubereiten. Er machte extra etwas mehr, um sich am Abend noch etwas warm machen zu können.

Plötzlich hörte er das unverkennbare 'Plopp' einer appariernden Person. Schnell nahm er das ohnehin bereits fertige Essen vom Herd, legte einen Wärmezauber darüber und öffnete leise die Tür zur Eingangshalle.

Dort stand ein etwa Mitte dreißig Jahre alter Mann mit goldblonden ihm bis zur Mitte des Rücken fallenden Haaren die mit einem dunkelroten Samtband zusammengebunden waren.

Er hatte leicht gebräunte Haut und waldgrüne Augen, die sich aufmerksam umschauten.

Seine Kleidung war schlicht und leicht mittelalterlich angehaucht. Er trug eine scharlachrote Tunika mit goldener Zierde und eine braune Hose.

Offensichtlich hatte er bemerkt das er nicht alleine in diesem Haus war.

Als er dann schließlich Ciel entdeckte, musterte er den Jungen kurz bevor er ihnen einer Mischung aus Misstrauen und Neugierde fragte: "Wer bist du? Und was machst du hier?"

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