Gerechtigkeit

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"ZELDA!" nahm sie dumpf wahr. Es schien ganz weit weg, als wäre sie auf dem Grund eines Sees und jemand würde nach ihr rufen. "Zelda, hörst du mich?" die Stimme wurde deutlicher. Es war eine warme, freundliche Stimme. "Hörst du mich? Link hol Hilfe!" Es war Impa. Zelda versuchte die Augen zu öffnen, doch ihre Lider schienen unglaublich schwer. Sie blinzelte vorsichtig. Impa war über sie gebeugt, ihre Hand berührte Zeldas Wange. "Link, warte. Sie ist wach." Bei dem Klang seines Namens stieg Zeldas Puls. Jetzt war sie wieder ganz klar und setzte sich vorsichtig auf. "Was ist passiert?" fragte sie mit brüchiger Stimme. "Ich war grade auf dem Weg hier her, da habe ich Schreie gehört. Und dann fand ich dich hier, zusammengerollt und wimmernd. Was ist denn los?" Impa sah sehr besorgt aus. Link hatte sich nun hinter ihr aufgebaut und starrte mit leerem Blick an Zelda vorbei. "Ich weiß nicht, Impa. Irgendwie war alles zu viel." ihr Blick fiel auf Link. Impa sah ihn mit skeptischen Augen an. "Link, lässt du uns für einen Moment allein?" sagte Impa trocken. Er zögerte kurz, doch dann verließ er den Raum. Impa legte ihren Arm um Zelda. "Ich konnte nicht Impa. Ich konnte ihm nicht sagen dass das alles vorbei ist. Und dann... Dann war ich nachts an einem Quellsee, und er war auch dort. Und dann... Ich konnte nicht widerstehen. Mein Kopf sagte Nein aber mein Körper wollte ihn. Und dann ist es einfach passiert. Und dann dachte ich kurz, dass jetzt alles gut ist. Aber dann war er wieder so kalt. Er meinte es geht nicht. Das viel auf dem Spiel steht. "Zelda schnaubte wütend. Impa wurde rot." Ihr habt es also wirklich getan? War.. War es denn gut? "Zelda errötete und ihr huschte ein Lächeln über die Lippen. Bei dem Gedanken daran wurde ihr wieder ganz warm. Impa straffte die Schulter."Trotzdem ist er ein einbeiniger Bokblin wenn er dich so behandelt. Zeig ihm, dass du dich so nicht behandeln lässt. Ab jetzt zeigst du ihm mal, wer hier künftige Herrscherin Hyrules ist. Er ist doch nur ein einfacher Ritter, du hast doch viel mehr Macht. Lass ihn das spüren." Impa grinste hämisch."Aber Impa, so bin ich nicht. Ich kann das nicht. Und ich..." sie verstummte. Ihr kamen erneut die Tränen. Impa schlug die Hand vor den Mund. "Zelda!" sagte sie leise. "Du... empfindest etwas für ihn?" Zelda wich beschämt ihrem Blick aus. "Nein! Du kannst doch nicht wirklich etwas fühlen, wo er dich so behandelt hat? Hast du denn gar keinen Respekt vor dir selbst?" Impa war sichtlich aufgebracht. Zelda schwieg. Impa stand auf und baute sich vor Zelda auf. Ihre Hände waren in die Hüfte gestützt. "Zelda! Prinzessin von Hyrule. Du bist dabei dich in einen einfachen Soldaten zu verlieben. Einer der deine Gefühle mit Füßen tritt! Schluss damit! Du kannst jeden Mann Hyrules haben und suchst dir LINK aus?"  Zeldas Kopf glühte vor Scham.  "Ich weiß, du hast Recht Impa. Ich werde es nicht noch einmal zulassen." "Das will ich hoffen." Impa grinste selbstgefällig. Zelda erhob sich. Sie wischte die Tränen aus ihrem Gesicht und zog sich ein frisches Kleid an. Impa zwinkerte ihr zu zum Abschied und ließ die Tür ins Schloss fallen. Zelda starrte aus dem Fenster. Impas Worte hatten sie aufgeheitert, doch saß der Schmerz immer noch tief. Aber sie konnte hier nicht weiter sitzen und ihre Zeit verschwenden. Sie musste weitere Informationen über sie Titanen sammeln bevor sie nach Gerudo reisen würde. Bereits jetzt graute es ihr vor der Reise. Denn diese müsste sie wieder mit Link antreten, und unterwegs hatte sie nicht einmal eine Möglichkeit ihm aus dem Weg zu gehen. Doch freute sie sich trotzdem auf Gerudo, endlich konnte sie Urbosa wieder sehen, und wenigstens in Gerudo selbst musste sie Link nicht sehen, denn dort waren keine Männer erlaubt.

Link stand wie angewurzelt vor Zeldas Tür. Was war mit ihr geschehen? Eben noch hatte er nach Rhoam gesucht, da hörte er Impas panisches Rufen. Zelda lag schlaff und bewusstlos in ihren Armen. Link hatte sie auf ihr Bett gelegt und besorgt darauf gewartet, dass sie wieder zu sich kam. Nur widerwillig hatte er sie mit Impa allein gelassen. Doch nun, wo Impa auch wieder weg war, machte er sich Sorgen um sie. Seine Aufgabe war es immer noch, sie zu beschützen. Doch im Moment gelang ihm das nicht besonders gut. Er musste Rhoam aufsuchen. Auch wenn er nur widerwillig seinen Posten vor Zeldas Zimmer verließ, so musste er endlich mit Rhoam reden.
Er betrat den Thronsaal. Rhoam blickte auf, als er Links Schritte hörte. "Link? Was tust du hier?" Er klang skeptisch. "Ich kann nicht mehr Zeldas Leibwächter sein. Ich bin nicht der richtige dafür." Rhoam lachte laut auf. "Ach? Hat sie dich nun auch vergrault? Ich weiß wie störrisch meine Tochter sein kann, Link. Dennoch...Es ist deine Bestimmung. Du musst woh mit ihren Launen lernen umzugehen." Link schnaubte. "Eure Majestät, Bitte. Ich kann das nicht länger." König Rhoam baute sich vor ihm auch. "Link. Als ich dich zur Leibwache der Prinzessin machte, wollte ich den besten Ritter Hyrules. Das bist du. Du willst doch deinen Vater nicht enttäuschen? Was sollen den die anderen denken? Dass du dich von der Prinzessin in die Flucht hast schlagen lassen? Mach dich nicht zu Gespött ganz Hyrules. Und nun... du weißt was du zu tun hast." sagte er mit Nachdruck. Link senkte den Blick. Rhoam war unerweichlich. Er würde ihn nie im Leben von Zelda abziehen. Was hatte er sich nur dabei gedacht. Und wie enttäuscht sein Vater wäre... Rhoam hatte Recht. Er konnte nicht seinen Ruf ruinieren, bloß weil die Prinzessin ihm auf der Nase herum tanzte. "Verzeiht, eure Majestät." doch Rhoam machte nur eine scheuchende Handbewegung. Link suchte schnell das weite und stieß fast mit Impa zusammen, die offenbar auf dem Weg nach Kakariko war. "Link! Hast du mich erschreckt." er starrte sie nur an. "Zelda geht es gut. Und du solltest dafür sorgen, dass es auch so bleibt." zischte sie. "Sie hat nichts böses im Sinn. Wenn du ihr das Herz nochmal bricht, bekommst du es mit mir zu tun. Verstanden?" Link nickte. Was hatte Zelda Impa erzählt? Wusste die, was zwischen den beiden geschehen war? Sicher wusste sie es. Impa und Zelda verschwiegen sich nichts. Er nahm wieder seinen Posten vor Zeldas Tür ein.

Zelda warf noch einen letzten Blick in den Spiegel. Was würde sie tun, wenn sie das nächste Mal auf ihn traf? Impa hatte Recht, sie musste ihm zeigen, wer am längeren Heben saß. Und sie hatte auch schon eine Idee. Sie grinste hämisch ihr Spiegelbild an, dann drehte sie sich um und Schritt zur Tür. Sie lauschte. War Link da? Mit einem Ruck öffnete sie die alte Holztür. Tatsächlich. Link lehnte an der Wand und sah sie an. Er straffte die Schultern. Mit gezielten Schritten ging sie auf ihn zu. Noch bevor er etwas sagen konnte, griff sie unter sein Gewand und ging auf die Knie. "Zelda, was..." brachte er gequält hervor. Mit einer geschickten Bewegung öffnete sie seinen Gürtel, zog seine Hose ein Stück herunter und senkte den Kopf. Er packte ihre Haare. "Zelda, was tust du da? Ich..." doch er konnte nur ein tiefes Stöhnen unterdrücken, als Zelda mit ihren Lippen sein hartes Glied umschloss. Zeldas Finger gruben sich in seine Beine und langsam aber unerbittlich bewegte sie ihren Kopf vor und zurück. Links ganzer Körper spannte sich an. Zelda spürte wie er gegen die überwältigende Erregung versuchte anzukämpfen, doch er scheiterte. Zeldas Hand umfasste sein Glied am Schaft und glitt rhythmisch vor und zurück, ganz im Takt ihres Mundes. Link atmete schwer. Sie sah zu ihm hoch. Seine Augen waren geschlossen und sein Kopf lag im Nacken. Nun fasste auch Links andere Hand Zeldas Kopf und klammerte sich in ihr Haar. Er biss sihh auf die Lippe um nicht vor Lust zu platzen. Zeldas Bewegungen wurden schneller. Sie spürte wie sich Links gesamter Körper anspannte. Sie spürte, dass er gleich kommen würde. Grade als Link scharf einatmete, ließ sie aprupt von ihm ab und stand wieder auf. Entgeistert starrte er sie an, noch ganz vernebelt von Erregung und Überraschung. Mit ihrem Handballen wischte Zelda über ihre Lippe und funkelte ihn mit triumphierendem Blick an. Link war unfähig etwas zu sagen oder sich zu bewegen. Zelda schüttelte ihr langes Haar, machte auf dem Absatz kehrt und verschwand in ihr Zimmer. Link lehnte immer noch an der Wand. Als er realisierte, was geschehen war, zog er sich beschämt wieder an. Sein Blut raste, und ein unangenehmes Gefühl von Unbefriedigtheit machte sich in ihm breit. Als würde ihn ein unglaublicher Hunger plagen, doch man ließ ihn nur einen Bissen essen und nahm ihm dann die ganzen Speisen wieder weg. Zelda hatte ihn mit einem noch größeren Hunger zurück gelassen.

Hinter Hyrules MauernWo Geschichten leben. Entdecke jetzt