Kapitel 4

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Morgens wurde ich durch Bella geweckt, in dem sie mir durchs Gesicht lecken musste.
,,Dir auch ein guten Morgen"
Sprach ich zu ihr und streichelte ihr über ihr Fell. Die Tür ging auf und der Kopf von meiner Mom schaut durch.
,,na ihr zwei" ,,Morgen"
Sie kam auf uns zu und legte sich zu uns ins Bett. Sie strich mir durch meine Haare und ich durch Bellas Fell.
,, eigentlich müsste jetzt nur noch dich streicheln"
Scherzte ich rum
,, Wir wärs ein schönes Frühstück jetzt für uns drei?"
Das war eine gute Idee. Wir sprangen auf und Bella lief uns brav hinterher, unten in der Küche macht ich ihr erstmal ihr Frühstück und Mom kümmerte sich um unseres. Nach einer guten Stunden hatten wir schon fertig gegessen und wir unterhielt uns noch etwas.
,,In 3 Tagen fängt die Schule wieder an"
Machte meine Mutter mich drauf aufmerksam.
Ich stöhnte genervt, ich schaute zu Bella und sie vergrub nur ihre Schnauze in ihren Pfoten wo es mir ein kleines Lächeln entwich.
,,Ja, ich weiß"
Schaute ich genervt wieder hoch.
,,Was hälst du davon wenn wir shoppen gehen?"
Meine Augen fingen an zu leuchten, wir haben lange nichts mehr zu zweit unternommen.
Ich machte mich fertig und zog mir eine grau Mom-Jeans an mit einem etwas weiter weißen T-Shirt. Wir fuhren los ins nächst gelegene Einkaufszentrum. Wir hatten viel Spaß an diesem Tag, zu viel wenn ihr mich fragt, zuhause angekommen fiel mir auf das sie mir etwas sagen müsste, aber dieses Spiel kann ich auch spielen. In meinem Zimmer probierte ich mir meine Klamotten an, ich wurde unterbrochen in den die Tür aufging.
,.Schätzchen, ich muss noch mal los"
Sagte sie zu mir, als sie sich gerade noch ein Ohrring rein machte
,,in dem Aufzug? Wohin denn?"
Sie trug ein schwarzes Kleid bis zu den Knien, einen Strengen Dutt und ihr Schmuck war gold gehalten.
,,Geschäftsessen, damit ich die anderen auch mal kennenlernen kann"
Na klar ,Geschäftsessen' wer's glaubt, wie gesagt das Spiel kann ich auch spielen.
Nach einigen Minuten hat sie sich schon von mir verabschiedet, ich entschied dann noch eine Runde mit Bella raus zu gehen. Als ich Haustür schloss und rüber auf die andere Straßenseite blickte traute ich meinen Augen nicht..
Dort stand er und schraubte an seiner Maschine etwas rum. Ich versuchte so unauffällig wie möglich an hm vorbei zu gehen (falls ihr euch jetzt so denkt ,Hä dann geh doch wo anders lang' das geht nicht das sein Haus direkt neben dem Wald Eingang liegt und ich dort vorbei muss)
Ich hatte es fast geschafft, aber dann musste dieser Idiot sein Motorrad natürlich von vorne betrachten und sah mich.
,,Hey Mailin"
Rief er mir rüber, na toll. Ich versuchte ihn zu ignorieren, doch dann kam er leider auf mich zu.
,,Hey warte mal"
Genau jetzt steht er direkt vor mir.
,,Was ist los?"
Versuchte ich weniger genervt rüber zu bringen
,,Wo willst du jetzt noch hin?"
Fragte er mich verblüfft. Sag mal ist der Blind , Blöd oder beides? Sieht er nicht das ich ein Hund dabei hab?
,,Ich wollte mit Bella eine Runde im Wald drehen" ,,Super Zufall, ich wollte gerade joggen gehen, warte hier und dann gehen wir zusammen gehen"
Bevor ich antworten konnte hörte ich schon die Haustür und er war weg. Eigentlich der perfekte Zeitpunkt um abzuhauen.
Er hatte aber eine gewissen Charm- Omg Mailin was redest du für ein Stuss?! Er ist ein Idiot, aber ein hübscher Idiot.. Mailin! komm mal klar!
Ich bräuchte jemanden der mir eine knallen muss! In der Zeit, wo ich mit meinen Gedanken eine gewisse ,Auseinandersetzung'
hatte stand er schon wieder vor mir.
,,Können wir los?"
Riss er mich aus meinen Gedanken.
,,Meinetwegen"
Brachte ich leicht genervt rüber. Wir sind mittlerweile im Wald angekommen.
,,Sag mal, ist das-"
Wollte er ein Gespräch anfangen, aber ich unterbrach ihn recht schnell.
,,Bella" ,,Okay, ist Bella nicht der Hund von Mrs. Dunkin?"
,Mrs. Dunkin' müsste dann wohl ihre Besitzerin sein.
,.Kann sein, wir sollen mir auf sie aufpassen während sie im Urlaub sei" ,,Ah, okay und war das vorhin deine Mutter?"
Ach du Schande was hatte sie getan?
,,Welche, was hat sie gemacht?" ,,Keine Panik, so nh gut aussehende Frau mit einem Schwarzen-" ,,Hör zu, Ja das war sie und nenn meine Mutter nicht so das ist ekelhaft"
Giftete ich ihn an
,,Okay ist ja gut" und er hob abwährend die Hände hoch ,,Sag mal wolltest du nicht joggen gehen?" ,,Ja, aber das kann ich auch morgen machen"
Ughh, was sollte das denn?
,,Deine A1 sah schon gut aus" ,,Oh, da versteht jemand was von Motorräder, aber leider darf ich sie noch nicht fahren" ,,Bist du noch nicht 16?" ,,Doch, aber meine Mutter möchte erst, dass ich mit 17 fahren" Da war wieder diese Stille, in der keiner wusste was er sagen sollte, er versuchte das Thema zu wechseln
,,Und auf welche Schule wirst du gehen?" ,,auf das Gymnasium hier" ,,also bist du auch noch eine Klugscheißerin"
Normalerweise hätte er sich dafür eine eingefangen, aber ich schubste ihn nur ein Stück weg. Obwohl ich es schon gerne gewollt hätten-das vergessen wir mal ganz schnell, dass ich das gedacht habe.
Ich lies Bella von der Leine so das sie frei laufen kann. Wir unterhalten uns die ganze Zeit über alles mögliche, es füllte sich so vertraut an mit ihm zu reden.
,,Du bist doch garnicht so schlimm wie ich dachte"
Musste ich schmunzelnd zugeben
,,Pass auf, das klingt wie ein Kompliment„
,,Bild dir bloß nichts drauf ein"
Gab ich zurück. Wir sind tatsächlich durch den ganzen Wald gegangen und es fängt langsam an zu dämmern, vor Maxis Haus kamen wir wieder zum stehen.
,,Also wir sehen uns dann„
Verabschiedete er sich und ging in eine komplett andere Richtung.
,, du weißt schon dass dein Haus direkt hinter dir ist oder?"
Machte ich ihm lachend drauf bemerkbar
,,Ja, aber mein Vater kam vor 10 Minuten von der Arbeit"
Antwortete er leicht stotternd
,,Oh wenn du willst kannst du mir zu mir?"
Oh Gott Mailin was machst du hier? Innerlich haue ich mir tausendmale mit der flachen Hand gegen die Stirn.
,,Klar, gerne"
War seine Antwort. Zum Glück- warte was?!
Kacke das hast du super gemacht Mailin
Ich lächelte ihm zu und wir gingen Richtung unserer Haustür. Nachdem ich aufgeschlossen hatte sind wir raus auf die Terrasse und ich fragte ihn ob er etwas trinken mag, aber dieses verneinte er.

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